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	<title>Sixpockets.de &#187; Blog</title>
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		<title>Nachlese zur EM in Luxemburg</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4156" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Overbeck_Forsyth_Takis.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4156  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Overbeck_Forsyth_Takis.jpg" alt="" width="252" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Overbeck, Jerry Forsyth und Marco Takis</p></div>
<p>Die diesjährige <strong>Pool Billard Europameisterschaft</strong> in Luxemburg war nicht nur sportlich ein Highlight. Auch die mediale Aufbereitung des Events setzte wie ich finde Maßstäbe. Was die Firma <strong>Kozoom</strong> in Zusammenarbeit mit der <strong>EPBF</strong> dort geleistet hat kann man nicht oft genug lobend erwähnen. Und wenn man die Verantwortlichen an den letzten Tagen gesehen hat weiß man was alle Beteiligten dort über mehr als 10 Tage geleistet haben&#8230;.dicke Augenränder gab es quasi kostenlos <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Der Finaltag war aus meiner Sicht ein Vorbild dafür wie man solche Großveranstaltungen präsentieren sollte. Das Publikum wurde richtig mitgenommen ins geschehen und es kam durchaus so etwas wie Stimmung auf bei diesem Pool Billard Event. Während der ganzen Tage gab es einen außergewöhnlichen Livestream zu bestaunen, kommentiert von <strong>Marko Takis</strong>. Marco war so nett und hat ein wenig aus dem &#8220;Nähkästchen&#8221; geplaudert und uns einige seiner Eindrücke zur Verfügung gestellt. Bei diesem Bericht sieht man wie Vielseitig er ist, ich bin während des lesens kaum noch aus dem Schmunzeln rausgekommen <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Vorher aber gibt es noch einige Worte von <strong>Thomas Overbeck</strong> (EPBF Press Officer &amp; Tournament leader). Er sagt ein wenig was über das <strong>Projekt Kozoom</strong> und dem Ehrgeiz der da hinter steckt. Anschließend wünsche ich Euch viel Spaß mit den Worten und Eindrücken von <strong>Marco Takis</strong>, einen Besuch auf seiner Homepage kann ich ebenfalls sehr empfehlen!</p>
<p><span id="more-4133"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Thomas Overbeck:</span> &#8220;Die Idee, ein Poolbillardturnier über LiveStream zu vermarkten ist nicht neu. Viele Versuche wurden – mehr oder weniger erfolgreich – in den letzten Jahren gestartet. Meistens scheiterten die Verantwortlichen an technischen Gegebenheiten oder finanziellen Herausforderungen.<br />
Das Projekt „EPBF/Kozoom“ will neue Wege beschreiten. Zunächst einmal wird versucht, eine möglichst professionelle Qualität zu liefern. Dazu benötigt es einiger technischer Ausrüstung. Natürlich sind wir auch immer abhängig von Zusagen, die wir von Leuten vor Ort bekommen. Stimmt der Upload? Läuft das Wireless stabil? Diesen Dingen stellen wir uns jedes Mal neu.<br />
Grundsätzlich sind wir mit dem Zuschauerzuspruch zufrieden. Wir haben bereits nach zwei Turnieren eine nette Community, die täglich zu wachsen scheint. 99% der Zuschauer sind auch zufrieden mit dem Gebotenen und dem Preis, der dafür erhoben wird.<br />
Leider gibt es jedoch immer Leute, die anscheinend durch nichts zufrieden zu stellen sind. Fällt mal ein Tisch aus, gibt ein Router irgendwo den Geist auf und der Stream bleibt weg für 5 Minuten, heißt es sofort: „Geld zurück! Alles ist Sch…“ Diese Mentalität ist manchmal enervierend, wenn man wie wir vor Ort ist und alles versucht, einen guten Job zu machen. Zum Glück verstehen die meisten, wie viel Arbeit hinter so einer Produktion steckt und wie viele Hände ineinander greifen müssen, damit das Endprodukt so erscheint, wie es erscheint.<br />
Ich persönlich habe sehr viel Spaß im Team EPBF/Kozoom. Die Zusammenarbeit ist hart, aber hat durchaus auch schöne und lustige Seiten. Natürlich ärgere ich mich über diejenigen, die nicht verstanden haben, worum es geht. Ich habe mehrfach versucht, während der EM zu erklären, warum es keinen Pass nur für ein Event geben kann und warum die Produktion nur dann überleben kann, wenn sie planbar ist und durch genügend User auf gesunden Füssen steht. Je mehr User wir bekommen, desto besser können wir planen und desto mehr Ressourcen können wir freigeben, um das Produkt für die Billardfans noch besser zu machen.<br />
Der Zuspruch, den wir bis jetzt bekommen haben, lässt uns positiv in die Zukunft schauen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4138" class="wp-caption alignright" style="width: 315px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco-Takis1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-4138 " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco-Takis1.jpg" alt="" width="305" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Takis</p></div>
<p><strong>Nachlese Poolbillard Europameisterschaft Luxemburg 2012</strong> (von Marco Takis)<br />
Die diesjährige Poolbillard-Europameisterschaft wurde in Luxemburg im Alvisse Parc Hotel gespielt. 190 Teilnehmer aus über 33 Ländern kämpften für einen der glorreichen Medaillenplätze und für die zu vergebenen Europameistertitel im 8-Ball, 9- und 10-Ball sowie im 14 und 1 endlos. Darüber hinaus wurde die jährliche Europameisterschaft im Mannschaftswettbewerb wieder im Rahmen der EM gespielt.<br />
Die Lage des Hotels ist einmalig. Mitten im Wald gelegen, bot sie den Sportlern optimale Möglichkeiten sich neben dem Billardgeschehen körperlich Fit zu halten. Das Essen war lecker und die Klimaanlage gut. Vielleicht zu gut, aber dazu später mehr.</p>
<p><strong>Jung Guns</strong><br />
Die Erfolge junger Spieler, welche teilweise noch aus der Jugend im erwachsenen Bereich spielen, ist das Ergebnis nachhaltiger Jugendarbeit in Europa und Verdienst der EPBF und seinen Mitgliedern.<br />
Besonders zu erwähnen ist Dominic Jentsch. Ein Jahr zuvor gewann er Gold und kam als amtierender 8-Ball Europameister nach Luxemburg. Dieses Jahr sollte es Gold im 10-Ball sein. Damit stellte er seine Top-Form unter Beweis und trägt jetzt die Krone Europameister 10-Ball 2012.<br />
Dominic, der seine Leistung im darauf folgenden Event, mit dem Gewinn der Dynamic 10-Ball Italy Open bestätigt hat, zeigt auf welchem Wege er sich befindet. Im anschließenden Gespräch in Treviso an der Arena gab er zu, dass er sich durchaus noch steigern kann. Dominic wir freuen uns darauf.<br />
Ein weiterer junger Athlet mit großen Ambitionen ist Mario He aus Österreich. Letztes Jahr unterlag er noch Nick van den Berg im 9-Ball Finale in Brandenburg und gewann Silber im Alter von nur 17 Jahren. Dieses Jahr sollte er noch einen drauf legen können. So besiegte er seinen Finalgegner Artem Koshevoy mit 8:0 (Wechselbreak) im 8-Ball Turnier der EM und darf sich jetzt mindestens ein Jahr lang 8-Ball Europameister der Herren nennen. Ein Erfolg, den zuletzt für Österreich Werner Duregger vor genau 20 Jahren erzielt hat.<br />
Hier gibt es zwei kleine Anekdoten zu erzählen. Wir saßen einige Tage vor dem Finale zusammen am Frühstückstisch, als Mario He von Ko Pin-Yi&#8217;s Break geschwärmt hat. Dieser Taiwanense hätte das beste 8-Ball Break, was er jemals gesehen hat. Er spielt das so kontrolliert und doch so kraftvoll und wenn alles auf ist, dann schießt er aus. Darauf hin meinte ich mit einem Augenzwinkern, &#8211; Mario, Du kannst das doch auch, wer ist schon Ko Pin-Yi  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Er schaute mich fragend an und meinte nach einer Gedenksekunde – Stimmt! Einige Matches später steht Mario, alias The Chinese-Shooter, alias Super Mario He mit dem Pokal auf Platz 1 des Siegerpodiums und es war auch dieses Break, welches ihm den Kantersieg von 8:0 im Finale ermöglicht hat.<br />
Die zweite Anekdote handelt von Speisen. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass Mario es sich mal gerne kulinarisch gut gehen lässt, oder? Naja, das Finale war in vollem Gange und Mario legte los, wie die Feuerwehr. Artem hatte keine Antwort parat. Die Breaks des Ukrainers kamen überhaupt nicht und außerdem gab sich Mario keine Blöße. Jede ihm gegebene Chance nutzte er gnadenlos aus. Im Chat kamen dann so Sprüche wie: Mario &#8211; All You Can Eat bei Mc Donalds, wenn Du zu 0 gewinnst!! Klasse Mario! Wow, Chinese Shooter is on fire. Hat er Hunger oder ist er schon satt? Und so weiter, und so fort, alles wirklich lieb und eher als Cheering gemeint, denn als böse Sprüche. Das Finale ist vorbei und die Partien in der Damen-  und Wheelchair-Division laufen noch, als ich mich nach meiner Abmoderation aus meiner Kommentatoren-Box in Richtung Lobby mache, um Mario zu gratulieren. Und was müssen da meine Augen erblicken? Mario hat von einem Fan oder Betreuer ein Large Meal von der bekannten Buletten-Braterei aus Oak Brook, Illinois bekommen und biss genüsslich in den wohlverdienten Feierabend Burger. Ein Bild für die Götter, welches ich nie vergessen werde.</p>
<p><strong>Unglaubliche Stöße</strong><br />
Beeindruckend war die angesagte „eins“ aus dem Save (2 Vorbanden) von Albin Ouschan gegen Karlo Dalmatin. Er musste die Weiße mit Kontereffet und Mach-3 spielen, um ihm nach Kontakt mit der zweiten Bande die richtige Richtung zu geben, damit die gelbe Kugel auch ins gegenüberliegende Eckloch fällt. Der Stoß war unfassbar. Meldet Euch bei Kozoom.com an und schaut Euch das Spiel an. Es lohnt sich!</p>
<div id="attachment_4141" class="wp-caption alignright" style="width: 334px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Darren_Marco.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4141  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Darren_Marco.jpg" alt="" width="324" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Darren Appleton &amp; Marco Takis</p></div>
<p>Natürlich gehört da eine gehörige Portion Glück dabei, so einen Stoß in einer Drucksituation zu produzieren und die angesagte Kugel zu versenken. Aber bei Albin bin ich mir langsam nicht mehr sicher. Denn er schafft es immer wieder Zauberstöße aus dem Hut zu ziehen. Beispiele gibt es genug.<br />
Gleiche EM auf einem Nebentisch gegen Manuel Ederer. Manu legt ihm ein wirklich fantastisches Save hin. Weiß ist eingeschlossen von zwei Kugeln an der kurzen Bande und es gibt tatsächlich nur eine Richtung für die gepunktete Murmel. Im Übrigen ist der Objektball   auf der anderen Seite des Tisches versteckt hinter mehreren Bällen. Auch hier sagt Albin einen zwei Vorbänder – Kiss Shot an. Sprich, die Weiße verlässt die Pomeranze, trifft nach zwei Banden die 5, diese trifft die 8 und fällt nach Kontakt mit der 8 ins angesagte Eckloch. Unglaublich.<br />
Und noch ein Beispiel: Auf der Österreichischen Staatsmeisterschaft spielte er aus einem Save einen klasse 3-Vorbänder und auch da fiel die Objektkugel, wie an der Schnur gezogen ins angesagte Eckloch. Dabei lag aber die Objektkugel mitten auf dem Tisch und nicht kurz vor der Tasche. Ich kann allen Billardfans nur raten auf Turnieren sich das Spiel von Albin mal anzuschauen. Es gibt garantiert was zu lachen und ihr könnt jede Menge lernen. Er bestätigte übrigens auch seinen grandiosen Lauf mit dem Gewinn des ersten Eurotour Stopps 2012, der Dynamic Bosnia and Herzogovina Euro-Tour Open in Sarajevo.</p>
<p><strong>Jungs Guns 2</strong><br />
Aber auch das Erreichen des Treppchens vom noch sehr jungen Vitaly Pavlukhin (Bronze 10 Ball), welcher das Glück hat Francisco Bustamante und Efren Reyes als seine persönlichen Coaches nennen zu dürfen, sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Hintergrund ist, er wohnt im östlichen Teil Russlands und der Flug in die Philippinen von seinem Wohnort gleicht einem Kurztripp von Köln nach Mallorca oder Athen. Dieser Bursche hat seit der Jugend-EM in Leende einen riesigen Sprung vollbracht und er hat ein gigantisches Potenzial.<br />
Erfolgreich hat auch, der noch sehr junge Este, Denis Grabe gespielt (Bronze 14.1). Er ist aus der Jugend raus gewachsen, spielt die Eurotour regelmäßig mit, hatte (dank guten Kontakten zu Christophe Creter) ein kurzes „Pas des Deux“ für Walldorf-Mörfelden in der Deutschen Pool Bundesliga und mit seinem Partner Erki Erm gewann er auf dem letzten World Cup of Pool das Auftaktspiel gegen die Poolgiganten aus Großbritannien. Mit 8 zu 6 beförderten sie keinen geringeren als Chris Melling und Darren Appleton aus dem Turnier.</p>
<p><strong>The Tornado and The Terminator</strong><br />
Wie jeder Poolbegeisterte bin auch ich ein Fan von Tony Dragos Spiel. Es war uns eine Ehre, dass er für zwei Disziplinen in Luxemburg verweilte. Ein Augenschmaus für mich war das Viertelfinalspiel von Tony gegen Niels Feijen. Ich stand neben Radoslaw Babica und er sagte zu mir, „&#8230;schau&#8217;, Tony zeigt uns gerade, wie das Spiel (14.1e) richtig gespielt wird&#8230;..“ Vor dem besagten Match kam Tony zu mir in die Box und sagte, „&#8230;Hey Marco, ich benötige nur eine Chance und dann schieße ich aus&#8230;.“<br />
Als ich in der Halle ankam, stand es Minus 18 zu 0 für Niels. Tony ist mit 3 Fouls und minus 18 Punkten gestartet und sah seinem Kontrahenten jetzt ruhig und gelassen zu. Nach nur 2 Punkten für den Holländischen Superstar gab es ein Saveduell, welches Tony für sich entschied und in Windeseile sein Konto auf 0 setzte. Niels sollte jedoch seine zweite Chance just bei diesem Spielstand erhalten. Der Terminator kam an den Tisch und er arbeitete seine Bretter Kugel für Kugel und Position für Position ab.  Ein weiterer geflüsterter Kommentar eines zu mir gesellenden Spielers: „….Hey Marco, warte bis Tony an den Tisch geht! In seinem Achtelfinalmatch haben sich Zuschauer den Spaß gemacht und die Zeit gemessen. Er braucht für ein Brett weniger als zwei Minuten&#8230;..“<br />
Niels spielte jedoch sein bestes Spiel und es sah lange danach aus, als würde Tony Drago endgültig zum Statist degradiert. Bis die magische 40 erreicht war und dem Terminator dann doch ein Fehler unterlief. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Bad-Contact war oder ob Niels einen Ball schlicht verschossen hat.<br />
Denn mit einem Auge lugte ich auch auf das Brett von Klaus Zobrekis. Klaus, der auf dem Nachbartisch sein ganzes Können gegen Denis Grabe zeigte, unfassbare Punktstellungen produzierte und letztlich eindrucksvoll bewies, dass mit dem alten Eisen immer noch zu rechnen ist. 125 zu 121 war auch die knappste Viertelfinalentscheidung, am Ende dann leider gegen Klaus.</p>
<div id="attachment_4142" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Tony_Marco_Chris.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4142  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Tony_Marco_Chris.jpg" alt="" width="288" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Tony Drago, Marco Takis &amp; Chris Melling</p></div>
<p>Die Stunde von Tony hatte geschlagen und ich habe noch nie 84 Bälle in unter 15 Minuten gesehen. Zieht man die Aufbauphase ab, fühlten sich diese 84 Bälle an, als hätte sie Tony in weit unter 10 Minuten geschossen. Es war Poolbillard in seiner Perfektion. Jeder Split, wie Tony aus dem Snooker die Breaks nennt, saß wie eine Eins. Jeder Secondary Break Shot ging nur zu Tonys Gunsten perfekt auf. Zum Abendessen meinte er dann, „&#8230;Du, ich suche mir vielleicht den gleichen Breakball aus, wie die Poolspieler, aber mein Weg dahin ist ein ganz anderer. Außerdem weiß ich wie die Kugeln reagieren, wenn ich mit der Weißen an das Brett komme. Das ist ähnlich, wie beim Snooker.“ Und so war es auch &#8211; Unorthodoxe lange Bälle aus dem Brett raus, ins gegenüberliegende Eckloch wurden mit Mach-3 rein gespielt, nur um das Eck komplett aufzulösen. Waren die Kugeln einmal auf der gesamten Spielfläche verteilt, vergeudete Tony nie viel Zeit um den 9 Fuss Tisch aufzuräumen. Ein Applaus folgte dem anderen und alle Zuschauer waren aus dem Häuschen.<br />
Ich ziehe den Hut vor solchen Performances und im Grunde genommen gehören alle Spieler, welche jemals eine EM erreicht haben zu dem ausgewählten Kreis der begnadeten Queueartisten, welche das Privileg genießen zu den Besten in Europa und vielleicht sogar der ganzen Welt zu gehören. Chapeau an dieser Stelle an Euch alle.<br />
Es kam die Zeit als die maltesischen Poolgötter nicht genau hinschauten und dieser Breakball den Wendepunkt der Begegnung einläuten sollte. Es war die rote 3 an der rechte Seite vom Brett und soweit ich mich erinnere, musste sich Tony ein wenig über den Tisch beugen, um den Stoß richtig ausführen und die Weiße mit dem entsprechenden Tempo spielen zu können, um den notwendigen Effekt am Brett zu erzeugen. Die drei klapperte im engen Eckloch. Und von da an hieß es nur noch Niels Feijen bis zum Schluss. Für Aufregung sorgte genau diese 3 als sie als Keyball zum letzten Breakball von Niels im linken Eckloch nicht genau passte und dann mehr als nur rappelte. Letztlich suchte sie dann doch das Tiefe der Ecktasche und Niels entschuldigte sich brav, versenkte aber souverän die letzten Kugeln zum Satzgewinn.<br />
An dieser Stelle möchte ich die Leistung vom sympathischen Niels Feijen hervorheben, der in allen Spielen bis zum Viertelfinale nur 77 Gegentreffer (15, 48, -1, 1, 13) zugelassen hat. Seine Chance gegen Tony hat er mit aller Konsequenz ausgenutzt  und hat 14.1e „par exellence“  gespielt. Es war eine Lehrstunde für jeden Straight Pool Fan. Am Ende unterlag er im Finale seinem Landsmann Nick van den Berg, welcher in diesem Spiel die bessere Kontrolle über alle Kugeln und den Tisch hatte. Auch hier noch mal Glückwunsch an Nick für das weitere Gold auf seinem Konto.</p>
<p><strong>Überraschungen gab es auch in der Frauendivision der diesjährigen EM</strong><br />
Eines der größten Billardtalente ist außer Frage die Österreicherin Jasmin Ouschan. Sie ist weltweit auf Turnieren erfolgreich und spielt das Spiel auf einem sehr hohen und bis heute in der Frauenwelt noch nicht erreichtem Niveau. Der Gewinn aller vier Goldmedaillen auf der EM in Zagreb hat vielleicht ihre Entschlossenheit bewiesen und war bestimmt das Ergebnis harter Arbeit.<br />
Jassy absolviert im Jahr das umfangreichste Turnierprogramm und ist bestimmt auch Spitzenreiterin im Sammeln von Miles and More Punkten. Diese hohe Turnierdichte wurde ihr vielleicht auf der diesjährigen EM zum Verhängnis. Vom 12. bis zum 18. März, also 3 Tage vor Beginn der EM, fand in Taipeh der AMWAY Cup statt, bei dem sie mit einem sensationellen zweiten Platz das Turnier erfolgreich beendete.<br />
In Luxemburg spielte Jassy eine Goldmedaille im 10 Ball ein und es regnete drei weitere Bronze Medaillen im Einzelwettbewerb, sowie einen tollen 3. Platz im Team-Wettbewerb.<br />
Meines Erachtens hat sie immer noch eine starke EM gespielt. Aber für sie persönlich oder für den verwöhnten Fan produzierte sie mehr Fehler als ihr lieb war und das nutzten Ihre Mitstreiterinnen gnadenlos aus.<br />
Nataliya Seroshtan (feiert im August ihren 16. Geburtstag) krönte ihre Leistung mit Gold im 8-Ball und Silber im 10-Ball. Und auch die Finnin Marika Poikkijoki gewann Gold in der 9-Ball Disziplin und Silber im 8-Ball-EM-Turnier.<br />
Aus deutscher Sicht glänzte Jasmin Michel auf dem Treppchen mit dem Gewinn der Silbermedaille (9-Ball) und Christine Wichert mit dem Erreichen der Bronzemedaille im 14 und 1 endlos.<br />
Kleine Side Story gefällig? Hier kommt sie: Dabei muss man allerdings das Naturell von Lev Jaroslavtsev, dem russischen Betreuer kennen, der ein Herzens guter Mensch ist und eine natürliche Komik an sich hat. Für alle anderen ist es einfach nur eine Lektion von einem sehr weisen und erfahrenen Mann.<br />
Nach Gewinn der Goldmedaille, der soeben aus dem Ei geschlüpften 15 Jährigen Nataliya Seroshtan in der Damen-Welt, fragte ich Lev, was er ihr als Tipp in das Finale mitgegeben hat.<br />
In seinem gebrochenen Englisch sagte er &#8212;nu, Natascha, please&#8230; no, stopp, stopp, stopp … podojdi (russisch für warte) &#8212; I say, please Natascha don&#8217;t win, just&#8230; no, no, no … wiiin, but don&#8217;t play to win. No Problem lose!.. Just play! I say to Natascha please just play and enjoy Billard.<br />
Das also ist das Geheimnis des russischen Erfolges. Just play and enjoy Billard. Spielen um Spaß zu haben.<br />
Für mich ist das vielleicht sogar die wahre Kunst. Umschalten von hartem Drill, und wir alle wissen wie hart in den osteuropäischen Ländern trainiert wird, zu Spaß an der Platte. Wenn die Verbissenheit des Trainings auf einmal weg ist und das Senken der Kugeln so selbstverständlich und im Unterbewusstsein, wie das Fahrradfahren absolviert wird.</p>
<div id="attachment_4145" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco3_EM_2012_2.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4145  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco3_EM_2012_2.jpg" alt="" width="288" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Marco in der Com Box</p></div>
<p><strong>Unglaubliche Stöße Teil 2</strong><br />
Ein weiterer aufgehender Stern, kommt aus Bulgarien und heißt Kristina Zlateva. Auf der letzten Junioren-WM in Kielce belegte sie den 9. Platz. Und auch auf dieser Erwachsenen-EM hatte sie die Chance ihr Können unter Beweis zu stellen. Ich hatte die Ehre Ihre Partie aus der Kommentatoren-Box zu verfolgen und ich muss Euch sagen, es hat mir Spaß gemacht dieses Spiel zu kommentieren.<br />
Die Zeichen standen gut für Ihre Gegenspielerin, der 9-Fachen französischen Meisterin und Europameisterin aus 2004, Laetitia Dos Santos. War sie doch die Frau, die mit mehr Erfahrung auf dem Papier und den besseren Fähigkeiten ins Spiel gegangen ist.<br />
Doch Poolbillard wird Gott sei Dank nicht auf dem Papier entschieden. Und so sorgte dieses Spiel für Überraschungen und es gab Glanzmomente auf dem legendären Tisch 24.<br />
Das Spiel ging 6:1 für die Bulgarin aus und es war Laetitia, die nicht in die Partie gefunden hat. Neben einem gut gespielten 8-Ball-Match von Kristina, gab es zwei Stöße, die mich absolut überrascht haben.<br />
Und zwar waren es zwei Jump-Shots von Zlateva, einmal der kurzen Bande entlang und einmal der langen Bande entlang.<br />
Beide Stöße versenkten die angesagte Objektkugel, wurden mit perfekten Ablage auf die nächste Kugel gespielt und beide Male gelang es Zlateva von dort an auszuschießen. Nichts Besonderes würde der fortgeschrittene Hobbyspieler sagen. Nicht ganz sagt der Kommentator, denn hier ist mir aufgefallen, dass der erste Jump mit Ihrer starken Linken Hand gespielt worden ist und der zweite Jump &#8211; unter Shot-Clock &#8211; also mit Zeitdruck mit ihrer „falschen“ rechten Hand in Perfektion ausgeführt wurde. Weiß man jetzt als informierter Journalist, dass sie erst zwei Jahre zuvor, das erste mal ein Billardqueue in ihre Hand genommen hat, ist man sehr schnell von so einer Leistung überzeugt.<br />
Und jetzt kommt der Oberknaller: Punkt Eins – OK, sie hat vor zwei Jahren angefangen. Aber sie spielte das 1.  Jahr komplett mit Ihrem schwachen rechten Arm. Bis ein Coach bemerkte, dass Sie beim Schreiben der Hausaufgaben im Billard-Café die linke Hand benutzte. Auf die Frage hin, warum sie beim Billard-Spielen mit Rechts statt mit Links spielt, meinte sie nur: Du, ich mache nur das was ihr da macht. Nebenbei erwähnt, ist sie rein zufällig in die Billardhalle geraten.<br />
Der Coach stellte Ihr Spiel um und nach nur einem Jahr gelang es Ihr jetzt mit Links spielend auf die Junioren WM zu fahren und dieses Jahr die Erwachsenen-EM zu spielen. Well done Kristina, well done!</p>
<p><strong>Der Dominator der Wheelchair Division</strong><br />
Ergebnisse zu allen Disziplinen dieser EM findet ihr unter www.epconline.eu und ich sag schon mal sorry, wenn ich nicht jedes Ergebnis reportiere. Dafür sorgt der fantastische Ergebnis-Dienst der EPBF und es gibt da noch den fleißigen und emsigen Thomas Overbeck, der in seiner Funktion als Press Officer einen einmaligen Job leistet und brandaktuell das Geschehen aus den Turnierhallen wider gibt.<br />
Aber hier möchte ich mein Augenmerk auf den Rollstuhl-Sportler Jouni Tahti aus Finnland richten. Dieser Mann ist einfach ein Riese am Billardtisch. Es war bestimmt nicht seine beste EM, so schied er im 10 Ball frühzeitig durch zwei Niederlagen aus. Dennoch erlangte er zwei Goldmedaillen im 8-Ball und 9-Ball. Ich habe ihn schon öfters beobachtet, hat er doch eine beeindruckende Technik aus dem Rollstuhl aus und es ist fantastisch einmal Zeuge zu sein und zu erleben, mit welcher Präzision er spielt. Aber richtig umgehauen hat er mich auf der letzten WM in Kielce. Ich war in der erfreulichen Lage das Spiel kommentieren zu dürfen und sein Gegenspieler legte ihm ein Save hin. Der Tisch war voller Kugeln. Jouni musste die eins spielen und er setzte zum Jump an. In meinen Augen sowieso ein Mirakel, wie man aus der Perspektive a) den Überblick nicht verlieren kann und b) die Kraft aufwenden kann, um einen Jump regelgerecht auszuführen.<br />
Nun zurück zur Situation: Weiß lag auf der rechten Seite im Fußfeld mitten drin und die Gelbe Objektkugel lag in Richtung gegenüberliegendes Eckloch mit ganz vielen Kugeln dazwischen. Jouni setzt aber zum Jump in die komplett falsche Richtung und zielt im ersten Moment auf die blaue zwei. Also statt gegenüberliegendes Eckloch, zielte er in Richtung langes Eckloch. Ich dachte mir er wählt die falsche Kugel aus, weil er die Eins übersehen hat. Ich war kurz davor aus meiner Kom-Box zu rufen, „Hey Jouni, die eins ist dran..“ was ich natürlich nicht getan hätte, aber in diesem Moment wusste ich nicht was ich sagen sollte. Für mich bahnte sich ein fataler Fehler für den Finnen an.<br />
Das was dann folgte grenzt an das Unmenschliche und ich habe nach dem Match einen Kniefall vor Jouni gemacht und mich für diese Glanzsekunden des Billardsports bei ihm bedankt. Bevor ich meinen Gedanken fassen konnte, jumpte er für mich in die falsche Richtung, aber über die 2! Die Weiße nahm ihren Lauf über drei Banden, um jetzt die 1 von der natüüüüürlich richtigen Seite, also von hinten zu treffen. Sein Gegner bekam ein perfektes Re-Save hin gelegt. Gigantisch! Mir wurde klar, dass der direkte Jump wegen den vielen Kugeln dazwischen unmöglich war, außerdem hätte sein Gegner eine Fortsetzung gehabt. So stimmte der Aufprallwinkel nach dem Dreibänder; die Weiße legte sich am Pulk links, die eins rechts vom Pulk. Danke schön, lieber Herr Tahti!<br />
Übrigens vermeiden viele Spieler aus Europa gegen Ihn zu zocken. Ups, &#8211; habe ich das böse Z-Wort gesagt? Ja, Zocken, ein Spiel Billard um einen Einsatz. Also Gummibärchen, oder kalte Gerstensäfte, oder so.<br />
In Kielce meinte er, dass es eine Zeit lang in Amerika noch ging, aber seit dem er eine Wheelchair-WM nach der anderen ergattert hat, ist sein Name und Gesicht auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kein unbekanntes mehr.</p>
<p><strong>Das Treffen mit der Billardstimme Jerry Forsyth</strong><br />
Die Herausforderung, jedes Spiel auf den Punkt zu kommentieren, ist eine sehr hohe. Allen Zuschauern gerecht zu werden, ist aus der Kommentatoren-Box ein sehr schwieriges Unternehmen und meist unmöglich. Jeder hat seine Lieblinge und wenn man kommentiert „oh das war jetzt ein schlecht ausgeführter Stoß“, sagt man vielleicht die Wahrheit, will aber der ein oder andere Fan nicht hören. Bevor ich meinen Job als Kommentator der EPBF angenommen habe, habe ich mir bestimmt über 200 Stunden Videos von Accu-Stats, Weltmeisterschaften, Mosconi Cups usw. angeschaut. An dieser Stelle besten Dank an Frank Zimmermann aus Sankt Augustin, der mir seine private Sammlung zur Verfügung gestellt hat.</p>
<div id="attachment_4146" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Ralf_Marco_1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4146  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Ralf_Marco_1.jpg" alt="" width="288" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf Souquet &amp; Marco Takis</p></div>
<p>Sicherlich habe ich auch die üblichen Bibeln von Phil Capelle gelesen, damit ich gewährleisten konnte, dass ich das Spiel richtig lese und vor allem mich in die Lage zu versetzen, einen präzisen Kommentar während meiner ersten EM in Zagreb zu liefern. Aber ich habe meinen Anspruch noch höher gelegt. Ich wollte, dass die Zuhörer Spaß haben, an dem, was aus ihrem Internetlautsprecher kommt und dass sie auf jeden Fall in ihren Sitzen gefesselt werden. Comedy und Billard? Geht das überhaupt? Zum einen darf man keine Witze auf Kosten der Spieler machen, denn die leisten einen verdammt harten Job am Tisch.<br />
Die erste Zote brachte ich bei meinem Casting in Paris, als ich gemeinsam mit Ralph Eckert kommentiert habe und was ich damals nicht wusste, einige Zuhörer um den Globus speziell und prüfend meinem Kommentar lauschten.<br />
Was passierte: der erste Stoß eines sehr guten Spielers ging komplett daneben und es war ungewöhnlich, dass dieser Spieler ihn verschossen hat.<br />
Prompt erinnerte ich mich an einen US-Amerikanischen Comedy-Magier, der bei Aufzeichnung seines Demovideobandes und bei seinem ersten Kartentrick auf diesem Tape, welcher völlig in die Hose ging, weil die giggelnden weiblichen Zuschauer ihre ausgewählte Spielkarte vergessen hatten, folgendes sagte: Er rettete die Aufzeichnung mit dem Satz im etwas lehrmeisterischen Ton, „Well, there is a theory in Magic, that says (kurze Pause) you should never start out with your best Trick anyways, and that&#8217;s exactly what I am trying to do here, folks. (Räuspern und Augenkräuseln)<br />
Ich tauschte „Magic“ mit „Poolbillard“ aus und „best Trick“ mit „best Shot“ für das „I“ setzte ich den Namen des Spielers ein und eine Pointe war geboren. Zumindest hat es Ralph Eckert zum Lachen gebracht und ich muss ehrlich sagen, der Spieler stand nach dieser Zote nicht ganz so schlecht dar, weil er ja dieser „Theorie“ gefolgt ist. <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Und so wühle ich heute noch in Büchern nach Ideen, schaue mir amerikanische oder englische Stand Up Comedians an und versuche den ein oder anderen Spaß auf das Spiel zu übertragen. Schwierig? Das kann ich Euch sagen, aber ich liebe meinen Job und ich möchte Euch das bestmögliche bieten. Und ja, Jo Schuler, es wird eine Reinkarnation der L&#8217;Oreal – Pockets geben. <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber nichts ist vergleichbar, wenn der große Meister, die Stimme an sich, vor Dir steht und jetzt sollst Du auch noch mit Ihm kommentieren. Wow. Ich hatte ein feuchtes Höschen. War aber gefasst und natürlich auch vorbereitet, hatte doch Thomas Overbeck lange vorher angekündigt, dass sein Freund Jerry nach Luxemburg kommen wird. Besten Dank hier noch mal Thomas. Was soll ich sagen, der Kommentar lief glatt ab, ich kann mich an nichts mehr erinnern, nur dass ich Jerry auch zum Lachen gebracht habe, weiß aber nicht mehr warum.<br />
Einige Geschichten über Buddy Hall und die Story über Caesar Morales konnte ich ihm entlocken. Ceasar Morales war der Nickname von Efren Reyes, als er in jungen Jahren in die Staaten gereist ist und unter diesem Pseudonym ein Turnier nach dem anderen abräumte. Was ich bis Luxemburg nicht wusste, ist wie seine Tarnung aufgeflogen ist: Ein Fan, ein kleiner Junge, kam nach einem Turnier zu ihm hin und wollte ein Autogramm von Caesar auf seinem Köcher haben. Efren unterschrieb mit seinem richtigen Namen und ab da verbreitete sich das Wort sehr schnell in der Pool-Szene. Vielen Dank Jerry für diese Story und die tolle Zeit in Luxemburg. Du bist eine lebende Legende, ich habe viel von Dir gelernt, und ich freue mich auf ein Wiedersehen.</p>
<p><strong>Was noch</strong><br />
Nun es gibt bestimmt Leistungen, welche am Ende so einer EM unter gehen, weil entweder der Spieler es nicht bis in die ersten Ränge geschafft hat und dann eh keiner mehr darüber redet oder er oder sie an einem der Nebentische gerade diesen Zauberstoß ausgeführt hat.<br />
Hier ist noch mal der große Aufwand der EPBF und von Kozoom zu erwähnen, die für diese EM alle Tische gestreamt hatten!!!! Also beste Voraussetzungen waren geschaffen um allen Poolfans das richtige Material zu bieten. Aber man kann nicht überall sein. Und so hätte ich gerne die erste „100 und aus“ des Turniers, in einer Aufnahme, von Zoran Svilar oder die von Albin Ouschan gesehen.<br />
Oder die Dramen um Henrique Correia, der nach eigenen Aussagen alle wichtigen Spiele 9 zu 8 oder 8 zu 7 verloren hat. Habt ihr schon mal Henrique die Portugiesische Nationalhymne mit vollem Stolz lauthals auf dem Podium singen gehört? Das ist Gänsehaut-Feeling pur sag ich Euch. Allein deswegen hätte ich ihm mehr Erfolg auf der EM gewünscht.<br />
Ich persönlich möchte mich zu guter Letzt bei dem gesamten Team, besonders bei Gre Leenders, David Morris, Thomas Overbeck, der Turnierleitung, allen Schiedsrichtern und den örtlichen Organisatoren für die tolle Zusammenarbeit bedanken.<br />
Ach so, und da war doch die Sache mit der Klimaanlage: Ja, die Klimaanlage ist gut, sehr gut sogar und ich habe von vielen gehört, die nach der EM erst mal mit Grippe im Bett lagen. Vielleicht hätte auch ich nicht immer wie Monaco Franze im T-Shirt herumlaufen sollen. Mich erwischte es auch. 4 Tage 40 Fieber, zwei Antibiotika-Kuren weiter, eine DJM als Besucher und stolzer Papa zugeschaut und nach Verarbeiten der letzten Eurotour komme ich dazu diese Sätze mit Euch zu teilen. Es hat etwas länger gedauert, aber ich hoffe ihr hattet genau so viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben.<em> Marco Takis</em></p>
<p><a href="http://www.marco-takis.de/" target="_blank" class="liexternal">Homepage von Marco Takis</a>, <a href="http://www.kozoom.com/en/pool-billiard/" target="_blank" class="liexternal">Kozoom Homepage</a></p>
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		<title>English Just in (by the) Time</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 16:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[English Just in (by the) Time]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kleiner Technikblog zum Thema Deflection (Versatz). Das ganze wurde von Volker Hellner, einem guten Freund und Vereinskollegen von mir, ausgearbeit. Wie ich finde hat er etwas doch recht erstaunliches dabei herausgefunden. Aufgrund seiner beruflichen Basis ist er wie geschaffen dafür solche technischen Dinge zu erklären. Als er mich vor einigen Wochen damit konfrontierte war<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/02/english-just-in-by-the-time/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2052 alignleft" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2010/09/sp_blog_icon.png" alt="" width="122" height="109" />Ein kleiner <strong>Technikblog</strong> zum Thema <strong>Deflection</strong> (Versatz). Das ganze wurde von <strong>Volker Hellner</strong>, einem guten Freund und Vereinskollegen von mir, ausgearbeit. Wie ich finde hat er etwas doch recht erstaunliches dabei herausgefunden. Aufgrund seiner beruflichen Basis ist er wie geschaffen dafür solche technischen Dinge zu erklären. Als er mich vor einigen Wochen damit konfrontierte war ich vom Ergebnis durchaus überrascht, aber zugleich auch ziemlich beeindruckt. Sicherlich ist einiges an Kenntnis und technisches Know How nötig um seinen Ausführungen zu folgen. Sollte es Unklarheiten geben so könnt Ihr gerne hier einen Kommentar hinterlassen oder Euch direkt mit Volker über Facebook in Verbindung setzen. Mehr einleitende Worte möchte ich erstmal nicht formulieren, der Inhalt soll letztendlich für sich sprechen. Ich kann nur folgendes abschließend sagen, er weiß wovon er spricht und es funktioniert. Kurz möchte ich noch den Zeigefinger heben, um gutes Billard spielen zu können ist nicht wirklich sehr viel Seiteneffet von nöten, oft wird es übertrieben und deshalb ist das Deflection Thema auch so ein großes <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Viel Spaß beim lesen und am Ende gibt es noch ein tolles kleines Video dazu!</p>
<p><span id="more-3279"></span>English Just in (by the) Time</p>
<p>Versatz oder Deflection engl. treibt Billardspieler oft zur Verzweiflung. Wenn wir gezwungen sind, viel Versatz zu riskieren steht die Partie oft auf Messers Schneide. Wie sehr uns dieses Problem quält, erkennt man schon daran wie bedenkenlos viele Spieler auf einen low deflection Shaft umsteigen, ohne nach Hit, Dosierbarkeit oder Preis zu fragen. Daher möchte ich heute eine Beobachtung mit Euch teilen, die Versatz zwar nicht komplett aus unserem Spiel entfernt, ihm in einigen Situationen aber den Schrecken nimmt. Dabei geht es wie der Titel schon verrät um die Uhr und Effet. Versatz kann durch die Kombination mit der richtigen Menge Nachlaufeffet fast auf Null reduziert werden. Dabei spielt die Art des Queues keine Rolle. Gut wir können nicht immer Nachlauf einbauen, aber eben doch oft.</p>
<p>Da ich annehme jetzt Euer Interesse geweckt zu haben, kommen wir zur genauen Beschreibung. Um die optimale Menge Nachlaufeffet zu erklären bediene ich mich den Effetleveln die man erreicht, wenn man bei Speed 2 und normaler Durchgängigkeit um ein zwei oder drei Pommeranzen seitlich aus der Mitte trifft.</p>
<div id="attachment_3303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3303" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/02/skizze1new.jpg" alt="" width="300" height="283" /><p class="wp-caption-text">Skizze 1: Die Anspielpunkte für die Effetlevel</p></div>
<p>Um die Richtung zu beschreiben in der man Nachlaufeffet zugeben muss, verwende ich Uhrzeiten auf einem Zifferblatt. Dabei bedeutet genau oben 12 Uhr und dann werden die Richtungen in 30° Schritten stundenweise unterteilt. Der Spielball stellt hierbei unser Zifferblatt dar. Für Level 1 Rechtseffet geht man mit dem Tip (Pomeranze) aus der Mitte der Weißen Kugel  auf 1 Uhr zu, bis man 1 Pomeranze seitlich aus der Mitte ist. Um Level 2 zu spielen geht man auf 2 Uhr zu, bis man 2 Pommeranzen aus der Mitte ist. Für Level 3 bewegt man sich auf kurz vor drei zu. Für die drei Level als Linkseffet spielt man spiegelverkehrt auf 11, 10 und kurz nach 9. Denkt bitte daran, dass ich von einer Reduzierung spreche und nicht von Zauberei. Oberhalb von Effet Level 2 entsteht so viel Versatz, dass dieser Trick hier mit steigendem Effet nicht mehr ins Gewicht fällt.</p>
<div id="attachment_3304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-3304" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/02/skizze2new.jpg" alt="" width="580" height="356" /><p class="wp-caption-text">Skizze 2: Dem „Uhrzeiger„ auf 1 Uhr für Level 1 und auf 2 Uhr für Level 2 gefolgt</p></div>
<p>Wichtig:</p>
<p>Je weniger sich die Weiße dem Losrollen widersetzt, desto weniger seitliche Kraft entsteht, damit die Verdrängung und damit der Versatz! (Ein &#8220;steiles Queue&#8221; ist also auch aus dieser Hinsicht eine Katastrophe)</p>
<p>Spielt mal Level 2 Rechtseffet auf 4 Uhr und Ihr werdet sofort sehen und spüren was ich meine. Achtet bitte darauf ob Ihr spüren könnt wie viel mehr Kraft man auf 4 Uhr braucht als auf 2 Uhr. Genau diese Kraft die man auf 2 Uhr weniger braucht macht den Unterschied im Versatz. Diese Kraftdifferenz ist durch die Reibung auf dem Tuch bedingt. Der Effet-Rückkläufer dreht sich nämlich erst gegen seine Laufrichtung und verursacht mehr Reibung die Ihr mit Eurem Queue überwinden müsst.</p>
<p>Die Weiße Kugel rollt dann besonders leicht los, wenn man sie so anstößt, dass sie sofort um die schräge Rotationsachse dreht. Den Punkt den man dafür benötigt findet man, indem man vom Mittelpunkt der Weißen im rechten Winkel zur gedachten Rotationsachse nach außen geht. Diese Linie hat nämlich den optimalen Hebel um die Weiße in die &#8220;Schräglage&#8221; zu befördern. Anspielpunkte außerhalb dieser Line bewirken eine Art Taumeln des Balls bevor er in seine natürliche Position kippt. Dieser Linie auf die Uhrzeit zu folgt man so lange bis man weit genug seitlich aus der Mitte ist für den gewünschten Effet. Ein Ball ohne Effet hat diese Orthogonale zur Rotationsachse auf 12 Uhr. Wenn die Rotationsachse mit jedem Effetlevel um ca. 30° dreht, folgt die Orthogonale die ich hier mal Uhrzeiger nennen möchte dieser Drehung.</p>
<p>Als Beispiel nehme ich Level 1 Linkseffet. Die Rotationsachse dreht bei Linkseffet Level 1 um 30°linksherum und damit auch der &#8220;Uhrzeiger&#8221; von 12 auf 11 Uhr. Die Möglichkeit die Uhr als Vorstellungshilfe zu nehmen, ist also nur ein glücklicher Zufall. Das die Orthogonale etwa um so viel Winkel pro Effetlevel rotiert wie ein Uhrzeiger während einer Stunde hat keinen tieferen Zusammenhang.</p>
<p>Ihr könnt selber ausprobieren wie stark der Effekt bei Euch ist. Spielt einfach die weiße Kugel mit einem Level 2 Rechtseffet vom Kopfpunkt möglichst gerade die Mittellinie entlang über den Fußpunkt und beobachtet den Treffpunkt an der Bande. Das führt ihr auf den „Uhrzeiten“ 2, 3 und 4 Uhr durch. Versucht bitte mit Level 2 Speed zu spielen und die Weiße nicht anzustupsen sondern wirklich zu stoßen.</p>
<p>Die Menge Versatz die Ihr so umgehen könnt, variiert etwas abhängig vom Material. Wie sich der Effekt in Zahlen ausdrückt ist auch nicht wichtig. Wichtig ist : Diese Methode reduziert Versatz deutlich spürbar.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich Euch nun für Eure Geduld beim lesen danken. Manche von Euch werden hier zu viel Theorie gefunden haben und andere zu wenig.</p>
<p>Euch allen wünsche ich viel Spass bei meinem kleinen Begleitvideo und viel Erfolg dabei diese Beobachtung selbst umzusetzen.</p>
<p>Viel Spaß beim Spiel,</p>
<p>Volker Hellner</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FTsnIewiNMs" frameborder="0" width="425" height="350"></iframe></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001105275994" target="_blank" class="liexternal">Volker Hellner bei Facebook</a></p>
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		<title>Sixpockets.de &#8211; kleiner Jahresrückblick</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 09:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frohe Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Sixpockets.de - kleiner Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Die informativste (vielleicht sogar die Beste  ) deutsche Pool Billard Website wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit und viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr 2012! Ich möchte mich bedanken für viele ganz tolle Mails und viele positive Worte zur Umsetzung und der Idee die hinter Sixpockets.de steckt. Anfangs wollte ich nur als &#8220;Ergebnisdienst&#8221; daherkommen, doch<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2011/12/sixpockets-de-kleiner-jahresrueckblick/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2915" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/Blog_Xmas_logo.png" alt="" width="144" height="141" />Die informativste (vielleicht sogar die Beste  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) deutsche Pool Billard Website wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit und viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr 2012!</p>
<p>Ich möchte mich bedanken für viele ganz tolle Mails und viele positive Worte zur Umsetzung und der Idee die hinter Sixpockets.de steckt. Anfangs wollte ich nur als &#8220;Ergebnisdienst&#8221; daherkommen, doch mit der Zeit ist deutlich mehr daraus geworden. Die Arbeit die drin steckt macht auch wegen der positiven Reaktionen einen großen Spaß. Für das nächste Jahr sind viele kleinere Erweiterungen geplant. Natürlich wird es auch wieder jede Menge Turnierinfos geben, einige ganz interessante Interviews und ganz verstärkt einige Blogs von mir. Ich würde mich auf jedenfall sehr freuen wenn Ihr auch im neuen Jahr hin und wieder einen Blick riskiert. Abschließend möchte ich mich noch bei Sebastian Bock bedanken, der mir in vielen technischen Fragen zur Seite steht und der gerade beim Relaunch unersetzlich war&#8230;.Danke Böcki <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter unten findet Ihr einen kleinen Jahresrückblick der die wichtigsten Ereignisse des Pool Billard Jahres nochmal kurz aufnimmt&#8230; <span id="more-2914"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2918" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/feb.png" alt="" width="64" height="62" />Das Jahr 2011 fing nach dem Relaunch von Sixpockets.de im Januar mit der Meldung an, dass die Pool Billard Europameisterschaft 2011 auf Eurosport Live übertragen wird. Nicht komplett aber immerhin gab es das Halbfinale sowie das Finale der Herren im 9 Ball zu sehen. Gute Übertragungsqualität, aber der Kommentator des Finals….naja lassen wir das  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Was folgte waren die Derby City Classics 9 Ball, Dennis Orcollo von den Philippinen und derzeitige Nr.1 der WPA Weltrangliste holte sich den Titel im Finale gegen Shane van Boening (USA). Die French Open 2011 waren anschließend mal wieder ein gefundenes Fressen für den Kaiser Ralf Souquet, der in Paris einen weiteren Eurotour Titel holte und sich damit aufmachte eines seiner erfolgreichsten Jahre in seiner Karriere zu starten. Erwähnungswert bei diesem Event war der Auftritt des deutschen Ausnahmetalents Joshua Filler, er bezwang u.a. Oliver Ortmann und kam unter die letzten 32…Respekt!</p>
<p>Mitte des Monats Februar dachte ich mir, ich lese mal ein Buch <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Nicht irgendein Buch, sondern das neueste Werk von Ralph G. Eckert – „Die letzte Freiheit – Reflexionen eines Meisterschülers“! Ich bin dankbar für dieses Buch, es steht viel Gutes drin und kann sogar Billardskeptiker von der Meinung überzeugen das Pool Billard mehr ist als nur ein Spiel….unbedingt lesen!</p>
<p>Ein kleineres US Turnier, das 15. Jay Swanson 9 Ball Memorial gewann gegen Ende des Monats Alex Pagulayan im Finale gegen Mitch Ellerman. Einige Tage später schlug der RoboCop zu. Dennis Orcollo gewann die 8 Ball WM im Finale gegen Nils Feijen und ließ seinen großen Worten Taten folgen. Orcollo sagte vor dem Turnier das er der beste Spieler aller Zeiten ist! Da muss er aber noch viele Titel gewinnen  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Thomas Engert aus Düren belegte einen sehr guten 5. Platz. Diese WM löste die Diskussion aus ob man nun besser mit Winner- oder Wechselbreak spielt. Nun, eine Umfrage musste her….die gab es und abgestimmt wurde für das Wechselbreak und gegen das Winnerbreak (75%-25%)!!!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2917" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/m%C3%A4r.png" alt="" width="64" height="62" />Der März startete mit einem Interview. Der Landessportwart des BLMR  Ingo Lamberti stellte sich einigen kritischen Fragen und sprach über seine Visionen. Eine sehr erfolgreiche Geschichte, die Anzahl der Leser befindet sich mittlerweile im 5 stelligen Bereich…nochmal Danke Ingo! The Masters 10 Ball Championship wurden von Mika Immonen gewonnen, der Finne bezwang im Finale Ralf Souquet. „Wo’s stinkt!“ war ein Blog von Marco Tschudi (Schweizer Pool Profi). Marco war so nett das Ganze in deutsche zu Übersetzen. Seine Kritik an der WPA wurde von vielen Topspielern unterstützt und zeigte dass nicht alles Gold ist was glänzt. The 2011 Super Billiards Expo 10 Ball Players Championship in Valley Forge wurde von Ralf Souquet gewonnen, im Finale bezwang “The Surgeon” Rob Saez (USA) mit 10-8 und sicherte sich einen der größten Siegerschecks des Jahres! Den WPBA Amway Cup 2011 gewann Ga Young Kim aus Korea im Finale gegen die Chinesin Chen Siming. Im Jahr 2011 gab es eine Reihe von sehr guten Showmatches. The Action Report 20 war eines davon. Earl Strickland (USA) spielte gegen Shane Van Boening (USA) ein Match auf 100 Gewinnspiele das Strickland am Ende mit 100-83 für sich entscheiden konnte. Ende März fand die Pool Billard EM in Brandenburg statt, aus deutscher Sicht nicht so Erfolgreich, lediglich Dominic Jentsch konnte sich den Titel im 8 Ball sichern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2919" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/apr.png" alt="" width="64" height="62" />Anfang April fand in Manila die Philippine Open statt. Eines der Major Turniere des Jahres wurde mit einem rein deutschen Finale beendet. Ralf Souquet und Thorsten Hohmann kämpften um den begehrten Titel. Souquet führte bereits 10-9 als Ihm ein für Ihn ziemlich untypischer Fehler unterlief und Hohmann diesen Konsequent zum Satzgewinn nutzte. Für mich der sympathischste Fehler des Jahres von Ralf, auch wenn er teuer war! Es zeigt dass niemand davor geschützt ist auch mal eine leichte Partie liegen zu lassen! In der Bundesliga stand 2 Spieltage vor Ende der Saison der Deutsche Meister fest, der BC Oberhausen holte sich den Titel in der Besetzung Oliver Ortmann, Nils Feijen, Lars Kuckherm und Andreas Roschkowsky! Gut erholt von der Niederlage gegen Hohmann gewann Ralf Souquet die Italy Open 2011 im Rahmen der Eurotour im Finale gegen Jayson Shaw. Einige Tage später fanden dann die Ultimate 10 Ball Championship 2011 statt. Was anfangs aufgrund der Vorberichte und der perfekten Internetpräsenz als „Superevent“ verkauft wurde entpuppte sich schnell als Rohrkrepierer. Ergebnisse gab es erst Tage später und der versprochene Livestream streamte nicht…enttäuschend! Mike Dechaine (USA) gewann im Finale gegen Jeremy Jones (USA) 11-10. Etwa zeitgleich fanden die 1. Wuppertaler Open statt. Der Sieger am Ende hieß Lars Kuckherm vom BC Oberhausen. Tolles Turnier an dem ich selber teilgenommen habe, leider verlor ich um den Einzug in die Endrunde gegen Klaus Zobrekis mit 4-5. Was soll ich sagen, er hatte nur Glück <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Billardwelt trauerte wenig später um den Verlust von Waldemar Markert. Der deutsche Ausnahmespieler schied völlig unerwartet aus dem Leben. Ich habe bereits als 17 jähriger gegen Waldemar in der Bundesliga gespielt und Ihn in den ganzen Jahren als sehr feinen Menschen kennen und schätzen gelernt. Ruhe in Frieden Waldemar….</p>
<p>Die Beijing Open 2011 in China, ein weiteres Major Event der WPA. Keine bewegten Bilder, lediglich ein super animierter Liveticker auf den Seiten der WPA. Wenig Infos und für alle Interessierten eine Enttäuschung. Der Gewinner war am Ende Chang Jung-Lin (TPE). Wie gut man selbst kleinere Veranstaltungen präsentieren kann zeigte dann die Ankündigung des Billardverbandes Baden Württemberg. Die Landesmeisterschaft des BVBW soll per Livestream übertragen werden und dazu wird das Ganze noch kommentiert von Ralph Eckert…Top!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2920" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/mai.png" alt="" width="64" height="62" />Der Mai startete mit einem Sieg von Mitch Ellerman, der den Seminole Pro Tour Opening Stop in Mountain View gewann. Die ersten Mosconi Cup Rankings wurden von Matchroompool veröffentlicht bevor das 2. Annual Hard Times 10 Ball Open startete. In einem der besten Finals des Jahres gewann Alex Pagulayan (CAN) im Finale gegen den Japaner Kenichi Uchigaki mit 11-9! Eine der größten Sensationen gab es dann Mitte Mai, der Niederländer Huidji See holte sich den Titel bei der 10 Ball WM in Manila. Er gewann im Finale gegen Fu Jianbo (CHN) mit 11-8 und sorgte für großes Staunen in der Billardwelt. Efren Reyes gewann die US Open 2011, allerdings im One Pocket Format. Die Billardlegende zeigte erneut seine Ausnahmestellung in der Disziplin One Pocket. Reyes gilt auch heute noch als nahezu unschlagbar in dieser Disziplin!</p>
<p>Erneut US Open, aber im 10 Ball. Das Pendant zum 9 Ball Event gewann Shane Van Boening (USA) im Finale gegen den Spanier David Alcaide. Die WPA Weltranglisten wurden auch mal wieder aktualisiert, für viele nur eine Spielerei. Weltranglisten gehören in jede Sportart, auch wenn es schwer umzusetzen ist frag ich mich jedes Jahr aufs Neue…..Wieso gibt es kein deutsches Ranking…wieso?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2921" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/juni.png" alt="" width="64" height="62" />Die 4. BC Alsdorf 9 Ball Open 2011 sollten auch dieses Jahr wieder ein Highlight in unseren Breitengraden sein. Das hat der Turnierdirektor Ingo Lamberti hinbekommen und der Sieger hieß am Ende Marc Vogt vom Bundesligisten PBC Berrenrath. Eine Billardlegende setzte das nächste Highlight Mitte Juni bei den WPBA US Open 9 Ball Championship 2011. Allison Fisher (GBR) gewann das Finale gegen Ga Young Kim. Ein Comeback, ein perfektes Turnier, ein perfekter Livestream und Geiz ist Geil! Klaus Zobrekis gewann die deutsche Topveranstaltung im Finale gegen Dennis Waldecker und der Stream der Firma Pool Stage kommentiert von Ralph Eckert war ein Hochgenuss. Pool Stage stellte den Stream kostenlos zur Verfügung und bat um eine kleine „Aufwandsentschädigung“! Nun….Geiz ist Geil dachten wohl viele <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Japaner gewinnt die 9 Ball WM, ich hab es gesagt und meine Hoffnung war von vornherein Yukio Akagariyama. Der Japaner der bereits in den Monaten zuvor Bärenstarke Leistungen abrief war mein Geheimtipp und enttäuschte mich nicht. In Katar gewann er im Finale gegen Ronnie Alcano (PHI) mit 13-11.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2922" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/juli.png" alt="" width="64" height="62" />Die Nagoldtal Open eröffneten dann den Juli. Das Traditionsturnier gewann Sascha Tege im Finale gegen Tobias Bongers mit 11-1. WPA Weltranglisten und Mosconi Cup Rankings wurden veröffentlicht bevor Richard Jones (GBR) die Austria Open 2011 (Eurotour) im Finale gegen Serge Das aus Belgien gewann. Das Einladungsturnier Guinness World Series of Pool wurde von einem der größten asiatischen Talente Ko Pin-Yi aus Taiwan gewonnen. Die Longoni Benelux Open 2011 gewann Mark Gray (GBR), er lag bereits 3-7 hinten und drehte den Satz gegen Dimitri Jungo noch zu seinen Gunsten. Ralf Souquet gewann wie eigentlich jedes Jahr das Gastspiel in Freising bei den Twenty Nine 9 Ball Open. Ein Turnier das im WPA Kalender verankert war waren die Nicaragua Open 2011. Bei der Recherche nach Info’s hab ich einige „Abenteuerliche“ Mails geschrieben und viele Kontakte knüpfen können  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> Shane Van Boening gewann gegen Alex Pagulayan mit 11-6!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2923" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/aug.png" alt="" width="64" height="62" />Ein Interview machte den August auf. Ich sprach mit dem Physiotherapeuten der Deutschen Pool Billard Nationalmannschaft Alexander Stritt, ein absolut gelungenes Projekt das viele Dinge in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt….lesen  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Shane Van Boening gewinnt Seminole Pro Tour Stop auf Rhode Island im Finale gegen den Briten Darren Appleton. Dann eine Meldung die eine Glückwunschwelle auslöste. Ralf Souquet wird in die BCA Hall of Fame aufgenommen. Eine große Ehre für den deutschen Topspieler und längst überfällig!</p>
<p>Die Europameisterschaften der Jugend und Senioren wurde beim Nachwuchs zu einer überwiegend osteuropäischen Angelegenheit. Der beste Nachwuchs kommt dieses Jahr aus Polen, Russland und Deutschland. Lars Kuckherm vom BC Oberhausen holt Gold im 8 Ball und die Schülermannschaft gewinnt den Teamwettbewerb! Bei den Senioren waren die deutschen ebenso erfolgreich, Reiner Wirsbitzki vom PBC Berrenrath holte Gold im 8 Ball und Heiko Müller vom PBC Bexbach Silber im 14/1!</p>
<p>Einen der deutlichsten Turniersiege feierte Nils Feijen bei den Hangelar Open 2011. Stargast des Turniers war Nick Varner aus Amerika, die Billardlegende belegte am Ende den 17. Platz! Dimitri Jungo (SUI) gewann die German Open 2011 im Finale gegen Serge Das und Thorsten Hohmann sicherte sich den Titel bei den inoffiziellen 14/1 Weltmeisterschaften in New Jersey. Die Junioren 9 Ball WM folgte und der polnische Nachwuchs gewinnt bei den Jungs &amp; Mädels…da wird noch eine Menge kommen in den nächsten Jahren!</p>
<p>Der 3. Brunswick Gold Crown V Cup in den Vereinsräumen des BC Alsdorf, organisiert von Ingo Lamberti, war erneut ein Highlight. Der ehemalige World Pool Masters Champion Thomas Engert gewann das Turnier bei etwa 40 Grad im Finale gegen Stefan Nölle mit 9-6! Ralf Souquet gewinnt zum 6. Mal das World Pool Masters…er hat es schon wieder getan. Im Finale hatte Dennis Orcollo das Nachsehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2924" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/sep.png" alt="" width="64" height="62" />Einige Tage später sorgte das deutsche Doppel Souquet und Hohmann beim World Cup of Pool für einen Siegeszug sondergleichen. Quasi ungefährdet und auf einem spielerischen Niveau das man so selten gesehen hat marschierten die beiden durch die Matchroom Veranstaltung. Sie gewannen das Finale gegen Thailand mit 10-4!</p>
<p>Rodney Morris (USA) gewinnt Turning Stone Classic XVII in einem “Klamaukfinale” gegen Alex Pagulayan mit 13-7! Die beiden Finalgegner machten Ihre Späße und richtig Finalatmosphäre kam nicht auf.  Die Predator International 10 Ball Championship 2011 begannen damit das alle Teilnehmer sich über sehr schlechtes Material und eine miserable Organisation beklagten. Dennis Orcollo gewann das Turnier im Finale gegen Mika Immonen (FIN) mit 10-8! Die Steve Mizerak 10 Ball Championship gewann Shane Van Boening und die Chinesinnen dominieren die Damen 9 Ball WM, nur 2 Damen die nicht aus Asien stammen erreichen das Achtelfinale. Am Ende siegt Bi Zhu Qing gegen Chen Siming mit 9-7! Das Showmatch von The Action Report gewinnt Shane Van Boening gegen Alex Pagulayan mit 100-84 und Ralf Souquet gewinnt Hungary Open 2011 im Rahmen des BEASSY Billiard Festivals das aus 3 aufeinanderfolgenden Turnieren besteht. Die weiteren Sieger sind Dominic Jentsch im 8 Ball und Darren Appleton (GBR) im 9 Ball!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2925" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/okt.png" alt="" width="64" height="62" />Die 10 Ball Bundesmeisterschaften wurden gespielt, immer noch abgesondert von der Deutschen Meisterschaft gab es erneut einige Überraschungssieger. Die nationalen Meisterschaften der Philippinen folgten und Carlo Biado gewann die Gesamtwertung und wird neben Alan Cuartero als das größte philippinische Talent gehandelt. Ein weiteres Einladungsturnier folgte, das BESTSBET World 9 Ball Invitational Tournament 2011 wurde von Chao Fong-Pang gewonnen. Darren Appleton verteidigt seinen Titel bei „Der Mutter aller Pool Turniere“! Er gewinnt die US Open 9 Ball im Finale gegen Shawn Putnam mit 13-6! Der Champions Cup 2011/12 by Nico Ottermann wird angekündigt. Genau solche Veranstaltungen braucht es in Deutschland, das tolle Turnierformat hat mit einigen „Akzeptanzproblemen“  zu kämpfen. Das Finale findet im Januar 2012 statt. Die Challenge of Champions werden in diesem Jahr von Darren Appleton und Ga Young Kim gewonnen.</p>
<p>Das Abschluss Ranking des Mosconi Cups wird veröffentlicht und in Sarajevo gewinnt Mark Gray im Finale gegen Ralf Souquet bevor bei den Damen Kelly Fisher (GBR) die 10 Ball WM gewinnt. Beide 10 Ball Weltmeisterschaften gehen dieses Jahr sensationell an „Außenseiter“ und nicht an die Hochgewetteten Spieler!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2926" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/nov.png" alt="" width="64" height="62" />Der „Mammutmonat“ November startete mit der Ankündigung einer Showmatch Veranstaltung. The Philippine Bigtime Billiards bringt diverse Topspieler an den Tisch und das im Wochenrhytmus bis Ende des Jahres. Das Touch Magazin Ausgabe 11 erscheint, wie immer ein tolles Heft auch wenn beim Bundesliga Almanach eine Menge Potenzial verschenkt wurde <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein neues Interview, diesmal zum Thema Material. Markus Vogt alias Cuechanger brachte in vielerlei Hinsicht Licht ins dunkle. Hochinteressante Antworten und seine Queues setzen Maßstäbe….auch hier heißt es Lesen. Das Interview brachte Zeitweise den Sixpockets Server ins Stocken  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Deutsche Meisterschaften wurden auch gespielt bevor Ga Young Kim die WPBA Tour Championship 2011 gewann. In Delfshaven gewann Nick van den Berg (NED) den Titel und die IFEX wurde eröffnet. Das nächste Major Event wurde in Japan gespielt, die 44th All Japan Championship 2011 gewann Ko Pin-Yi (TPE) im Finale gegen Doppelweltmeister Wu Jiaqing (CHN). Ein neues Lehrvideo wird vorgestellt, in Zusammenarbeit mit vielen Topspielern entsteht Break &amp; Run – Advanced Instruction von Runout Media….ich kann es nur empfehlen! Bei den World Mixed Doubles, einem Einladungsturnier verteidigten Efren Reyes und Rubilen Amit (PHI) Ihren Titel und Dennis Orcollo (PHI) beendet das Jahr an der Spitzenposition der WPA Weltrangliste! Ende November gewinnt Mark Gray in Treviso die Treviso Open im Finale gegen David Alcaide.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2927" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/12/dez.png" alt="" width="64" height="62" />Der Dezember beschließt das Jahr 2011 mit einigen Showmatches, z.B. Shane Van Boening vs. Earl Strickland und Lee Vann Corteza (PHI) vs. Yang Ching Shun (TPE). Max Eberle veröffentlicht seine Powerful Pool DVD und Oscar Dominguez (USA) gewinnt TAR 23 gegen Raj Hundal (IND) mit 25-19 im 3. Satz. Wie in jedem Dezember kommt es zum Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa. Die Europäer machten sich auf nach Las Vegas um in der Besetzung Nils Feijen, Ralf Souquet, Darren Appleton, Chris Melling und Nick van den Berg Ihren Titel vom Vorjahr zu verteidigen. Am Ende gewannen die Europäer relativ deutlich mit 11-7. Die Schere zwischen den USA und Europa geht jedes Jahr ein Stück weiter auseinander. Die USA haben, mit Ausnahme von Shane Van Boening, derzeit keinen Spieler, der dauerhaft Technisch wie auch Mental auf Weltklasseniveau agieren kann. Und die Hoffnung auf Talente in den USA ist sehr gering. Die Amis haben es versäumt den Vorsprung der anderen Nationen über eine gute technische Basis auszugleichen. Auch die lässige Spielweise vieler Amerikaner ist nicht mehr ganz Zeitgemäß, schaut man sich die Europäer im Vergleich an wird deutlich wo der Unterschied liegt. Ich befürchte dass die USA auch in den nächsten Jahren kaum eine Chance haben werden. Ich schlage vor das nach dem Mosconi Cup ein neuer Cup gespielt wird. Nennen wir Ihn mal Souquet Cup, und zwar spielen die Europäer dann gegen eine Auswahl aus Asien…das wäre eine Offenbarung <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Den Pacman International 10 Ball Cup in Manila gewinnt Lee Vann Corteza gegen Dennis Orcollo. Preisgeld 30.000$ gesponsert von Manny Pacquiao (Weltklasseboxer von den Philippinen). Gleichzeitig findet in New York das Turning Stone Classic XVIII statt. Der Sieger heißt Shane Van Boening, er besiegt im Finale Raj Hundal mit 13-9. Über alle Tage gab es erneut einen erstklassigen und kostenlosen Livestream.</p>
<p>Das Jahr 2011 war ein tolles Billardjahr. Zwischen Weihnachten und Neujahr kommt es in Neckarsulm, zum Abschluss des Jahres, nochmals zu einer deutschen Topveranstaltung…der PEPSI Cup…die Ergebnisse wird es wie immer hier geben!</p>
<p>Danke…und Ihr wisst ja…Wer einen Rechtschreibfehler findet darf in gerne behalten <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2012. Viel Erfolg und bleibt Gesund!</p>
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		<title>Wie die WPA die Pool-Welt sabotiert (Blog von Marco Tschudi)</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 09:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Tschudi]]></category>

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		<description><![CDATA[Übersetzung des Artikels von http://realpooltalk.blogspot.com (Blog von Marco Tschudi) Hochinteressante Worte von Marco, dehnen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Die 8 Ball WM (Februar 2011 in Fujairah) war bereits aus der Ferne betrachtet eine &#8220;unwürdige&#8221; Veranstaltung. Viele andere Teilnehmer klagten in gleicher art Ihr Leid. WO&#8217;S STINKT! Die frühen Jahre Ich möchte diesen Artikel mit einer<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2011/03/wie-die-wpa-die-pool-welt-sabotiert-blog-von-marco-tschudi/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1458" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1458" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/03/marco_tschudi-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Marco Tschudi (Swiss Pool Pro)</p></div>
<p><strong>Übersetzung des Artikels von <a href="http://realpooltalk.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">http://realpooltalk.blogspot.com</a> (Blog von Marco Tschudi) </strong>Hochinteressante Worte von Marco, dehnen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Die 8 Ball WM (Februar 2011 in Fujairah) war bereits aus der Ferne betrachtet eine &#8220;unwürdige&#8221; Veranstaltung. Viele andere Teilnehmer klagten in gleicher art Ihr Leid.</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>WO&#8217;S STINKT!</strong></span></p>
<p><strong>Die frühen Jahre</strong></p>
<p>Ich möchte diesen Artikel mit einer Rückblende beginnen, in den 90er-Jahren, um genauer zu sein. 1996 nahm ich zum ersten Mal an den Jugend-Europameisterschaften teil, obwohl ich damals noch nicht tatsächlich auf diesem Niveau bestehen konnte. Ich tat (meistens), was mir vom Coach und meinem Verband gesagt wurde. Als ich aber erstmal als Spieler gereifte, hatte ich immer mehr mit den Vorständen und Offiziellen des Verbandes zu tun. Es brauchte nicht lange, um zu erkennen, dass nicht alles rosig ist. Ich war damals mit der Gesamtsituation ganz und gar nicht zufrieden und war sogar Mitglied eines Komitees, dessen Ziel es war, die Verantwortlichen des nationalen Pool-Billardverbandes zu „stürzen“. Aber ich dachte so für mich: das ist die Schweiz. Wenn ich erst einmal ein Profi bin, werde ich mich mit solchen Kleinigkeiten nicht mehr abgeben müssen. Im Jahre 2004 begann ich, für ein deutsches Team in der 3. Liga des deutschen Ligasystems zu spielen. Deutschland ist in der Pool-Welt wohl bekannt, <span id="more-1457"></span>nicht nur für seine Weltmeister, sondern auch für die hohe Anzahl an High-Level Spielern, besonders im 14/1 endlos. Um ehrlich zu sein, dies war schon immer ein Traum von mir, seit ich in Billard Magazinen darüber gelesen habe. Und man glaubt es kaum, ich durfte sogar mit einem dieser Weltmeister in der Mannschaft spielen. Wir hatten viel Spass, eine tolle Saison. Wir marschierten durch die Liga und stiegen sogleich in die 2. Bundesliga auf. Alles schien toll zu sein. Aber dann, nur ein Jahr später, ungeschlagen in der 2. Bundesliga, mussten wir zu den Aufstiegsspielen, um schliesslich in die 1. Bundesliga auf zu steigen. Schon wieder schaltete sich der Verband ein und setzte plötzlich neue Regeln in Kraft. Genau hier begann der Spass ab zu bröckeln, denn es sollte niemals enden. Während wir trotzdem die Play-Offs gewonnen und danach stets in den Top3 der Saison abgeschlossen haben, wir gewannen schliesslich in der Saison 2009 die Meisterschaft, schienen dem Verband niemals unnötige, unwirkliche und dumme Regeln und Lösungen aus zu gehen. Offiziell natürlich immer mit der Absicht, Gutes zu tun.<br />
Zur selben Zeit nahm ich an mehreren Europameisterschaften teil. Und was soll ich sagen?! Auch der Europäische Billardverband ist nicht um allen Tadel erhaben. Viele Dinge gingen in den meinen und wie auch in den Augen anderen Spielern falsch. Ich bin schlichtweg der Auffassung, das „natürliche“ Ziele nicht erreicht wurden. Meine grösste Enttäuschung zum Beispiel war meine Belohnung für erzielen der Silbermedaille an den 9-Ball Europameisterschaften 2006: ein Startplatz bei den BCA Open in Las Vegas. Erwähnenswert: ich musste Flug, Hotel und die 500$ Startgeld selber bezahlen. Das bekommt man als „erster Verlierer“.<br />
All diese Verbände kennen meine Meinung über dieselben, weil ich niemals zu scheu war, zu sagen, was ich denke. Und ich in all dieser zeit dachte ich: wenn ich erstmal ein Profi bin, wird mich all dies nicht mehr kümmern, weil ich mit diesen Kleinigkeiten nichts mehr zu tun haben werde. I lag falsch!</p>
<p><strong>World Stage und die Weltmeisterschaften</strong><br />
Meinen ersten Auftritt bei einer Weltmeisterschaft hatte ich 2004 in Taiwan. Der Event wurde von Matchroom Sport durch geführt, wie bereits in den den Jahren zuvor seit 1999, als sie die Neuzeit von Pool Events in Cardiff, Wales eingeläutet hatten. Abgesehen von meiner Darbietung war der Event ein voller Erfolg! Die Spieler kannten die Details, Promotion-Clips liefen bereits im lokalen und nationalen Fernsehen, als wir das Hotelzimmer betraten und die Schlange vor der WTC Convention Halle war circa 200 Fans stark. Und genau so wichtig – ich fühlte mich wie ein Profi!<br />
Aber dies alles änderte sich, und zwar in genau dem selben jahr. Die 8-Ball Weltmeisterschaften wurden nach Fujairah vergeben, eine Stadt nur 90 Minuten von Dubai entfernt. Viele Leute/Spieler versprachen sich von dieser Entwicklung so einiges, bedachte man die jüngste Entwicklung der Emirate. Der Duft des Geldes lag in der Luft. Obwohl das Gesamtpreisgeld für ein solches Event viel zu klein war, machten sich dennoch die meisten internationalen Topspieler auf den Weg in die Wüste. Ich nahm ebenfalls teil, im Jahre 2005. Und dieses mal war es genau umgekehrt. Abgesehen von meiner Performance war alles andere lächerlich. Wir spielten in einem Zelt, irgendwo abseits hinter den Hotels, ab vom Schuss, mit Schiedsrichtern, welche nichts über Billard wussten, ein Zeitmanagement, welches mich, 5 Stunden zu spät, um 3.30Uhr morgens um den Einzug in die Knock-Out-Stages spielen liess und sogar einem WM-Banner über einem Eingang, welcher uns glauben machen wollte, dass wir immernoch im Jahre 2004 waren – Recycling!<br />
Ich war nicht nur schockiert, sondern genau so sicher, dass so etwas nicht noch einmal passieren würde, da der Kopf unseres Sportes, WPA President Ian Anderson vor Ort war. Er musste gesehen haben, was ich gesehen hatte und seine Konsequenzen aus dieser Erfahrung ziehen. Aber ich lag wieder falsch! Seit 2004 wurde die 8-Ball Weltmeisterschaften wiederum in den Jahren 2007, 2008, 2010 und ebenso 2011 nach Fujairah vergeben. Wurde sie verbessert? Dazu kann ich nichts sagen, weil ich daran nie wieder teilhaben wollte. Aber der neuste Blog vom Ex-Weltmeister Daryl Peach sagt dazu soviel:</p>
<p><strong>&#8220;World 8ball Championships&#8221;</strong><br />
Also, kann man dies wirklich ein Turnier nennen? Um ehrlich zu sein, dies war eines der schlechtesten Events, welches ich seit langer zeit gespielt habe. Ich hasse es, dies zu sagen, weil die Menschen in den UAE grossartig sind und ich wirklich wünschte, das Turnier wäre ein grosser Erfolg gewesen. Aber in Wirklichkeit war die Organisation weit unter Durchschnitt und der Modus war ungeheuerlich. Die Schiedsrichter waren mit Ausnahmen ebenso ungeheuerlich. Und um ehrlich zu sein, ALLE Spieler waren sich dessen einig.<br />
Ich hatte wahrscheinlich eine der härtesten Gruppen. Jeder Spieler der Gruppe war in der Lage, den anderen zu besiegen. Ich spielte jedoch sehr sicher qualifizierte mich über die Gewinnerrunde mit Siegen über zunächst Joven Bustamante und dann Francisco Bustamante, beide Sätze mit dem Endstand von 7-6. Wegen des komischen Modus, welchem entschieden wurde, zu folgen, gab es 56 Qualifikanten in der Knock-Out-Stage. Sie entschieden sich, 8 Freilose zu vergeben, an die Spieler, welche die wenigsten Racks in der Gruppephase abgegeben hatten. Dies hiess soviel, wie dass die Spieler, welche eine „einfache“ Gruppe hatten, dafür belohnt wurden, während Spieler, welche in starke Gruppen gelost wurden, bestraft wurden, weil es so schwierig war, deutlich gegen Weltklassespieler zu gewinnen.<br />
Ich zog schliesslich Vilmos Földes in den last56 und hatte 4 Anstösse, bei welchen nichts gefallen ist. Ich war 7-1 im Rückstand, kam zurück auf 5-7, machte dann allerdings den Fehler, den Schiedsrichter zu bitten, die Anstossmatte (Magic Rack) zu entfernen&#8230; er markierte 2 Kugeln, welche in der Nähe der Matte lagen und liess dann eine dieser fallen. Sie bewegte die eine Markierung auf die andere. Dies brachte das ganze Layout der Kugeln durcheinander. Wahrscheinlich erschwerte mich dies etwas, die Bälle aus zu schiessen. Ich verlor das Rack und schliesslich die Partie mit 6-9.</p>
<p>Um ehrlich zu sein, der einzige Grund, weshalb ich über die Niederlage enntäuscht war, weil dieses Event Punkte für den Mosconi-Cup einbrachte. Ich war allerdings froh, endlich da raus zu kommen und nun freue ich mich auf mein nächstes Turnier&#8230;.“ von Daryl peach <strong>(Quelle: http://darylpeachpool.blogspot.com )</strong><br />
Und wenn Sie sich jetzt fragen, ob „unser“ Präsident vor Ort war oder nicht – Bilder sagen mehr als 1000 Worte:</p>
<div id="attachment_1459" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-1459" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/03/wpa_draw_8ball_wm.png" alt="" width="320" height="240" /><p class="wp-caption-text">Ian Anderson (weisses Hemd) füllt gerade die Auslosung aus (mit einem Kugelschreiber) auf einem Weltmeisterschafts-Tisch, platziert dazu seine Getränkebecher direkt neben sich, ebenfalls AUF dem Billardtisch</p></div>
<p><strong>Ebenfalls zu erwähnen sind die Wildcards und „local qualifiers“ dieser Jahr bei der 8-Ball WM:</strong><br />
9 Organisatoren Wildcards (von welchen mindestens 3, aufgrund unzureichenden ernsthaften Gründen, sehr zweifelhafte Entscheidungen waren.<br />
6 UAE Spieler<br />
3 Wildcards<br />
9 Qualifikanten</p>
<p>Das bedeutet, das 27 der 112 Spieler entweder per Wildcard oder als Qualifikant ins Aufgebot kamen. Ich denke, es gibt mehr als genug Spieler rund um die Welt, welche ihre Startberechtigung weit mehr als diese 27 Spieler verdient hätten. Meine Einschätzung ist, dass es entweder einen „Deal“ gab oder der Organisator einfach autorisiert wurde, tun und lassen zu könne, was immer er will.<br />
Ein weiteres lustiges Detail im diesjährigen Spielmodus: Daryl beschreibt fast alles. Welcher Turnierorganisator würde ein Turnier mit 14! Gruppen planen?</p>
<p>In 2008 hat die WPA entschieden, die 10-Ball Weltmeisterschaften an Raya Sports in den Philippinen, geleitet von Yen Makabenta, zu vergeben. Matchroom Sport wurde aussen vor gelassen. Und es war ein Desaster! Grossteile des philippinischen Kaders boykottierten die Meisterschaften, aufgrund eines herrschenden Machtkampfes zwischen des Verbandes, ebenfalls von Yen Makabenta geleitet, und einem anderen „Stall“, welcher Spielergrössen wie Reyes, Bustamante und Gomez unter Vertrag hatte. Zuschauer kamen nie an, ich erhielt zu keinem Zeitpunkt ein Infoschreiben bezüglich der Eröffnungsfeier oder des Eröffnungsessens. Nur dank Zufall erfuhren mein Zimmergenosse und ich von den Happenings. 30 Minuten nach ersten und 30 Minuten vor zweiten Happening. Die Schiedsrichter waren schlecht ausgebildet! Während zweier Partien meiner Freunde richtet der Unparteiische ein Foul, obwohl alles zu 1005 in ordnung war. Während einer meiner Partie musste ich den Schiedsrichter dreimal innerhalb von 10 Minuten bitten, sein Handy aus zu schalten, nachdem es nicht aufgehört hat, zu klingeln. Erst als ich etwas direkter wurde, willigte er schliesslich ein und schaltete es aus. Desweiteren mussten Spieler irgendwo zwischen 3 und 11 Monaten auf ihr Preisgeld warten. Ich denkt vielleicht, das Ian Anderson und die WPA im darauffolgenden Jahr nicht nochmals ein Turnier, organisiert von Yen Makabenta, sanktionieren würden?! Falsch! Genau das selbe im nächsten Jahr, sogar noch schlimmer!<br />
2009 stellte die Qatar Snooker and Billiards Federation die Qatar Open zum ersten mal auf die Beine. All Spieler freuten sich auf das neue Event, durchgeführt von einem sehr ambitioniertem Verband. Das Hotel war schön, die Spielstätte praktisch und die Menschen sehr nett und zuvorkommend. Der einzige Fehler, den sie machten, war die Wahl des Turnierdirektors. Dessen grösster Fehler war die Auslosung! Ihr denkt vielleicht, dass der Kopf unseres Sportes weiss, wie man eine solche macht. Aber wieder – falsch! Während ich gegen Darren Appleton spielte, schlug Marcus Chamat Yi-Ko Pin. Yi-Ko Pin und ich gewannen beide unsere nächste Begegnung in der Verliererrunde. Und dann&#8230; was denkst ihr?: wir spielten beide nochmals gegen dieselben Gegner. Darren und Marcus verloren ihre beiden nächsten Partie und wurden Richtung „Westen“ geschickt, wo die exakt beiden selben Spieler auf sie warteten, welche sie eine Runde zuvor geschlagen hatten. Mit dieser Situation nicht einverstanden klopfte ich an die Tür des Turnierleiters, einige Stunden vor den bevorstehenden Matches, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Nach einer kurzen internen Sitzung des Turnierleiters mit Ian Anderson persönlich, teilten sie mir mit, dass alles in Ordnung sei, genau so, wie es ist. Es gäbe keinen Fehler in der Auslosung. Nachdem ich gegen Darren nochmals verloren hatte, wartete ich vor der Tür (ich war damals noch Raucher), dass sich der Shuttle-Bus auf ins Hotel macht. Während uns der Buschauffeur dieses 30 Jahre alten Busses mit beschädigter Klimaanlage beinahe 3 Stunden, bei 45°C warten liess, weil es so der Zeitplan sagte, wurde Ian Anderson auf Abruf von einem Chauffeur in einem Cadillac zu Hotel gefahren. Genau so, wie der Rest der Woche!</p>
<p><strong>Die WPA und Ian Anderson</strong><br />
In Deutschland lernte ich das Sprichwort: „der Fisch beginnt zuerst am Kopf zu stinken!“. Und während der BCA (Billiard Congress of America) in den USA nicht das richtige oder sogar gar nichts unternimmt, so ist es die WPA, welche nicht für das steht, wofür sie in der weltweiten Pool-Szene stehen sollte.<br />
Während der, mittels Schmutzkampagne, wiedergewählte Präsident der WPA, Ian Anderson, in der Business und Frist Class um die Welt jettete, wurde in den letzten 10 Jahren nicht getan, um die Weltbühne für die Profis zu verbessern. Nicht zu erwähnen, dass der Präsident einer Sportart, welche hauptsächlich in den USA, Europa und Asien gespielt und promotet wird, nicht aus Australien stammen sollte. Dies kostet einfach viel zu viel Geld und ist ineffizient.<br />
Während 5% des Preisgeldes der Spieler als WPA-Tunieren als „sanction fee“ automatisch abgeführt wird, garantiert der Weltverband keinerlei Preisgelder (nicht wie es einst offiziell war). Wir mussten sogar ein Papier unterzeichnen, direkt vor der WM 2008 in Manila, welches uns mitteilte, dass die WPA nicht verantwortlich für das Garantieren von Preisgeld bei diesem Event ist. Beinahe so, als hätten sie gewusst, was geschehen sollte. Neben der Junioren-Weltmeisterschaft und der Betreuung der Website kann ich nicht ausmachen, wofür sonst noch die WPA Geld ausgibt, abgesehen von den Flugtickets in der Business und Frist Class.<br />
Ein weiterer grosser Fehler der WPA ist die Planung der sanktionierten Events. Natürlich is es nicht die WPA, welche die Eventstermine festlegt, sondern sanktioniert diese nur. Natürlich?! Warum? Unglücklicherweise sind die Topprofis unseres Sports nicht in der glücklichen Lage wie zum Beispiel die Formel 1 Fahrer. Diese fliegen zu jedem Rennen in der 1. Klasse, deren Team kümmert sich um alles andere wie das Equipment etc., deren eigener Physiotherapeut nimmt sich ihrer an, damit sie den Jetlag besser verarbeiten können, und nicht zuletzt verdienen sie richtiges Geld! Die heutigen Topprofis haben eine schwere Zeit, mit dem wenigen Geld, welches sie gewinnen können, zu leben. Um überhaupt welches zu gewinnen, muss jeder erstmal Flug und Hotel bezahlen. Sie müssen dann den Gewinn versteuern und sie müssen ein „Kissen“ bilden, um für die Zeit nach der Karriere zu sorgen. Wieviel denkt ihr ist da für den täglich Bedarf nun übrig?! Also nach meinem Verständnis ist es die offensichtlichste Sache der Welt, dass die WPA das Ruder und die Veranwortung der „Tourplanung“ übernehmen muss. Aber was meine ich hiermit?</p>
<p>Vergleicht man vergangene, kürzliche und bevorstehende Events, wird klar, wie schlecht alles organisiert ist. Einerseits fallen grosse Turniere immer wieder auf das selbe Datum, wie das Gstaad Swiss Open und ide Predator World Tour im letzten September oder, erst vor einer Woche, das „Masters“ in Chesapeake/USA und die 8-Ball Weltmeisterschaften in Fujairah. Andererseits muss zum Beispiel ein europäischer Profi in der zweiten Märzwoche nach Valley Forge/USA, wo die Super Billiards Expo mit einem Turnier wartet. Vor dem 24. März muss er zurück in Europa sein, um an den Europameisterschaften teilnehmen zu können. Zwei tage später rufen die Philippine Open, gerade bevor er dann zurück nach Italien zur EuroTour fliegen kann, um knapp rechtzeitig an zu kommen. Fünf Tage später sollte er in Dallas/USA sein, um an den Ultimate 10 Ball Open teil zu nehmen. Direkt nach dem Schlussbankett geht’s gleich weiter zu den Beijing Open, wobei er es aber dennoch so wie so nicht rechtzeitig schafft. All dies in nur 7 Wochen!<br />
Was ist also die Lösung? Ich schätze, eine offensichtliche Möglichkeit wäre das Einführen von „Zeit und Ortszonen“. Um genauer zu sein, es ist wichtig, dass international bedeutende Events auf den verschiedenen Kontinenten nur in einer gewissen Zeitspanne sanktioniert werden. Sagen wir zum Beispiel die grossen Events in Asien finden von Februar bis April statt, in den USA vom Juni bis August (fast jedes Billardcafé hat eine Klimaanlage, im Gegensatz zu Europa) und in Europa von September bis November/Dezember. Auf diese Weise könnten die „touring pros“ einen haufen Geld sparen, welches sie sonst für Flüge ausgeben mussten. Die Promoter können mit mehr Topspielern für ihre Turniere rechnen und das Branding der Spieler und der Tour wäre bedeutend einfacher: Zuschauer müssten die Chance ergreifen die Profi zu sehen, ansonsten müssen sie ein Jahr warten.</p>
<p>Aber all dies kann nur mit der WPA als Federführer der weltweiten Pool-Szene erreicht werden! Und so lange Amateur-Manager wie Ian Anderson und führen, wird sich sicherlich nichts ändern. Wenn ihr euch nun fragt, ob ich zur Absetzung des WPA Präsidenten Ian Anderson aufrufe – ja, das bin ich! Wenn wir uns die Chance erhalten möchten, „touring pros“ auf internationale Megaevents zu sehen, muss dringend ein Wechsel statt finden. Und dieser Wechsel beginnt beim „Kopf des Fisches“!</p>
<p>Viele Grüsse</p>
<p>Marco Tschudi</p>
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		<title>&#8220;Die letzte Freiheit &#8211; Reflexionen eines Meisterschülers&#8221; von Ralph Eckert</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 00:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die letzte Freiheit &#8211; Reflexionen eines Meisterschülers“ von Ralph Eckert Nach dem ich die &#8220;Die letzte Freiheit&#8221; zur Seite legte, weil ich es quasi an einem Tag durchgelesen hatte und meine Gedanken mich den ganzen Tag an dieses Buch gefesselt haben dachte ich nur&#8230;&#8221;Danke Ralph&#8221;! Ich sehe mich in meiner Meinung bestätigt das Pool Billard<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2011/02/die-letzte-freiheit-reflexionen-eines-meisterschuelers-von-ralph-eckert/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1223" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/02/Die_letzte_Freiheit.png" alt="" width="127" height="180" /><strong>„Die letzte Freiheit &#8211; Reflexionen eines Meisterschülers“ von Ralph Eckert</strong></p>
<p>Nach dem ich die &#8220;Die letzte Freiheit&#8221; zur Seite legte, weil ich es quasi an einem Tag durchgelesen hatte und meine Gedanken mich den ganzen Tag an dieses Buch gefesselt haben dachte ich nur&#8230;&#8221;Danke Ralph&#8221;! Ich sehe mich in meiner Meinung bestätigt das Pool Billard eben doch mehr als nur ein Spiel ist. Es gibt in diesem Buch diverse parallelen zu meinem Werdegang, die Mentoren, anfangs wenig zufriedenstellende &#8220;Weisungen&#8221;, die akribische Arbeit am Billardtisch, mit dem Material und natürlich die Liebe zum Spiel. Das ein oder andere mal hat es Ralph geschafft mir ein lautes Lachen zu entlocken, um mich wenig später wieder vollkommen nachdenklich vorzufinden. Ein besonderes Merkmal des Buches, mal abgesehen vom brillianten Aufbau jedes Kapitel mit einer Weisung Mr. Kim&#8217;s zu beginnen, ist der Respekt gegenüber Mr. Kim, dem Spiel selbst, seinen Gegnern und natürlich gegenüber sich selbst. Die letzte Freiheit schafft es seinen Leser an die Hand zu nehmen und das breite Spektrum des Spiels zu erklären ohne dabei auch nur in einer Sekunde in Fachchinesich zu versinken. Ralph schreibt das er nicht wieder ein Fachbuch abliefern wollte, nun&#8230;.das hast Du <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  aber auf eine Art und Weise wie es nur große Geschichtenerzähler schaffen. Er werden klare Bilder vermittelt, teilweise hatte ich das Gefühl Mr. Kim gegenüber zu stehen und die Atmosphäre der legendären Billardhalle zu spüren. Viele von Mr. Kim&#8217;s Weisungen (gefolgt von Ralph&#8217;s detaillierten Erzählungen aus seiner Karriere) sind wie ein perfekt gelochter Ball, sie klingen fantastisch und fühlen sich wunderbar an. Jeder der einmal den Unterschied zwischen Spaß 1. Klasse und Spaß 2. Klasse kennenlernen will kommt an diesem Werk nicht vorbei. Seit Jahren suche ich nach einer derart treffenden Formulierung. Diesen Klassenunterschied genieße ich seit Jahren auch in meiner Pool Billard Welt, aber leider werde ich bis heute die meiste Zeit dafür belächelt! Viele werden diesen Unterschied nie verstehen, ich bin dankbar das ich ihn täglich erleben darf!</p>
<p>Als ich dieses Buch gekauft habe wurde ich gefragt was ich mir davon erhoffe? Ich antwortete das ich nur neugierig bin was wohl &#8220;Die letzte Freiheit&#8221; ist!? Lest dieses Buch nicht wenn Ihr Euch erhofft danach einen Ball technisch sauber spielen zu können. Seit einfach Neugierig, dann wird jeder in diesem Buch was finden was Ihn besser macht. Sei es beim Pool selbst oder im Leben allgemein. Keine Kritik? Nun, eher nicht&#8230;.das ein oder andere sehe ich ein wenig anders. Das liegt aber an meinen persönlichen Erfahrungen als Spieler und Trainer. Aber ich denke das es Ralph Eckert sogar bewusst drauf anlegt einige anderslautende Meinungen zu erhalten. Ich persönlich mag es gerne mit meinen &#8220;Kollegen&#8221; konstruktiv und voller Respekt über verschiedene Aspekte zu &#8220;Streiten&#8221; <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Am Ende des Buches spricht Ralph sehr schöne offene Worte was z.b. Funktionärstum, Ehrenamt, Sportler oder Spieler, Talentförderung, Turnierkultur in Deutschland etc. angeht. Für viele werden diese Worte möglicherweise zu deutlich sein und für ein wenig Unbehagen sorgen. Ich für meinen Teil würde das gerne irgendwo unterschreiben!</p>
<p>Danke Ralph das Du mich in Deine und Mr. Kim&#8217;s Welt mitgenommen hast. Ich denke das ich mich noch viele Jahre mit den Worten Deines Meisters auseinandersetzen werde. Die letzte Freiheit ist mehr als nur ein Pool Billard Buch&#8230;.hoffentlich wird dieses Buch den Anklang finden den es meiner Meinung nach verdient, natürlich ist es schwer in der heutigen Zeit (Dauerberiesellungsgesellschaft) <em><em> </em></em>die Leute zum Lesen und vorallem zum Nachdenken zu bringen. Legt die Smartphones aus der Hand, stellt den Computer und die Musik aus und lasst Euch dieses Buch schmecken!</p>
<p>Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn natürlich wie immer gerne behalten <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unter folgendem Link habt Ihr die möglichkeit dieses Buch zu bestellen!</p>
<p><a href="http://www.pat-billiard.com/LastFreedom.aspx" target="_blank" class="liexternal">http://www.pat-billiard.com/LastFreedom.aspx</a></p>
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		<title>R.I.P 14/1</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 19:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es macht mich traurig, aber diese Disziplin ist Tot. Zumindest als Einzelwettbewerb nicht mehr zu gebrauchen meiner Meinung nach. Zeitplanung ist kaum möglich und die Attraktivität ist auch nicht mehr gegeben. Es ist auch für mich die vielseitigste Disziplin, aber wenn man genau hinschaut interessiert es niemanden mehr. Jeder Spitzenspieler scheut den Trainingsaufwand, weil es<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2010/09/r-i-p-141/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-2052" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2010/09/sp_blog_icon.png" alt="" width="122" height="109" />Es macht mich traurig,  aber diese Disziplin ist Tot. Zumindest als Einzelwettbewerb nicht mehr  zu gebrauchen meiner Meinung nach. Zeitplanung ist kaum möglich und die  Attraktivität ist auch nicht mehr gegeben. Es ist auch für mich die  vielseitigste Disziplin, aber wenn man genau hinschaut interessiert es  niemanden mehr. Jeder Spitzenspieler scheut den Trainingsaufwand, weil  es sich mit 9 Ball und 10 Ball nur schwer vereinbaren läßt. Und  wofür&#8230;.für ein paar wenige unattraktive Einzeldisziplinen&#8230;.eine  Deutsche Meisterschaft?! Das ist es nicht mehr wert. 98,5 % aller Events  sind Kurzballveranstaltungen und hier hat man zumindest das Gefühl das  alle Beobachter dem Spielgeschehen aufmerksam folgen. Auch der Laie  versteht schnell um was es geht, und was haben wir im 14/1? Einer schaut  dem anderen zu und manchmal vergehen 30 Minuten bis der Gegner ein  Brett gespielt hat um sich dann auf den Breakball zu verstellen. Spielen  es die Besten bringt es die Leute (Sportler &amp; Zuschauer) zum  Gähnen, Spielen es die Schlechten ist es genauso. Sicherlich ist eine  Partie die in wenigen Aufnahmen mit einem hohen Break ausgestoßen wird  eine schöne Sache, aber nur für den der die Partie auch spielt. Wen  interessiert es schon, dagegen steht ein knalliger Eröffnungsstoß im  Kurzball, brilliante Saves, viele wunderbare Möglichkeiten eine Partie  auszumachen und natürlich der Faktor Glück. Es ist an der Zeit sich vom  14/1 zu verabschieden, der Lack ist ab, es hat Staub angesetzt und ist  in die Jahre gekommen. Sicherlich wird es an den Trainingstischen dieser  Welt weiterhin zu finden sein, oder in unteren Ligen um vielleicht dem  ein oder anderen Jugendlichen ein wenig mehr Spielpraxis zu geben. Doch  wenn man sieht das hier mit Aufnahmebegrenzung gespielt wird ist das der  falsche Weg. Für mich war 14/1 das Spiel das mich nach vorne gebracht  hat, nur jetzt wird es Zeit Abschied zu nehmen. Ich denke an viele  schöne Partien, mit hohen Breaks, von der ersten bis zur letzten Kugel,  ein schöner Spielaufbau, mit wunderbaren Breakbällen, dieser Rhytmus,  diese Konzentrationsfähigkeit! Anschließend geb ich meinem Gegner die  Hand und freue mich über ein gewonnenes Spiel auf höchstem Niveau&#8230;dann  schaue ich mich um und sehe&#8230;.niemanden! Ein perfekt oder zumindest  sehr gutes 14/1 ist öde, genau wie Schwarz-Weiß Fernsehen oder die nächste  Wiederholung einer 80er Jahre Serie.</p>
<p>Ich werde es in  Zukunft als Sportler komplett aus meiner Welt streichen. Diese Gedanken  hab ich mir schon länger gemacht und sind nicht erst nach der LM im 14/1  entstanden. Ich brauch es nicht mehr, es ist ein Abschied in Trauer  aber auch Erleichterung. Und die Verantwortlichen in der Poolszene  sollten der Wahrheit ins Auge sehen und diese Disziplin abschaffen. Und  bitte keine Experimente mehr wie ein Teamspiel oder Doppel, es hat  keinen Sinn&#8230;.wir sollten alle loslassen <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer einen Rechtschreibfehler findet darf Ihn behalten!﻿</p>
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