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Wie die WPA die Pool-Welt sabotiert (Blog von Marco Tschudi)

Marco Tschudi (Swiss Pool Pro)

Übersetzung des Artikels von http://realpooltalk.blogspot.com (Blog von Marco Tschudi) Hochinteressante Worte von Marco, dehnen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Die 8 Ball WM (Februar 2011 in Fujairah) war bereits aus der Ferne betrachtet eine "unwürdige" Veranstaltung. Viele andere Teilnehmer klagten in gleicher art Ihr Leid. WO'S STINKT! Die frühen Jahre Ich möchte diesen Artikel mit einer Rückblende beginnen, in den 90er-Jahren, um genauer zu sein. 1996 nahm ich zum ersten Mal an den Jugend-Europameisterschaften teil, obwohl ich damals noch nicht tatsächlich auf diesem Niveau bestehen konnte. Ich tat (meistens), was mir vom Coach und meinem Verband gesagt wurde. Als ich aber erstmal als Spieler gereifte, hatte ich immer mehr mit den Vorständen und Offiziellen des Verbandes zu tun. Es brauchte nicht lange, um zu erkennen, dass nicht alles rosig ist. Ich war damals mit der Gesamtsituation ganz und gar nicht zufrieden und war sogar Mitglied eines Komitees, dessen Ziel es war, die Verantwortlichen des nationalen Pool-Billardverbandes zu „stürzen“. Aber ich dachte so für mich: das ist die Schweiz. Wenn ich erst einmal ein Profi bin, werde ich mich mit solchen Kleinigkeiten nicht mehr abgeben müssen. Im Jahre 2004 begann ich, für ein deutsches Team in der 3. Liga des deutschen Ligasystems zu spielen. Deutschland ist in der Pool-Welt wohl bekannt,

nicht nur für seine Weltmeister, sondern auch für die hohe Anzahl an High-Level Spielern, besonders im 14/1 endlos. Um ehrlich zu sein, dies war schon immer ein Traum von mir, seit ich in Billard Magazinen darüber gelesen habe. Und man glaubt es kaum, ich durfte sogar mit einem dieser Weltmeister in der Mannschaft spielen. Wir hatten viel Spass, eine tolle Saison. Wir marschierten durch die Liga und stiegen sogleich in die 2. Bundesliga auf. Alles schien toll zu sein. Aber dann, nur ein Jahr später, ungeschlagen in der 2. Bundesliga, mussten wir zu den Aufstiegsspielen, um schliesslich in die 1. Bundesliga auf zu steigen. Schon wieder schaltete sich der Verband ein und setzte plötzlich neue Regeln in Kraft. Genau hier begann der Spass ab zu bröckeln, denn es sollte niemals enden. Während wir trotzdem die Play-Offs gewonnen und danach stets in den Top3 der Saison abgeschlossen haben, wir gewannen schliesslich in der Saison 2009 die Meisterschaft, schienen dem Verband niemals unnötige, unwirkliche und dumme Regeln und Lösungen aus zu gehen. Offiziell natürlich immer mit der Absicht, Gutes zu tun.
Zur selben Zeit nahm ich an mehreren Europameisterschaften teil. Und was soll ich sagen?! Auch der Europäische Billardverband ist nicht um allen Tadel erhaben. Viele Dinge gingen in den meinen und wie auch in den Augen anderen Spielern falsch. Ich bin schlichtweg der Auffassung, das „natürliche“ Ziele nicht erreicht wurden. Meine grösste Enttäuschung zum Beispiel war meine Belohnung für erzielen der Silbermedaille an den 9-Ball Europameisterschaften 2006: ein Startplatz bei den BCA Open in Las Vegas. Erwähnenswert: ich musste Flug, Hotel und die 500$ Startgeld selber bezahlen. Das bekommt man als „erster Verlierer“.
All diese Verbände kennen meine Meinung über dieselben, weil ich niemals zu scheu war, zu sagen, was ich denke. Und ich in all dieser zeit dachte ich: wenn ich erstmal ein Profi bin, wird mich all dies nicht mehr kümmern, weil ich mit diesen Kleinigkeiten nichts mehr zu tun haben werde. I lag falsch!

World Stage und die Weltmeisterschaften
Meinen ersten Auftritt bei einer Weltmeisterschaft hatte ich 2004 in Taiwan. Der Event wurde von Matchroom Sport durch geführt, wie bereits in den den Jahren zuvor seit 1999, als sie die Neuzeit von Pool Events in Cardiff, Wales eingeläutet hatten. Abgesehen von meiner Darbietung war der Event ein voller Erfolg! Die Spieler kannten die Details, Promotion-Clips liefen bereits im lokalen und nationalen Fernsehen, als wir das Hotelzimmer betraten und die Schlange vor der WTC Convention Halle war circa 200 Fans stark. Und genau so wichtig – ich fühlte mich wie ein Profi!
Aber dies alles änderte sich, und zwar in genau dem selben jahr. Die 8-Ball Weltmeisterschaften wurden nach Fujairah vergeben, eine Stadt nur 90 Minuten von Dubai entfernt. Viele Leute/Spieler versprachen sich von dieser Entwicklung so einiges, bedachte man die jüngste Entwicklung der Emirate. Der Duft des Geldes lag in der Luft. Obwohl das Gesamtpreisgeld für ein solches Event viel zu klein war, machten sich dennoch die meisten internationalen Topspieler auf den Weg in die Wüste. Ich nahm ebenfalls teil, im Jahre 2005. Und dieses mal war es genau umgekehrt. Abgesehen von meiner Performance war alles andere lächerlich. Wir spielten in einem Zelt, irgendwo abseits hinter den Hotels, ab vom Schuss, mit Schiedsrichtern, welche nichts über Billard wussten, ein Zeitmanagement, welches mich, 5 Stunden zu spät, um 3.30Uhr morgens um den Einzug in die Knock-Out-Stages spielen liess und sogar einem WM-Banner über einem Eingang, welcher uns glauben machen wollte, dass wir immernoch im Jahre 2004 waren – Recycling!
Ich war nicht nur schockiert, sondern genau so sicher, dass so etwas nicht noch einmal passieren würde, da der Kopf unseres Sportes, WPA President Ian Anderson vor Ort war. Er musste gesehen haben, was ich gesehen hatte und seine Konsequenzen aus dieser Erfahrung ziehen. Aber ich lag wieder falsch! Seit 2004 wurde die 8-Ball Weltmeisterschaften wiederum in den Jahren 2007, 2008, 2010 und ebenso 2011 nach Fujairah vergeben. Wurde sie verbessert? Dazu kann ich nichts sagen, weil ich daran nie wieder teilhaben wollte. Aber der neuste Blog vom Ex-Weltmeister Daryl Peach sagt dazu soviel:

„World 8ball Championships“
Also, kann man dies wirklich ein Turnier nennen? Um ehrlich zu sein, dies war eines der schlechtesten Events, welches ich seit langer zeit gespielt habe. Ich hasse es, dies zu sagen, weil die Menschen in den UAE grossartig sind und ich wirklich wünschte, das Turnier wäre ein grosser Erfolg gewesen. Aber in Wirklichkeit war die Organisation weit unter Durchschnitt und der Modus war ungeheuerlich. Die Schiedsrichter waren mit Ausnahmen ebenso ungeheuerlich. Und um ehrlich zu sein, ALLE Spieler waren sich dessen einig.
Ich hatte wahrscheinlich eine der härtesten Gruppen. Jeder Spieler der Gruppe war in der Lage, den anderen zu besiegen. Ich spielte jedoch sehr sicher qualifizierte mich über die Gewinnerrunde mit Siegen über zunächst Joven Bustamante und dann Francisco Bustamante, beide Sätze mit dem Endstand von 7-6. Wegen des komischen Modus, welchem entschieden wurde, zu folgen, gab es 56 Qualifikanten in der Knock-Out-Stage. Sie entschieden sich, 8 Freilose zu vergeben, an die Spieler, welche die wenigsten Racks in der Gruppephase abgegeben hatten. Dies hiess soviel, wie dass die Spieler, welche eine „einfache“ Gruppe hatten, dafür belohnt wurden, während Spieler, welche in starke Gruppen gelost wurden, bestraft wurden, weil es so schwierig war, deutlich gegen Weltklassespieler zu gewinnen.
Ich zog schliesslich Vilmos Földes in den last56 und hatte 4 Anstösse, bei welchen nichts gefallen ist. Ich war 7-1 im Rückstand, kam zurück auf 5-7, machte dann allerdings den Fehler, den Schiedsrichter zu bitten, die Anstossmatte (Magic Rack) zu entfernen… er markierte 2 Kugeln, welche in der Nähe der Matte lagen und liess dann eine dieser fallen. Sie bewegte die eine Markierung auf die andere. Dies brachte das ganze Layout der Kugeln durcheinander. Wahrscheinlich erschwerte mich dies etwas, die Bälle aus zu schiessen. Ich verlor das Rack und schliesslich die Partie mit 6-9.

Um ehrlich zu sein, der einzige Grund, weshalb ich über die Niederlage enntäuscht war, weil dieses Event Punkte für den Mosconi-Cup einbrachte. Ich war allerdings froh, endlich da raus zu kommen und nun freue ich mich auf mein nächstes Turnier….“ von Daryl peach (Quelle: http://darylpeachpool.blogspot.com )
Und wenn Sie sich jetzt fragen, ob „unser“ Präsident vor Ort war oder nicht – Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Ian Anderson (weisses Hemd) füllt gerade die Auslosung aus (mit einem Kugelschreiber) auf einem Weltmeisterschafts-Tisch, platziert dazu seine Getränkebecher direkt neben sich, ebenfalls AUF dem Billardtisch

Ebenfalls zu erwähnen sind die Wildcards und „local qualifiers“ dieser Jahr bei der 8-Ball WM:
9 Organisatoren Wildcards (von welchen mindestens 3, aufgrund unzureichenden ernsthaften Gründen, sehr zweifelhafte Entscheidungen waren.
6 UAE Spieler
3 Wildcards
9 Qualifikanten

Das bedeutet, das 27 der 112 Spieler entweder per Wildcard oder als Qualifikant ins Aufgebot kamen. Ich denke, es gibt mehr als genug Spieler rund um die Welt, welche ihre Startberechtigung weit mehr als diese 27 Spieler verdient hätten. Meine Einschätzung ist, dass es entweder einen „Deal“ gab oder der Organisator einfach autorisiert wurde, tun und lassen zu könne, was immer er will.
Ein weiteres lustiges Detail im diesjährigen Spielmodus: Daryl beschreibt fast alles. Welcher Turnierorganisator würde ein Turnier mit 14! Gruppen planen?

In 2008 hat die WPA entschieden, die 10-Ball Weltmeisterschaften an Raya Sports in den Philippinen, geleitet von Yen Makabenta, zu vergeben. Matchroom Sport wurde aussen vor gelassen. Und es war ein Desaster! Grossteile des philippinischen Kaders boykottierten die Meisterschaften, aufgrund eines herrschenden Machtkampfes zwischen des Verbandes, ebenfalls von Yen Makabenta geleitet, und einem anderen „Stall“, welcher Spielergrössen wie Reyes, Bustamante und Gomez unter Vertrag hatte. Zuschauer kamen nie an, ich erhielt zu keinem Zeitpunkt ein Infoschreiben bezüglich der Eröffnungsfeier oder des Eröffnungsessens. Nur dank Zufall erfuhren mein Zimmergenosse und ich von den Happenings. 30 Minuten nach ersten und 30 Minuten vor zweiten Happening. Die Schiedsrichter waren schlecht ausgebildet! Während zweier Partien meiner Freunde richtet der Unparteiische ein Foul, obwohl alles zu 1005 in ordnung war. Während einer meiner Partie musste ich den Schiedsrichter dreimal innerhalb von 10 Minuten bitten, sein Handy aus zu schalten, nachdem es nicht aufgehört hat, zu klingeln. Erst als ich etwas direkter wurde, willigte er schliesslich ein und schaltete es aus. Desweiteren mussten Spieler irgendwo zwischen 3 und 11 Monaten auf ihr Preisgeld warten. Ich denkt vielleicht, das Ian Anderson und die WPA im darauffolgenden Jahr nicht nochmals ein Turnier, organisiert von Yen Makabenta, sanktionieren würden?! Falsch! Genau das selbe im nächsten Jahr, sogar noch schlimmer!
2009 stellte die Qatar Snooker and Billiards Federation die Qatar Open zum ersten mal auf die Beine. All Spieler freuten sich auf das neue Event, durchgeführt von einem sehr ambitioniertem Verband. Das Hotel war schön, die Spielstätte praktisch und die Menschen sehr nett und zuvorkommend. Der einzige Fehler, den sie machten, war die Wahl des Turnierdirektors. Dessen grösster Fehler war die Auslosung! Ihr denkt vielleicht, dass der Kopf unseres Sportes weiss, wie man eine solche macht. Aber wieder – falsch! Während ich gegen Darren Appleton spielte, schlug Marcus Chamat Yi-Ko Pin. Yi-Ko Pin und ich gewannen beide unsere nächste Begegnung in der Verliererrunde. Und dann… was denkst ihr?: wir spielten beide nochmals gegen dieselben Gegner. Darren und Marcus verloren ihre beiden nächsten Partie und wurden Richtung „Westen“ geschickt, wo die exakt beiden selben Spieler auf sie warteten, welche sie eine Runde zuvor geschlagen hatten. Mit dieser Situation nicht einverstanden klopfte ich an die Tür des Turnierleiters, einige Stunden vor den bevorstehenden Matches, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Nach einer kurzen internen Sitzung des Turnierleiters mit Ian Anderson persönlich, teilten sie mir mit, dass alles in Ordnung sei, genau so, wie es ist. Es gäbe keinen Fehler in der Auslosung. Nachdem ich gegen Darren nochmals verloren hatte, wartete ich vor der Tür (ich war damals noch Raucher), dass sich der Shuttle-Bus auf ins Hotel macht. Während uns der Buschauffeur dieses 30 Jahre alten Busses mit beschädigter Klimaanlage beinahe 3 Stunden, bei 45°C warten liess, weil es so der Zeitplan sagte, wurde Ian Anderson auf Abruf von einem Chauffeur in einem Cadillac zu Hotel gefahren. Genau so, wie der Rest der Woche!

Die WPA und Ian Anderson
In Deutschland lernte ich das Sprichwort: „der Fisch beginnt zuerst am Kopf zu stinken!“. Und während der BCA (Billiard Congress of America) in den USA nicht das richtige oder sogar gar nichts unternimmt, so ist es die WPA, welche nicht für das steht, wofür sie in der weltweiten Pool-Szene stehen sollte.
Während der, mittels Schmutzkampagne, wiedergewählte Präsident der WPA, Ian Anderson, in der Business und Frist Class um die Welt jettete, wurde in den letzten 10 Jahren nicht getan, um die Weltbühne für die Profis zu verbessern. Nicht zu erwähnen, dass der Präsident einer Sportart, welche hauptsächlich in den USA, Europa und Asien gespielt und promotet wird, nicht aus Australien stammen sollte. Dies kostet einfach viel zu viel Geld und ist ineffizient.
Während 5% des Preisgeldes der Spieler als WPA-Tunieren als „sanction fee“ automatisch abgeführt wird, garantiert der Weltverband keinerlei Preisgelder (nicht wie es einst offiziell war). Wir mussten sogar ein Papier unterzeichnen, direkt vor der WM 2008 in Manila, welches uns mitteilte, dass die WPA nicht verantwortlich für das Garantieren von Preisgeld bei diesem Event ist. Beinahe so, als hätten sie gewusst, was geschehen sollte. Neben der Junioren-Weltmeisterschaft und der Betreuung der Website kann ich nicht ausmachen, wofür sonst noch die WPA Geld ausgibt, abgesehen von den Flugtickets in der Business und Frist Class.
Ein weiterer grosser Fehler der WPA ist die Planung der sanktionierten Events. Natürlich is es nicht die WPA, welche die Eventstermine festlegt, sondern sanktioniert diese nur. Natürlich?! Warum? Unglücklicherweise sind die Topprofis unseres Sports nicht in der glücklichen Lage wie zum Beispiel die Formel 1 Fahrer. Diese fliegen zu jedem Rennen in der 1. Klasse, deren Team kümmert sich um alles andere wie das Equipment etc., deren eigener Physiotherapeut nimmt sich ihrer an, damit sie den Jetlag besser verarbeiten können, und nicht zuletzt verdienen sie richtiges Geld! Die heutigen Topprofis haben eine schwere Zeit, mit dem wenigen Geld, welches sie gewinnen können, zu leben. Um überhaupt welches zu gewinnen, muss jeder erstmal Flug und Hotel bezahlen. Sie müssen dann den Gewinn versteuern und sie müssen ein „Kissen“ bilden, um für die Zeit nach der Karriere zu sorgen. Wieviel denkt ihr ist da für den täglich Bedarf nun übrig?! Also nach meinem Verständnis ist es die offensichtlichste Sache der Welt, dass die WPA das Ruder und die Veranwortung der „Tourplanung“ übernehmen muss. Aber was meine ich hiermit?

Vergleicht man vergangene, kürzliche und bevorstehende Events, wird klar, wie schlecht alles organisiert ist. Einerseits fallen grosse Turniere immer wieder auf das selbe Datum, wie das Gstaad Swiss Open und ide Predator World Tour im letzten September oder, erst vor einer Woche, das „Masters“ in Chesapeake/USA und die 8-Ball Weltmeisterschaften in Fujairah. Andererseits muss zum Beispiel ein europäischer Profi in der zweiten Märzwoche nach Valley Forge/USA, wo die Super Billiards Expo mit einem Turnier wartet. Vor dem 24. März muss er zurück in Europa sein, um an den Europameisterschaften teilnehmen zu können. Zwei tage später rufen die Philippine Open, gerade bevor er dann zurück nach Italien zur EuroTour fliegen kann, um knapp rechtzeitig an zu kommen. Fünf Tage später sollte er in Dallas/USA sein, um an den Ultimate 10 Ball Open teil zu nehmen. Direkt nach dem Schlussbankett geht’s gleich weiter zu den Beijing Open, wobei er es aber dennoch so wie so nicht rechtzeitig schafft. All dies in nur 7 Wochen!
Was ist also die Lösung? Ich schätze, eine offensichtliche Möglichkeit wäre das Einführen von „Zeit und Ortszonen“. Um genauer zu sein, es ist wichtig, dass international bedeutende Events auf den verschiedenen Kontinenten nur in einer gewissen Zeitspanne sanktioniert werden. Sagen wir zum Beispiel die grossen Events in Asien finden von Februar bis April statt, in den USA vom Juni bis August (fast jedes Billardcafé hat eine Klimaanlage, im Gegensatz zu Europa) und in Europa von September bis November/Dezember. Auf diese Weise könnten die „touring pros“ einen haufen Geld sparen, welches sie sonst für Flüge ausgeben mussten. Die Promoter können mit mehr Topspielern für ihre Turniere rechnen und das Branding der Spieler und der Tour wäre bedeutend einfacher: Zuschauer müssten die Chance ergreifen die Profi zu sehen, ansonsten müssen sie ein Jahr warten.

Aber all dies kann nur mit der WPA als Federführer der weltweiten Pool-Szene erreicht werden! Und so lange Amateur-Manager wie Ian Anderson und führen, wird sich sicherlich nichts ändern. Wenn ihr euch nun fragt, ob ich zur Absetzung des WPA Präsidenten Ian Anderson aufrufe – ja, das bin ich! Wenn wir uns die Chance erhalten möchten, „touring pros“ auf internationale Megaevents zu sehen, muss dringend ein Wechsel statt finden. Und dieser Wechsel beginnt beim „Kopf des Fisches“!

Viele Grüsse

Marco Tschudi

1 Kommentar zu Wie die WPA die Pool-Welt sabotiert (Blog von Marco Tschudi)

  1. Nun, Billard…mehr als nur ein Spiel!

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