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Universal Break/Jump UNBB-5 im Test

universal_bj_2016_startBevor es losgeht mit dem Test des UNBB-5 von Universal, wollen wir erstmal den Werdegang, der in Deutschland noch recht unbekannten Marke Universal, in kurzen Sätzen vorstellen. Die Anfänge der Marke Universal gehen bis ins Jahr 1967 zurück, als die Firma Taican Wooden MFG in Taiwan gegründet wurde. Viele Jahre später, 1992, zog es die Firma nach China und man holte sich 1995 mit ADAM Japan einen etablierten Berater ins Haus. Zur Jahrtausendwende wurde aus Taican Wooden MFG die Hamson International Enterprises LTD. Als weiterer Berater wurde einer der bekanntesten und renommiertesten Cuemaker der Welt angagiert, Bill Strout von Joss West Cues stand der Firma ab dem Jahr 2001 beratend zur Seite. Viele Insider werden hier sicher sehr aufhorchen. In den folgenden Jahren wurde die Produktion von Billard-Produkten immer weiter ausgebaut und im Jahr 2005 gingen die ersten Queues unter dem Label Universal an den Start. In Europa bzw. Deutschland sind Universal Queues erst seit einigen Jahren vertreten und eigentlich recht unbekannt. In den letzten Jahren etablierte sich die Marke immer deutlicher am sehr schwierigen Markt. Erst mit der Verpflichtung von Ralf Souquet als Werbeträger, immerhin einem der besten Pool Billard Spieler aller Zeiten, wuchs die Aufmerksamkeit und das Interesse an Universal-Produkten. Und natürlich wurden auch wir erst durch Ralf Souquet auf dieses Break/Jump Queue aufmerksam. Zuerst waren es nur neugierige Blicke auf sein Spielmaterial mit der Frage was er denn da wohl für ein Breakqueue benutzt. In den folgenden Monaten gab es sehr viele Anfragen von Lesern und Bekannten was denn „Der Kaiser“ für ein Break-Queue benutzt und wo man diesen ausprobieren bzw. kaufen kann?

Zu den Fragestellern gehören wie immer auch viele Anfänger die sich selbstverständlich am Material der Profis orientieren. Nachdem es innerhalb von etwa sechs Monaten insgesamt mehr als 50 Anfragen in diese Richtung gab, war es logisch das dieses „Teil“ dringend mal gestestet werden musste. Für uns war klar das Ralf dieses Break/Jump nicht nur benutzt, weil das Sponsoring so lukrativ ist. Immerhin gehört er nach wie vor zu den Besten seiner Zunft und kann es sich nicht erlauben mit durchschnittlichem Material bei den größten Pool Billard Turnieren dieser Welt anzutreten. Oder haben wir uns da getäuscht 😉

Ralf Souquet, 3x Weltmeister und BCA Hall of Famer. Foto: Universal-Billiard.com

Ralf Souquet, 3x Weltmeister und BCA Hall of Famer. Foto: Universal-Billiard.com

Da wir seit vielen Jahren einen sehr guten Kontakt zu Ralf pflegen und uns seit mehr als 25 Jahren kennen, war es relativ leicht etwas mehr zu erfahren über diese Break/Jump Kombination. Hier muss man dem dreimaligen Weltmeister mal ein dickes Lob aussprechen, ganz egal wo er sich gerade in der Welt rumtreibt und was ihn beschäftigt, er nimmt sich für alle Fragen Zeit und antwortet mehr als ausführlich 🙂 Er war es auch der es uns ermöglicht hat dieses Break/Jump Queue zu testen, indem er einen Kontakt zur Firma Winsport in Wehringen bei Augsburg hergestellt hat. Inhaber der Firma Winsport ist Roland Stark und nach einem kurzen Austausch hatten wir einen Partner für diesen Blog gefunden. Roland Stark bzw. Winsport waren sofort sehr angetan von der Idee dieses Queue zu testen und man stellte uns ein Exemplar des Universal UNBB-5 zur Verfügung. Dafür möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich Danke schön sagen, ohne die Zusammenarbeit mit Firmen wie Winsport wären die meisten Tests dieser Art nicht möglich. Die Firma Winsport ist Groß- und Einzelhändler für Billard, Dart und Sport Produkte und ist eine der ältesten und erfahrensten in ganz Deutschland.

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Natürlich ist es auch immer wieder die Frage, wie gut diese Break/Jump Kombinationen denn in ihrer Gesamtheit funktionieren. Kann ein solches Queue genauso gut Breaken wie ein reines Break-Queue? Bislang haben wir kein Break/Jump Queue ausprobieren können, was auch nur annähernd an unsere Break-Referenz, das Predator BK2, herankommt. Im Bereich des Jumpens gibt es erfahrungsgemäß bei solchen Break/Jump Varianten kaum Unterschiede zu den reinen Jump-Queues. Wir werden hin und wieder auch immer gefragt was denn das beste Break-Queue oder Jump-Queue ist? Hier gibt es nur die Antwort, dass wir das nicht sagen können, dazu müssten wir sämtliche Produkte auf dem Markt ausprobieren, dies ist natürlich nicht möglich. Wir haben fast alle Break-Queues und Break/Jump Queues der renommiertesten Firmen ausprobiert und viele auch einige Jahre benutzt und besitzen viel Erfahrung auf diesem Gebiet, doch letztendlich sind auch immer der persönliche Geschmack und das eigene Spielvermögen ausschlaggebend.

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Solche Materialtests sind in der Regel relativ schwierig, da es nicht immer leicht ist zu 100 % Objektiv zu sein, natürlich fließen ganz viele persönliche Vorlieben und Erfahrungen mit ein. Wie immer werden wir versuchen einen guten Kompromiss zu finden. Dieser Test soll so ausführlich wie möglich sein, aber niemanden mit unnötigen Informationen versorgen. Die Informationen und unsere Ergebnisse sollen schnell erkennbar sein.

Die Testbedingungen sind ein Brunswick Gold Crown 5, Simonis 860er Tuch, Predator Kreide und ganz viel Kaffee 🙂 Wir haben das Universal UNBB-5 (19oz) ausschließlich mit Magic-Ball Rack gestestet. Das Break/Jump ist über ein Gewichtsschraubensystem an die eigenen Bedürfnisse anpassbar, für diesen Test haben wir das Queue so belassen. Für uns war das Queue perfekt ausbalanciert und mit 19oz weder zu schwer noch zu leicht. Die Jumps haben wir aus allen erdenklichen Positionen getestet. Das Queue selber wurde nicht modifiziert bzw. das Leder/GAMMA (12,75mm) und die Ivorine IV Ferrule im Original beibehalten.

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Insgesamt haben wir jetzt 9,5 Stunden mit dem Universal Break/Jump verbracht und das in allen erdenklichen Break und Jump Variationen. Knapp 10 Stunden sind natürlich sehr viel Zeit, aber aus unserer Sicht die einzige Möglichkeit einen seriösen Bericht verfassen zu können. Wir haben insgesamt mehr als 200 Breaks und 150 Jumps gemacht, abgesehen von ein wenig Muskelkater eine sehr spannende Sache. Leider nehmen sich viele nicht genügend Zeit, um ein Break/Jump Queue ausführlich zu testen. Es gibt tatsächlich Leute die nach etwa 4-5 Breaks der Meinung sind das Potenzial eines solches Spielgerätes beurteilen zu können, Respekt 😉

Der Test wird in verschiedene Bereiche unterteilt werden, um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Viel Spaß beim Test des Universal Break/Jump UNBB-5.

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Eigenschaften:
– 12,75 mm Klebleder GAMMA – Ultrahart mit bester Kreidehaftung
– Ivorine IV Ferrule, welche die Vibrationen und Erschütterungen beim Stoß reduziert und die Stoßenergie präzise zum Spielball bringt.
– Oberteil aus 16 Segmenten laminiert.
– Edelstahlverschraubung  Radial- Pin, das Zwischenstück und Endstück mit Schnellverschraubung ACCU-LOC
– Gewicht und Balance durch Gewichtsschrauben justierbar
– Das Queue besteht aus einem Oberteil und einem dreiteiligen Unterteil und nicht wie bei vielen anderen Break/Jump Queues aus einem zweiteiligen Unterteil.

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Preis:
379,- Euro

Look & Feel:
Das Universal UNBB-5 kommt eher schlicht daher. Allerdings gefällt uns persönlich der etwas zurückhaltende Look. Das Queue ist durchweg glänzend schwarz lackiert, und am Forearm (Stück hinter dem Gewinde) befindet sich eine rote Lackierung die wie zwei Pfeile angeordnet ist. Weiter oben befindet sich ein kleines sehr dezentes Universal Logo, genau wie am Butt des Break/Jumps. Auf uns wirkt die Optik edel und nicht zu aufdringlich. Auf der Winsport Website wird das Universal UNBB-5 mit einem Universal Schriftzug abgebildet, dieser ist auf unserem Test-Queue nicht vorhanden. Wir haben auch schon eine Variante mit der Unterschrift von Ralf Souquet gesehen, diese befindet sich ebenfalls nicht auf dem uns überlassenen Queue. Bei einer Bestellung sollte man das vorher abklären, scheinbar gibt es von der Optik her einige unterschiedliche Versionen. Wir werden diese Information in den nächsten Tagen nachreichen.

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Material & Verarbeitung:
Wenn wir uns die Verarbeitung genauer betrachten fällt sofort auf das es sich um einen Break/Jump im obereren Preissegment handelt. Jeder kennt das, bereits in den ersten Minuten, wenn man das Queue in die Hand genommen hat, wird sofort klar das man es mit einem hochwertigen Pool Billard Queue zu tun hat. Das Oberteil besteht aus nordamerikanischen Ahornholz, das 16-teilig laminiert wurde. Es ist sehr auffällig, wenn man bereits viele unterschiedliche Break-Queues bzw. Break/Jump Queues vor Augen hatte. Bei vielen Konkurrenten wird des Öfteren eine etwas mindere Holzqualität verbaut. Nicht beim Universal, das Oberteil ist ziemlich hell und man kann nur beim genauen Hinsehen eine Maserung im Holz erkennen. Dieses Oberteil ist sehr „versatzreduziert“, beim Break und beim Jumpen spielt es hier in der obersten Liga. Selbst bei Breaks, die mit ein wenig Effet gespielt werden müssen, bleibt der Versatz angenehm gering und absolut kontrollierbar. Auch beim Jumpen hilft uns das Low-Deflection Oberteil, alle Jumps die sauber am anvisierten Punkt getroffen werden, bleiben stabil. Auf dem Oberteil ist ein GAMMA Tip (Pommeranze) verbaut, dieses Leder war uns bislang vollkommen unbekannt.

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Es ist wie in der Beschreibung des Herstellers erwähnt wirklich sehr hart, und trotzdem nimmt es die Kreide sehr gut auf und ist über die komplette Testphase formstabil geblieben. Das Leder sitzt auf einer Ivorine IV Ferrule. Diese Ferrule ist kaum zu zerstören, wir haben in den letzten Jahren sehr selten erlebt das eine Ferrule aus diesem Material den Geist aufgibt. Die einzige negative Eigenschaft dieses Materials ist, das es sehr stark die Kreide aufnimmt und schnell verschmutzt. Aber bei richtiger Pflege sollte dies auch kein Problem sein.

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Das Oberteil wird mit dem dreiteiligen Unterteil über einen Radial-Pin verbunden, diese „dicke“ Verschraubung ist wohl eines der Geheimnisse der gesamten Konstruktion. Das Break/Jump bleibt in allen Bereichen sehr stabil und steif genug. Bei vielen anderen Break/Jumps wird hier auf eine gleiche Verschraubung gesetzt wie bei den Verschraubungen im gesamten Unterteil. Selbst nach vielen Breaks hat sich die Verschraubung zwischen Oberteil und Unterteil nie gelöst. Das schwarz lackierte Unterteil ist sehr gut verarbeitet, alle Verschraubungen schließen bündig und auf den Millimeter genau ab. Selbst die beiden ACCU-LOC Schnellverschlüsse im Unterteil sind erstklassig. Dieser Verschluss funktioniert sehr gut und flexibel, man macht einige kurze Umdrehungen und schon hat man das gewünschte Teil abgeschraubt.

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Wir sind während all dieser Stunden das ein oder andere mal mit dem Queue irgendwo angeschlagen, der Lack des Queues hat keinen Schaden genommen, noch nicht mal irgendwelche Dellen haben wir bei genauerer Betrachtung gefunden. Auch hier hat man dieses Queue scheinbar sehr hochwertig bestückt. Was das Material und die Verarbeitung angeht, gibt es nicht das geringste zu Meckern, im folgenden Teil befassen wir uns mit der Performance dieser „Stoßstange“.

Mal sehen, ob der Ersteindruck auch in der Praxis bestätigt werden kann.

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Break:
Das Break spielt bei einer Break/Jump Kombination die größte Rolle, wie gut breakt dieses Queue und kann es mit einem reinrassigen Breakqueue, wie z. B. dem Predator BK2, mithalten? Wir haben mit dem Universal UNBB-5 ca. 200 mal aus allen erdenklichen Positionen gebreakt. Breaks von der Seite wie beim 9 Ball und natürlich auch 8 Ball und 10 Ball Anstöße von der Mitte des Tisches oder leicht versetzt. Das alles ausschließlich mit Magic-Ball Rack (Aufbauhilfe). Bei den ersten 20-30 Breaks hatten wir ein wenig Schwierigkeiten mit dem doch recht harten GAMMA-Tip. Es fühlte sich ein wenig zu brachial an und mit relativ wenig Aufwand bekam man sofort sehr viel Druck auf den Spielball. Mit und mit lernten wir das Breakverhalten besser kennen und es waren schnell reproduzierbare Breaks möglich. Lediglich sogenannte Soft-Breaks waren für uns nicht gut zu dosieren, hier ging uns das Queue leider viel zu oft durch.

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Wichtig war uns auch zu testen wie das Queue beim 9 Ball Break von der Seite reagiert, wenn man mit der Kitchen-Rule spielt. Viele Spieler breaken bei dieser immer öfter gespielten 9 Ball Anstoßregel von der Seite mit ein wenig Seiteneffet. Hier lässt das sehr gute laminierte Oberteil seine Muskeln spielen. Trotz des hohen Tempos der Breaks bleibt der Spielball absolut in der Spur und es ist so gut wie kein Versatz zu erkennen. Aufgrund der Steifigkeit des Queues und der Härte des Tips und der Ferrule wurde es natürlich irgendwann ein wenig anstrengend so viele Breaks auf einmal nacheinander zu spielen. Doch in der Praxis spielt das natürlich keine Rolle 😉 da zwischen den Breaks natürlich einiges an Zeit vergeht. Wir waren nach etwa 200 Breaks sehr überrascht über die Break-Performance des Universal UNBB-5. Um es ein wenig vorweg zu nehmen, es braucht sich nicht vor den Klassenbesten unter den Break-Queues zu verstecken, mehr dazu im Fazit 😉

Das sehr harte GAMMA Tip und die Ivorine IV Ferrule sind natürlich ein muss, um beim Jumpen sehr gute Ergebnisse erzielen zu können, ob es das Universal schafft, erfahrt Ihr im folgenden Abschnitt.

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Jumps (komplettes Queue):
Das Unterteil des Universal Break/Jump Queues besteht aus drei Teilen. Der obere Teil des Unterteils ist für die kurzen Jumps, das Mittelstück des Unterteils ist für Jumps mit ein wenig mehr Distanz zum Hindernis. Und natürlich kann man auch mit dem gesamten Queue Jumpen. Hier greift das etwas andere Konzept dieses Queues. Das kurze Mittelstück des Universal gibt es bei vielen Break/Jump Konkurrenten nicht, hier bestehen die Break/Jump Kombinationen zumeist aus zwei unteren Teilen. Dieses Mittelstück ist sozusagen eine Jump-Extension für die mittleren Distanzen. Viele größere Spieler benutzen diese Extensions ständig für jegliche Jumps, weil es den Hebel deutlich verlängert.

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Die Jumps mit dem kompletten Queue sind zwar relativ selten, aber dennoch für viele ein wichtiges Kriterium. Wenn man diese Jumpvariante häufiger verwendet weiß man das die Dosierung des Stoßes das A und O ist. Trotz eines großen Abstandes zum Hindernis braucht das Universal Break/Jump nicht allzu schnell beschleunigt zu werden und der Anstellwinkel bleibt sehr flach. Die Weiße kann gar nichts anderes machen als abzuheben 🙂 Am Anfang ist uns einige Male der Spielball vom Tisch geflogen, weil es ein wenig übertrieben wurde, nach einiger Zeit war das Problem nicht mehr gegeben. Bei langen Jumps arbeitet es sehr zuverlässig und präzise und man findet sich sehr schnell zurecht.

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Jumps (normal):
Diese Jumps sind die am häufigsten gespielten. Dies ist die klassische Länge eines Jumps-Queues. Was bei diesen Jumps auffällt, ist das geringe Gewicht des Oberteils und Jump-Handles. Hier braucht man eine gewisse Zeit um die Stoßbewegung exakt hinzubekommen. Wenn man sich darauf eingestellt hat und spürt das man mit sehr wenig aufwand auch über sehr kurze Distanzen herüber kommt steigt das Vertrauen in das Material. Obwohl die kurzen Jumps nicht unsere Paradedisziplin sind, springt die weiße ohne viel Aufwand über die Hindernisse aus allen erdenklichen Lagen. Viele verschieden Flugbahnen sind zu realisieren, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, um das Material kennenzulernen. Hier gibt es absolut nicht Negatives zu berichten, ganz im Gegenteil.

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Jumps mit zusätzlich aufgestecktem Mittelstück des Unterteils (mit Jump-Extension):
Kommen wir zu den Jumps mit aufgeschraubten Mittelstück bzw. der Jump-Extension. Für uns gehört diese Möglichkeit mittlerweile zur Standardausrüstung eines guten Jump-Queues. Ohne diese Extension fehlt definitiv etwas in der Billardtasche. Diese Extension sorgt dafür das Jumps in den mittleren Distanzen und auch lange Jumps noch genügend Wirkung und Tempo haben. Das Jumpen wurde an diesem Punkt zu einem echten Spaß, eigentlich hätte man ein Video dazu drehen müssen, damit man sieht, was damit alles für Winkel und Flugbahnen möglich sind. Sogar Jumps als Rückläufer und Nachläufer oder mit Seiteneffet gehen nach einer Weile sehr präzise von der Hand. Hier steht das Universal UNBB-5 selbst einem reinen Jump-Queue in nichts nach.

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Dies alles funktioniert ohne viel Aufwand, wir waren erstaunt, wie selbstverständlich diese Jumps funktionierten. Über die Hindernisse sind wir immer gekommen, lediglich die Stoßdosierung, um die richtigen Längen zu finden, braucht ein wenig Einarbeitung. Wie immer muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass man solche Test nur mit einer halbwegs gut funktionierenden Technik ausführen sollte. Ansonsten wird das Material, insbesondere das Tuch, schnell erheblichen Schaden nehmen.

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Fazit:
Das Fazit zu diesem Break/Jump Queue von Universal fällt recht einfach aus. Wir haben sehr viele spannende Stunden mit dem Universal UNBB-5 verbracht und sind der Meinung das es in der 1. Liga der Break/Jumps spielt. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und behaupten das es das erste Break/Jump Queue ist, dass wir kennen, dass annähernd so gut breakt wie ein reinrassiges Break-Queue. Über das Jumpen können wir nur sagen, das es das reine Jump-Queue vollkommen unnötig macht. In diesem Bereich wird man aus unserer Sicht kaum etwas Besseres finden können. In der Summe ist das natürlich eine absolut klare Kaufempfehlung für alle die über die Anschaffung eines Break/Jump Queues nachdenken. Ihr bekommt ein erstklassig verarbeitetes Spielgerät mit einem qualitativ sehr guten Oberteil, das in allen Disziplinen auf Top-Niveau agiert. Zudem lässt es noch viel Spielraum für Verbesserung des Breaks und des Jumps, hier kann jeder sein Potenzial voll ausschöpfen.

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Zum Abschluss möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei der Firma Winsport und Roland Stark für die freundliche Unterstützung bedanken. Über einen Besuch auf der Website von Winsport würden sich die Betreiber sicherlich sehr freuen.

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Wie bei solchen Test üblich wird der ein oder andere eine Information vermissen, wir denken, dass wir so ziemlich alles Wichtige abgedeckt haben. Aber natürlich könnt Ihr uns gerne eine Email schreiben oder im Kommentarbereich alle Fragen stellen. Und falls jemand noch mehr Bilder in höherer Qualität benötigt, können wir diese selbstverständlich gerne per Email an Euch senden oder aber über einen Downloadlink zur Verfügung stellen.

Viele weitere Informationen gibt es natürlich auch auf der offiziellen Website von Universal Billiard.

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6 Kommentare zu Universal Break/Jump UNBB-5 im Test

  1. Hallo Sixpockets.de Team,
    wieder einmal ein toller Bericht über ein wirklich sehr gutes Cue, ich spiele es selber seit einigen Monaten und kann dem Bericht nur bestätigen 🙂 Wirklich eines der besten auf dem Markt. Viele Grüße an Euch und bitte in Zukunft mehr davon!

    Liebe Grüße
    Lukas Reichelt

    • Hallo Lukas,
      Danke für Deinen Kommentar und die lobenden Worte. Wir freuen uns das Du die gleichen Erfahrungen mit dem Universal UNBB-5 machst wie wir. Viel Spaß damit und mit Sicherheit wird es in Zukunft mehr solche Tests geben.
      Schönes Wochenende
      Das Sixpockets.de Team

  2. Hallo liebes six pokets team 🙂
    Ich habe eine Frage. Ich bin auf der suche nach einem b/j queue.

    Ich konnte mich mittlerweile auf 2 „Finalisten“ beschränken. Und zwar das oben getestete b/j von universal und das pure x hxt p1 von players, welches Ihr ja auch getestet habt 🙂

    Meine Frage ist nun…
    Könnt Ihr eines dieser queues klar empfehlen vor dem andern oder spielen beide etwa in der gleichen klasse?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Gruss aus der Schweiz
    Fabian

    • Hallo Fabian,
      wenn wir uns für eines der beiden Queues entscheiden müssten, wäre es sicherlich das Universal. Beide Break Jump Queues sind sehr gut. Doch das Universal spielt, was Verarbeitung, Break- und Jumphandling angeht, nochmal in einer etwas höheren Liga.

      Schönen Gruß
      Das Sixpockets.de Team

  3. Vielen Dank 🙂
    Das hilft mir doch schon weiter und macht das fällen einer Entscheidung viel einfacher.
    Jetzt nur noch schauen was der Geldbeutel meint ^^
    Gruss

    Fabian

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