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		<title>Nachlese zur EM in Luxemburg</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F.Scholl</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4156" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Overbeck_Forsyth_Takis.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4156  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Overbeck_Forsyth_Takis.jpg" alt="" width="252" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Overbeck, Jerry Forsyth und Marco Takis</p></div>
<p>Die diesjährige <strong>Pool Billard Europameisterschaft</strong> in Luxemburg war nicht nur sportlich ein Highlight. Auch die mediale Aufbereitung des Events setzte wie ich finde Maßstäbe. Was die Firma <strong>Kozoom</strong> in Zusammenarbeit mit der <strong>EPBF</strong> dort geleistet hat kann man nicht oft genug lobend erwähnen. Und wenn man die Verantwortlichen an den letzten Tagen gesehen hat weiß man was alle Beteiligten dort über mehr als 10 Tage geleistet haben&#8230;.dicke Augenränder gab es quasi kostenlos <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Der Finaltag war aus meiner Sicht ein Vorbild dafür wie man solche Großveranstaltungen präsentieren sollte. Das Publikum wurde richtig mitgenommen ins geschehen und es kam durchaus so etwas wie Stimmung auf bei diesem Pool Billard Event. Während der ganzen Tage gab es einen außergewöhnlichen Livestream zu bestaunen, kommentiert von <strong>Marko Takis</strong>. Marco war so nett und hat ein wenig aus dem &#8220;Nähkästchen&#8221; geplaudert und uns einige seiner Eindrücke zur Verfügung gestellt. Bei diesem Bericht sieht man wie Vielseitig er ist, ich bin während des lesens kaum noch aus dem Schmunzeln rausgekommen <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Vorher aber gibt es noch einige Worte von <strong>Thomas Overbeck</strong> (EPBF Press Officer &amp; Tournament leader). Er sagt ein wenig was über das <strong>Projekt Kozoom</strong> und dem Ehrgeiz der da hinter steckt. Anschließend wünsche ich Euch viel Spaß mit den Worten und Eindrücken von <strong>Marco Takis</strong>, einen Besuch auf seiner Homepage kann ich ebenfalls sehr empfehlen!</p>
<p><span id="more-4133"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Thomas Overbeck:</span> &#8220;Die Idee, ein Poolbillardturnier über LiveStream zu vermarkten ist nicht neu. Viele Versuche wurden – mehr oder weniger erfolgreich – in den letzten Jahren gestartet. Meistens scheiterten die Verantwortlichen an technischen Gegebenheiten oder finanziellen Herausforderungen.<br />
Das Projekt „EPBF/Kozoom“ will neue Wege beschreiten. Zunächst einmal wird versucht, eine möglichst professionelle Qualität zu liefern. Dazu benötigt es einiger technischer Ausrüstung. Natürlich sind wir auch immer abhängig von Zusagen, die wir von Leuten vor Ort bekommen. Stimmt der Upload? Läuft das Wireless stabil? Diesen Dingen stellen wir uns jedes Mal neu.<br />
Grundsätzlich sind wir mit dem Zuschauerzuspruch zufrieden. Wir haben bereits nach zwei Turnieren eine nette Community, die täglich zu wachsen scheint. 99% der Zuschauer sind auch zufrieden mit dem Gebotenen und dem Preis, der dafür erhoben wird.<br />
Leider gibt es jedoch immer Leute, die anscheinend durch nichts zufrieden zu stellen sind. Fällt mal ein Tisch aus, gibt ein Router irgendwo den Geist auf und der Stream bleibt weg für 5 Minuten, heißt es sofort: „Geld zurück! Alles ist Sch…“ Diese Mentalität ist manchmal enervierend, wenn man wie wir vor Ort ist und alles versucht, einen guten Job zu machen. Zum Glück verstehen die meisten, wie viel Arbeit hinter so einer Produktion steckt und wie viele Hände ineinander greifen müssen, damit das Endprodukt so erscheint, wie es erscheint.<br />
Ich persönlich habe sehr viel Spaß im Team EPBF/Kozoom. Die Zusammenarbeit ist hart, aber hat durchaus auch schöne und lustige Seiten. Natürlich ärgere ich mich über diejenigen, die nicht verstanden haben, worum es geht. Ich habe mehrfach versucht, während der EM zu erklären, warum es keinen Pass nur für ein Event geben kann und warum die Produktion nur dann überleben kann, wenn sie planbar ist und durch genügend User auf gesunden Füssen steht. Je mehr User wir bekommen, desto besser können wir planen und desto mehr Ressourcen können wir freigeben, um das Produkt für die Billardfans noch besser zu machen.<br />
Der Zuspruch, den wir bis jetzt bekommen haben, lässt uns positiv in die Zukunft schauen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4138" class="wp-caption alignright" style="width: 315px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco-Takis1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="wp-image-4138 " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco-Takis1.jpg" alt="" width="305" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Takis</p></div>
<p><strong>Nachlese Poolbillard Europameisterschaft Luxemburg 2012</strong> (von Marco Takis)<br />
Die diesjährige Poolbillard-Europameisterschaft wurde in Luxemburg im Alvisse Parc Hotel gespielt. 190 Teilnehmer aus über 33 Ländern kämpften für einen der glorreichen Medaillenplätze und für die zu vergebenen Europameistertitel im 8-Ball, 9- und 10-Ball sowie im 14 und 1 endlos. Darüber hinaus wurde die jährliche Europameisterschaft im Mannschaftswettbewerb wieder im Rahmen der EM gespielt.<br />
Die Lage des Hotels ist einmalig. Mitten im Wald gelegen, bot sie den Sportlern optimale Möglichkeiten sich neben dem Billardgeschehen körperlich Fit zu halten. Das Essen war lecker und die Klimaanlage gut. Vielleicht zu gut, aber dazu später mehr.</p>
<p><strong>Jung Guns</strong><br />
Die Erfolge junger Spieler, welche teilweise noch aus der Jugend im erwachsenen Bereich spielen, ist das Ergebnis nachhaltiger Jugendarbeit in Europa und Verdienst der EPBF und seinen Mitgliedern.<br />
Besonders zu erwähnen ist Dominic Jentsch. Ein Jahr zuvor gewann er Gold und kam als amtierender 8-Ball Europameister nach Luxemburg. Dieses Jahr sollte es Gold im 10-Ball sein. Damit stellte er seine Top-Form unter Beweis und trägt jetzt die Krone Europameister 10-Ball 2012.<br />
Dominic, der seine Leistung im darauf folgenden Event, mit dem Gewinn der Dynamic 10-Ball Italy Open bestätigt hat, zeigt auf welchem Wege er sich befindet. Im anschließenden Gespräch in Treviso an der Arena gab er zu, dass er sich durchaus noch steigern kann. Dominic wir freuen uns darauf.<br />
Ein weiterer junger Athlet mit großen Ambitionen ist Mario He aus Österreich. Letztes Jahr unterlag er noch Nick van den Berg im 9-Ball Finale in Brandenburg und gewann Silber im Alter von nur 17 Jahren. Dieses Jahr sollte er noch einen drauf legen können. So besiegte er seinen Finalgegner Artem Koshevoy mit 8:0 (Wechselbreak) im 8-Ball Turnier der EM und darf sich jetzt mindestens ein Jahr lang 8-Ball Europameister der Herren nennen. Ein Erfolg, den zuletzt für Österreich Werner Duregger vor genau 20 Jahren erzielt hat.<br />
Hier gibt es zwei kleine Anekdoten zu erzählen. Wir saßen einige Tage vor dem Finale zusammen am Frühstückstisch, als Mario He von Ko Pin-Yi&#8217;s Break geschwärmt hat. Dieser Taiwanense hätte das beste 8-Ball Break, was er jemals gesehen hat. Er spielt das so kontrolliert und doch so kraftvoll und wenn alles auf ist, dann schießt er aus. Darauf hin meinte ich mit einem Augenzwinkern, &#8211; Mario, Du kannst das doch auch, wer ist schon Ko Pin-Yi  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Er schaute mich fragend an und meinte nach einer Gedenksekunde – Stimmt! Einige Matches später steht Mario, alias The Chinese-Shooter, alias Super Mario He mit dem Pokal auf Platz 1 des Siegerpodiums und es war auch dieses Break, welches ihm den Kantersieg von 8:0 im Finale ermöglicht hat.<br />
Die zweite Anekdote handelt von Speisen. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass Mario es sich mal gerne kulinarisch gut gehen lässt, oder? Naja, das Finale war in vollem Gange und Mario legte los, wie die Feuerwehr. Artem hatte keine Antwort parat. Die Breaks des Ukrainers kamen überhaupt nicht und außerdem gab sich Mario keine Blöße. Jede ihm gegebene Chance nutzte er gnadenlos aus. Im Chat kamen dann so Sprüche wie: Mario &#8211; All You Can Eat bei Mc Donalds, wenn Du zu 0 gewinnst!! Klasse Mario! Wow, Chinese Shooter is on fire. Hat er Hunger oder ist er schon satt? Und so weiter, und so fort, alles wirklich lieb und eher als Cheering gemeint, denn als böse Sprüche. Das Finale ist vorbei und die Partien in der Damen-  und Wheelchair-Division laufen noch, als ich mich nach meiner Abmoderation aus meiner Kommentatoren-Box in Richtung Lobby mache, um Mario zu gratulieren. Und was müssen da meine Augen erblicken? Mario hat von einem Fan oder Betreuer ein Large Meal von der bekannten Buletten-Braterei aus Oak Brook, Illinois bekommen und biss genüsslich in den wohlverdienten Feierabend Burger. Ein Bild für die Götter, welches ich nie vergessen werde.</p>
<p><strong>Unglaubliche Stöße</strong><br />
Beeindruckend war die angesagte „eins“ aus dem Save (2 Vorbanden) von Albin Ouschan gegen Karlo Dalmatin. Er musste die Weiße mit Kontereffet und Mach-3 spielen, um ihm nach Kontakt mit der zweiten Bande die richtige Richtung zu geben, damit die gelbe Kugel auch ins gegenüberliegende Eckloch fällt. Der Stoß war unfassbar. Meldet Euch bei Kozoom.com an und schaut Euch das Spiel an. Es lohnt sich!</p>
<div id="attachment_4141" class="wp-caption alignright" style="width: 334px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Darren_Marco.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4141  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Darren_Marco.jpg" alt="" width="324" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Darren Appleton &amp; Marco Takis</p></div>
<p>Natürlich gehört da eine gehörige Portion Glück dabei, so einen Stoß in einer Drucksituation zu produzieren und die angesagte Kugel zu versenken. Aber bei Albin bin ich mir langsam nicht mehr sicher. Denn er schafft es immer wieder Zauberstöße aus dem Hut zu ziehen. Beispiele gibt es genug.<br />
Gleiche EM auf einem Nebentisch gegen Manuel Ederer. Manu legt ihm ein wirklich fantastisches Save hin. Weiß ist eingeschlossen von zwei Kugeln an der kurzen Bande und es gibt tatsächlich nur eine Richtung für die gepunktete Murmel. Im Übrigen ist der Objektball   auf der anderen Seite des Tisches versteckt hinter mehreren Bällen. Auch hier sagt Albin einen zwei Vorbänder – Kiss Shot an. Sprich, die Weiße verlässt die Pomeranze, trifft nach zwei Banden die 5, diese trifft die 8 und fällt nach Kontakt mit der 8 ins angesagte Eckloch. Unglaublich.<br />
Und noch ein Beispiel: Auf der Österreichischen Staatsmeisterschaft spielte er aus einem Save einen klasse 3-Vorbänder und auch da fiel die Objektkugel, wie an der Schnur gezogen ins angesagte Eckloch. Dabei lag aber die Objektkugel mitten auf dem Tisch und nicht kurz vor der Tasche. Ich kann allen Billardfans nur raten auf Turnieren sich das Spiel von Albin mal anzuschauen. Es gibt garantiert was zu lachen und ihr könnt jede Menge lernen. Er bestätigte übrigens auch seinen grandiosen Lauf mit dem Gewinn des ersten Eurotour Stopps 2012, der Dynamic Bosnia and Herzogovina Euro-Tour Open in Sarajevo.</p>
<p><strong>Jungs Guns 2</strong><br />
Aber auch das Erreichen des Treppchens vom noch sehr jungen Vitaly Pavlukhin (Bronze 10 Ball), welcher das Glück hat Francisco Bustamante und Efren Reyes als seine persönlichen Coaches nennen zu dürfen, sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Hintergrund ist, er wohnt im östlichen Teil Russlands und der Flug in die Philippinen von seinem Wohnort gleicht einem Kurztripp von Köln nach Mallorca oder Athen. Dieser Bursche hat seit der Jugend-EM in Leende einen riesigen Sprung vollbracht und er hat ein gigantisches Potenzial.<br />
Erfolgreich hat auch, der noch sehr junge Este, Denis Grabe gespielt (Bronze 14.1). Er ist aus der Jugend raus gewachsen, spielt die Eurotour regelmäßig mit, hatte (dank guten Kontakten zu Christophe Creter) ein kurzes „Pas des Deux“ für Walldorf-Mörfelden in der Deutschen Pool Bundesliga und mit seinem Partner Erki Erm gewann er auf dem letzten World Cup of Pool das Auftaktspiel gegen die Poolgiganten aus Großbritannien. Mit 8 zu 6 beförderten sie keinen geringeren als Chris Melling und Darren Appleton aus dem Turnier.</p>
<p><strong>The Tornado and The Terminator</strong><br />
Wie jeder Poolbegeisterte bin auch ich ein Fan von Tony Dragos Spiel. Es war uns eine Ehre, dass er für zwei Disziplinen in Luxemburg verweilte. Ein Augenschmaus für mich war das Viertelfinalspiel von Tony gegen Niels Feijen. Ich stand neben Radoslaw Babica und er sagte zu mir, „&#8230;schau&#8217;, Tony zeigt uns gerade, wie das Spiel (14.1e) richtig gespielt wird&#8230;..“ Vor dem besagten Match kam Tony zu mir in die Box und sagte, „&#8230;Hey Marco, ich benötige nur eine Chance und dann schieße ich aus&#8230;.“<br />
Als ich in der Halle ankam, stand es Minus 18 zu 0 für Niels. Tony ist mit 3 Fouls und minus 18 Punkten gestartet und sah seinem Kontrahenten jetzt ruhig und gelassen zu. Nach nur 2 Punkten für den Holländischen Superstar gab es ein Saveduell, welches Tony für sich entschied und in Windeseile sein Konto auf 0 setzte. Niels sollte jedoch seine zweite Chance just bei diesem Spielstand erhalten. Der Terminator kam an den Tisch und er arbeitete seine Bretter Kugel für Kugel und Position für Position ab.  Ein weiterer geflüsterter Kommentar eines zu mir gesellenden Spielers: „….Hey Marco, warte bis Tony an den Tisch geht! In seinem Achtelfinalmatch haben sich Zuschauer den Spaß gemacht und die Zeit gemessen. Er braucht für ein Brett weniger als zwei Minuten&#8230;..“<br />
Niels spielte jedoch sein bestes Spiel und es sah lange danach aus, als würde Tony Drago endgültig zum Statist degradiert. Bis die magische 40 erreicht war und dem Terminator dann doch ein Fehler unterlief. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Bad-Contact war oder ob Niels einen Ball schlicht verschossen hat.<br />
Denn mit einem Auge lugte ich auch auf das Brett von Klaus Zobrekis. Klaus, der auf dem Nachbartisch sein ganzes Können gegen Denis Grabe zeigte, unfassbare Punktstellungen produzierte und letztlich eindrucksvoll bewies, dass mit dem alten Eisen immer noch zu rechnen ist. 125 zu 121 war auch die knappste Viertelfinalentscheidung, am Ende dann leider gegen Klaus.</p>
<div id="attachment_4142" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Tony_Marco_Chris.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4142  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Tony_Marco_Chris.jpg" alt="" width="288" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Tony Drago, Marco Takis &amp; Chris Melling</p></div>
<p>Die Stunde von Tony hatte geschlagen und ich habe noch nie 84 Bälle in unter 15 Minuten gesehen. Zieht man die Aufbauphase ab, fühlten sich diese 84 Bälle an, als hätte sie Tony in weit unter 10 Minuten geschossen. Es war Poolbillard in seiner Perfektion. Jeder Split, wie Tony aus dem Snooker die Breaks nennt, saß wie eine Eins. Jeder Secondary Break Shot ging nur zu Tonys Gunsten perfekt auf. Zum Abendessen meinte er dann, „&#8230;Du, ich suche mir vielleicht den gleichen Breakball aus, wie die Poolspieler, aber mein Weg dahin ist ein ganz anderer. Außerdem weiß ich wie die Kugeln reagieren, wenn ich mit der Weißen an das Brett komme. Das ist ähnlich, wie beim Snooker.“ Und so war es auch &#8211; Unorthodoxe lange Bälle aus dem Brett raus, ins gegenüberliegende Eckloch wurden mit Mach-3 rein gespielt, nur um das Eck komplett aufzulösen. Waren die Kugeln einmal auf der gesamten Spielfläche verteilt, vergeudete Tony nie viel Zeit um den 9 Fuss Tisch aufzuräumen. Ein Applaus folgte dem anderen und alle Zuschauer waren aus dem Häuschen.<br />
Ich ziehe den Hut vor solchen Performances und im Grunde genommen gehören alle Spieler, welche jemals eine EM erreicht haben zu dem ausgewählten Kreis der begnadeten Queueartisten, welche das Privileg genießen zu den Besten in Europa und vielleicht sogar der ganzen Welt zu gehören. Chapeau an dieser Stelle an Euch alle.<br />
Es kam die Zeit als die maltesischen Poolgötter nicht genau hinschauten und dieser Breakball den Wendepunkt der Begegnung einläuten sollte. Es war die rote 3 an der rechte Seite vom Brett und soweit ich mich erinnere, musste sich Tony ein wenig über den Tisch beugen, um den Stoß richtig ausführen und die Weiße mit dem entsprechenden Tempo spielen zu können, um den notwendigen Effekt am Brett zu erzeugen. Die drei klapperte im engen Eckloch. Und von da an hieß es nur noch Niels Feijen bis zum Schluss. Für Aufregung sorgte genau diese 3 als sie als Keyball zum letzten Breakball von Niels im linken Eckloch nicht genau passte und dann mehr als nur rappelte. Letztlich suchte sie dann doch das Tiefe der Ecktasche und Niels entschuldigte sich brav, versenkte aber souverän die letzten Kugeln zum Satzgewinn.<br />
An dieser Stelle möchte ich die Leistung vom sympathischen Niels Feijen hervorheben, der in allen Spielen bis zum Viertelfinale nur 77 Gegentreffer (15, 48, -1, 1, 13) zugelassen hat. Seine Chance gegen Tony hat er mit aller Konsequenz ausgenutzt  und hat 14.1e „par exellence“  gespielt. Es war eine Lehrstunde für jeden Straight Pool Fan. Am Ende unterlag er im Finale seinem Landsmann Nick van den Berg, welcher in diesem Spiel die bessere Kontrolle über alle Kugeln und den Tisch hatte. Auch hier noch mal Glückwunsch an Nick für das weitere Gold auf seinem Konto.</p>
<p><strong>Überraschungen gab es auch in der Frauendivision der diesjährigen EM</strong><br />
Eines der größten Billardtalente ist außer Frage die Österreicherin Jasmin Ouschan. Sie ist weltweit auf Turnieren erfolgreich und spielt das Spiel auf einem sehr hohen und bis heute in der Frauenwelt noch nicht erreichtem Niveau. Der Gewinn aller vier Goldmedaillen auf der EM in Zagreb hat vielleicht ihre Entschlossenheit bewiesen und war bestimmt das Ergebnis harter Arbeit.<br />
Jassy absolviert im Jahr das umfangreichste Turnierprogramm und ist bestimmt auch Spitzenreiterin im Sammeln von Miles and More Punkten. Diese hohe Turnierdichte wurde ihr vielleicht auf der diesjährigen EM zum Verhängnis. Vom 12. bis zum 18. März, also 3 Tage vor Beginn der EM, fand in Taipeh der AMWAY Cup statt, bei dem sie mit einem sensationellen zweiten Platz das Turnier erfolgreich beendete.<br />
In Luxemburg spielte Jassy eine Goldmedaille im 10 Ball ein und es regnete drei weitere Bronze Medaillen im Einzelwettbewerb, sowie einen tollen 3. Platz im Team-Wettbewerb.<br />
Meines Erachtens hat sie immer noch eine starke EM gespielt. Aber für sie persönlich oder für den verwöhnten Fan produzierte sie mehr Fehler als ihr lieb war und das nutzten Ihre Mitstreiterinnen gnadenlos aus.<br />
Nataliya Seroshtan (feiert im August ihren 16. Geburtstag) krönte ihre Leistung mit Gold im 8-Ball und Silber im 10-Ball. Und auch die Finnin Marika Poikkijoki gewann Gold in der 9-Ball Disziplin und Silber im 8-Ball-EM-Turnier.<br />
Aus deutscher Sicht glänzte Jasmin Michel auf dem Treppchen mit dem Gewinn der Silbermedaille (9-Ball) und Christine Wichert mit dem Erreichen der Bronzemedaille im 14 und 1 endlos.<br />
Kleine Side Story gefällig? Hier kommt sie: Dabei muss man allerdings das Naturell von Lev Jaroslavtsev, dem russischen Betreuer kennen, der ein Herzens guter Mensch ist und eine natürliche Komik an sich hat. Für alle anderen ist es einfach nur eine Lektion von einem sehr weisen und erfahrenen Mann.<br />
Nach Gewinn der Goldmedaille, der soeben aus dem Ei geschlüpften 15 Jährigen Nataliya Seroshtan in der Damen-Welt, fragte ich Lev, was er ihr als Tipp in das Finale mitgegeben hat.<br />
In seinem gebrochenen Englisch sagte er &#8212;nu, Natascha, please&#8230; no, stopp, stopp, stopp … podojdi (russisch für warte) &#8212; I say, please Natascha don&#8217;t win, just&#8230; no, no, no … wiiin, but don&#8217;t play to win. No Problem lose!.. Just play! I say to Natascha please just play and enjoy Billard.<br />
Das also ist das Geheimnis des russischen Erfolges. Just play and enjoy Billard. Spielen um Spaß zu haben.<br />
Für mich ist das vielleicht sogar die wahre Kunst. Umschalten von hartem Drill, und wir alle wissen wie hart in den osteuropäischen Ländern trainiert wird, zu Spaß an der Platte. Wenn die Verbissenheit des Trainings auf einmal weg ist und das Senken der Kugeln so selbstverständlich und im Unterbewusstsein, wie das Fahrradfahren absolviert wird.</p>
<div id="attachment_4145" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco3_EM_2012_2.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4145  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Marco3_EM_2012_2.jpg" alt="" width="288" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Marco in der Com Box</p></div>
<p><strong>Unglaubliche Stöße Teil 2</strong><br />
Ein weiterer aufgehender Stern, kommt aus Bulgarien und heißt Kristina Zlateva. Auf der letzten Junioren-WM in Kielce belegte sie den 9. Platz. Und auch auf dieser Erwachsenen-EM hatte sie die Chance ihr Können unter Beweis zu stellen. Ich hatte die Ehre Ihre Partie aus der Kommentatoren-Box zu verfolgen und ich muss Euch sagen, es hat mir Spaß gemacht dieses Spiel zu kommentieren.<br />
Die Zeichen standen gut für Ihre Gegenspielerin, der 9-Fachen französischen Meisterin und Europameisterin aus 2004, Laetitia Dos Santos. War sie doch die Frau, die mit mehr Erfahrung auf dem Papier und den besseren Fähigkeiten ins Spiel gegangen ist.<br />
Doch Poolbillard wird Gott sei Dank nicht auf dem Papier entschieden. Und so sorgte dieses Spiel für Überraschungen und es gab Glanzmomente auf dem legendären Tisch 24.<br />
Das Spiel ging 6:1 für die Bulgarin aus und es war Laetitia, die nicht in die Partie gefunden hat. Neben einem gut gespielten 8-Ball-Match von Kristina, gab es zwei Stöße, die mich absolut überrascht haben.<br />
Und zwar waren es zwei Jump-Shots von Zlateva, einmal der kurzen Bande entlang und einmal der langen Bande entlang.<br />
Beide Stöße versenkten die angesagte Objektkugel, wurden mit perfekten Ablage auf die nächste Kugel gespielt und beide Male gelang es Zlateva von dort an auszuschießen. Nichts Besonderes würde der fortgeschrittene Hobbyspieler sagen. Nicht ganz sagt der Kommentator, denn hier ist mir aufgefallen, dass der erste Jump mit Ihrer starken Linken Hand gespielt worden ist und der zweite Jump &#8211; unter Shot-Clock &#8211; also mit Zeitdruck mit ihrer „falschen“ rechten Hand in Perfektion ausgeführt wurde. Weiß man jetzt als informierter Journalist, dass sie erst zwei Jahre zuvor, das erste mal ein Billardqueue in ihre Hand genommen hat, ist man sehr schnell von so einer Leistung überzeugt.<br />
Und jetzt kommt der Oberknaller: Punkt Eins – OK, sie hat vor zwei Jahren angefangen. Aber sie spielte das 1.  Jahr komplett mit Ihrem schwachen rechten Arm. Bis ein Coach bemerkte, dass Sie beim Schreiben der Hausaufgaben im Billard-Café die linke Hand benutzte. Auf die Frage hin, warum sie beim Billard-Spielen mit Rechts statt mit Links spielt, meinte sie nur: Du, ich mache nur das was ihr da macht. Nebenbei erwähnt, ist sie rein zufällig in die Billardhalle geraten.<br />
Der Coach stellte Ihr Spiel um und nach nur einem Jahr gelang es Ihr jetzt mit Links spielend auf die Junioren WM zu fahren und dieses Jahr die Erwachsenen-EM zu spielen. Well done Kristina, well done!</p>
<p><strong>Der Dominator der Wheelchair Division</strong><br />
Ergebnisse zu allen Disziplinen dieser EM findet ihr unter www.epconline.eu und ich sag schon mal sorry, wenn ich nicht jedes Ergebnis reportiere. Dafür sorgt der fantastische Ergebnis-Dienst der EPBF und es gibt da noch den fleißigen und emsigen Thomas Overbeck, der in seiner Funktion als Press Officer einen einmaligen Job leistet und brandaktuell das Geschehen aus den Turnierhallen wider gibt.<br />
Aber hier möchte ich mein Augenmerk auf den Rollstuhl-Sportler Jouni Tahti aus Finnland richten. Dieser Mann ist einfach ein Riese am Billardtisch. Es war bestimmt nicht seine beste EM, so schied er im 10 Ball frühzeitig durch zwei Niederlagen aus. Dennoch erlangte er zwei Goldmedaillen im 8-Ball und 9-Ball. Ich habe ihn schon öfters beobachtet, hat er doch eine beeindruckende Technik aus dem Rollstuhl aus und es ist fantastisch einmal Zeuge zu sein und zu erleben, mit welcher Präzision er spielt. Aber richtig umgehauen hat er mich auf der letzten WM in Kielce. Ich war in der erfreulichen Lage das Spiel kommentieren zu dürfen und sein Gegenspieler legte ihm ein Save hin. Der Tisch war voller Kugeln. Jouni musste die eins spielen und er setzte zum Jump an. In meinen Augen sowieso ein Mirakel, wie man aus der Perspektive a) den Überblick nicht verlieren kann und b) die Kraft aufwenden kann, um einen Jump regelgerecht auszuführen.<br />
Nun zurück zur Situation: Weiß lag auf der rechten Seite im Fußfeld mitten drin und die Gelbe Objektkugel lag in Richtung gegenüberliegendes Eckloch mit ganz vielen Kugeln dazwischen. Jouni setzt aber zum Jump in die komplett falsche Richtung und zielt im ersten Moment auf die blaue zwei. Also statt gegenüberliegendes Eckloch, zielte er in Richtung langes Eckloch. Ich dachte mir er wählt die falsche Kugel aus, weil er die Eins übersehen hat. Ich war kurz davor aus meiner Kom-Box zu rufen, „Hey Jouni, die eins ist dran..“ was ich natürlich nicht getan hätte, aber in diesem Moment wusste ich nicht was ich sagen sollte. Für mich bahnte sich ein fataler Fehler für den Finnen an.<br />
Das was dann folgte grenzt an das Unmenschliche und ich habe nach dem Match einen Kniefall vor Jouni gemacht und mich für diese Glanzsekunden des Billardsports bei ihm bedankt. Bevor ich meinen Gedanken fassen konnte, jumpte er für mich in die falsche Richtung, aber über die 2! Die Weiße nahm ihren Lauf über drei Banden, um jetzt die 1 von der natüüüüürlich richtigen Seite, also von hinten zu treffen. Sein Gegner bekam ein perfektes Re-Save hin gelegt. Gigantisch! Mir wurde klar, dass der direkte Jump wegen den vielen Kugeln dazwischen unmöglich war, außerdem hätte sein Gegner eine Fortsetzung gehabt. So stimmte der Aufprallwinkel nach dem Dreibänder; die Weiße legte sich am Pulk links, die eins rechts vom Pulk. Danke schön, lieber Herr Tahti!<br />
Übrigens vermeiden viele Spieler aus Europa gegen Ihn zu zocken. Ups, &#8211; habe ich das böse Z-Wort gesagt? Ja, Zocken, ein Spiel Billard um einen Einsatz. Also Gummibärchen, oder kalte Gerstensäfte, oder so.<br />
In Kielce meinte er, dass es eine Zeit lang in Amerika noch ging, aber seit dem er eine Wheelchair-WM nach der anderen ergattert hat, ist sein Name und Gesicht auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kein unbekanntes mehr.</p>
<p><strong>Das Treffen mit der Billardstimme Jerry Forsyth</strong><br />
Die Herausforderung, jedes Spiel auf den Punkt zu kommentieren, ist eine sehr hohe. Allen Zuschauern gerecht zu werden, ist aus der Kommentatoren-Box ein sehr schwieriges Unternehmen und meist unmöglich. Jeder hat seine Lieblinge und wenn man kommentiert „oh das war jetzt ein schlecht ausgeführter Stoß“, sagt man vielleicht die Wahrheit, will aber der ein oder andere Fan nicht hören. Bevor ich meinen Job als Kommentator der EPBF angenommen habe, habe ich mir bestimmt über 200 Stunden Videos von Accu-Stats, Weltmeisterschaften, Mosconi Cups usw. angeschaut. An dieser Stelle besten Dank an Frank Zimmermann aus Sankt Augustin, der mir seine private Sammlung zur Verfügung gestellt hat.</p>
<div id="attachment_4146" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Ralf_Marco_1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4146  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Ralf_Marco_1.jpg" alt="" width="288" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf Souquet &amp; Marco Takis</p></div>
<p>Sicherlich habe ich auch die üblichen Bibeln von Phil Capelle gelesen, damit ich gewährleisten konnte, dass ich das Spiel richtig lese und vor allem mich in die Lage zu versetzen, einen präzisen Kommentar während meiner ersten EM in Zagreb zu liefern. Aber ich habe meinen Anspruch noch höher gelegt. Ich wollte, dass die Zuhörer Spaß haben, an dem, was aus ihrem Internetlautsprecher kommt und dass sie auf jeden Fall in ihren Sitzen gefesselt werden. Comedy und Billard? Geht das überhaupt? Zum einen darf man keine Witze auf Kosten der Spieler machen, denn die leisten einen verdammt harten Job am Tisch.<br />
Die erste Zote brachte ich bei meinem Casting in Paris, als ich gemeinsam mit Ralph Eckert kommentiert habe und was ich damals nicht wusste, einige Zuhörer um den Globus speziell und prüfend meinem Kommentar lauschten.<br />
Was passierte: der erste Stoß eines sehr guten Spielers ging komplett daneben und es war ungewöhnlich, dass dieser Spieler ihn verschossen hat.<br />
Prompt erinnerte ich mich an einen US-Amerikanischen Comedy-Magier, der bei Aufzeichnung seines Demovideobandes und bei seinem ersten Kartentrick auf diesem Tape, welcher völlig in die Hose ging, weil die giggelnden weiblichen Zuschauer ihre ausgewählte Spielkarte vergessen hatten, folgendes sagte: Er rettete die Aufzeichnung mit dem Satz im etwas lehrmeisterischen Ton, „Well, there is a theory in Magic, that says (kurze Pause) you should never start out with your best Trick anyways, and that&#8217;s exactly what I am trying to do here, folks. (Räuspern und Augenkräuseln)<br />
Ich tauschte „Magic“ mit „Poolbillard“ aus und „best Trick“ mit „best Shot“ für das „I“ setzte ich den Namen des Spielers ein und eine Pointe war geboren. Zumindest hat es Ralph Eckert zum Lachen gebracht und ich muss ehrlich sagen, der Spieler stand nach dieser Zote nicht ganz so schlecht dar, weil er ja dieser „Theorie“ gefolgt ist. <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Und so wühle ich heute noch in Büchern nach Ideen, schaue mir amerikanische oder englische Stand Up Comedians an und versuche den ein oder anderen Spaß auf das Spiel zu übertragen. Schwierig? Das kann ich Euch sagen, aber ich liebe meinen Job und ich möchte Euch das bestmögliche bieten. Und ja, Jo Schuler, es wird eine Reinkarnation der L&#8217;Oreal – Pockets geben. <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber nichts ist vergleichbar, wenn der große Meister, die Stimme an sich, vor Dir steht und jetzt sollst Du auch noch mit Ihm kommentieren. Wow. Ich hatte ein feuchtes Höschen. War aber gefasst und natürlich auch vorbereitet, hatte doch Thomas Overbeck lange vorher angekündigt, dass sein Freund Jerry nach Luxemburg kommen wird. Besten Dank hier noch mal Thomas. Was soll ich sagen, der Kommentar lief glatt ab, ich kann mich an nichts mehr erinnern, nur dass ich Jerry auch zum Lachen gebracht habe, weiß aber nicht mehr warum.<br />
Einige Geschichten über Buddy Hall und die Story über Caesar Morales konnte ich ihm entlocken. Ceasar Morales war der Nickname von Efren Reyes, als er in jungen Jahren in die Staaten gereist ist und unter diesem Pseudonym ein Turnier nach dem anderen abräumte. Was ich bis Luxemburg nicht wusste, ist wie seine Tarnung aufgeflogen ist: Ein Fan, ein kleiner Junge, kam nach einem Turnier zu ihm hin und wollte ein Autogramm von Caesar auf seinem Köcher haben. Efren unterschrieb mit seinem richtigen Namen und ab da verbreitete sich das Wort sehr schnell in der Pool-Szene. Vielen Dank Jerry für diese Story und die tolle Zeit in Luxemburg. Du bist eine lebende Legende, ich habe viel von Dir gelernt, und ich freue mich auf ein Wiedersehen.</p>
<p><strong>Was noch</strong><br />
Nun es gibt bestimmt Leistungen, welche am Ende so einer EM unter gehen, weil entweder der Spieler es nicht bis in die ersten Ränge geschafft hat und dann eh keiner mehr darüber redet oder er oder sie an einem der Nebentische gerade diesen Zauberstoß ausgeführt hat.<br />
Hier ist noch mal der große Aufwand der EPBF und von Kozoom zu erwähnen, die für diese EM alle Tische gestreamt hatten!!!! Also beste Voraussetzungen waren geschaffen um allen Poolfans das richtige Material zu bieten. Aber man kann nicht überall sein. Und so hätte ich gerne die erste „100 und aus“ des Turniers, in einer Aufnahme, von Zoran Svilar oder die von Albin Ouschan gesehen.<br />
Oder die Dramen um Henrique Correia, der nach eigenen Aussagen alle wichtigen Spiele 9 zu 8 oder 8 zu 7 verloren hat. Habt ihr schon mal Henrique die Portugiesische Nationalhymne mit vollem Stolz lauthals auf dem Podium singen gehört? Das ist Gänsehaut-Feeling pur sag ich Euch. Allein deswegen hätte ich ihm mehr Erfolg auf der EM gewünscht.<br />
Ich persönlich möchte mich zu guter Letzt bei dem gesamten Team, besonders bei Gre Leenders, David Morris, Thomas Overbeck, der Turnierleitung, allen Schiedsrichtern und den örtlichen Organisatoren für die tolle Zusammenarbeit bedanken.<br />
Ach so, und da war doch die Sache mit der Klimaanlage: Ja, die Klimaanlage ist gut, sehr gut sogar und ich habe von vielen gehört, die nach der EM erst mal mit Grippe im Bett lagen. Vielleicht hätte auch ich nicht immer wie Monaco Franze im T-Shirt herumlaufen sollen. Mich erwischte es auch. 4 Tage 40 Fieber, zwei Antibiotika-Kuren weiter, eine DJM als Besucher und stolzer Papa zugeschaut und nach Verarbeiten der letzten Eurotour komme ich dazu diese Sätze mit Euch zu teilen. Es hat etwas länger gedauert, aber ich hoffe ihr hattet genau so viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben.<em> Marco Takis</em></p>
<p><a href="http://www.marco-takis.de/" target="_blank" class="liexternal">Homepage von Marco Takis</a>, <a href="http://www.kozoom.com/en/pool-billiard/" target="_blank" class="liexternal">Kozoom Homepage</a></p>
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		<title>Interpool Open 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:30:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Pro/Am Turnier in Gävle/Schweden findet dieses Jahr vom 18. &#8211; 20. Mai 2012 statt. Das besondere bei den Interpool Open ist das Handicapformat, alle Pro&#8217;s müssen den Amateuren oft eine hohe Vorgabe geben. Dennoch setzten sich im letzten Jahr die Pro&#8217;s durch. Raj Hundal (IND) gewann 2011 das Finale gegen Mika Immonen (FIN) mit<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/05/interpool-open-2012/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/InterPoolOpen2012.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft  wp-image-4128" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/InterPoolOpen2012.jpg" alt="" width="216" height="306" /></a>Das <strong>Pro/Am Turnier</strong> in Gävle/Schweden findet dieses Jahr vom 18. &#8211; 20. Mai 2012 statt. Das besondere bei den<strong> Interpool Open</strong> ist das <strong>Handicapformat</strong>, alle Pro&#8217;s müssen den Amateuren oft eine hohe Vorgabe geben. Dennoch setzten sich im letzten Jahr die Pro&#8217;s durch.<strong> Raj Hundal</strong> (IND) gewann <strong>2011</strong> das Finale gegen <strong>Mika Immonen</strong> (FIN) mit 9-8. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und gespielt wird 9 Ball bis 11 (Handicap 0-8) sowie eine 10 Ball Challenge. Viele Topspieler rund um Stargast <strong>Ewa Mataya Laurence</strong> (USA) sind dieses Jahr erneut am Start, z.B. Niclas Bergendorff (SWE), Marcus Chamat (SWE), Jim Chawki (SWE), Tony Drago (MLT), Erki Erm (EST), Denis Grabe (EST), Line Kjorsvik (NOR), Daryl Peach (GBR) oder Tom Storm (SWE). Insgesamt sind in den Kategorien Männer, Damen, Senioren und Jugend bislang knapp <strong>1000 Spieler</strong> gemeldet. Es gibt dieses Jahr auch einen <strong>Livestream</strong> und ein <strong>Livescoring</strong> dieser Großveranstaltung, zu finden auf der Homepage des Schwedischen Billardverbandes.</p>
<p><a href="http://iof1.idrottonline.se/SvenskaBiljardforbundet/BiljardOnline/InterpoolOpen2012/" target="_blank" class="liexternal">Schwedischer Billardverband (Interpool Open)</a>, <a href="http://iof1.idrottonline.se/SvenskaBiljardforbundet/BiljardOnline/Livestream/" target="_blank" class="liexternal">Livestream</a>, <a href="http://www.interpoolgavle.com/" target="_blank" class="liexternal">Interpool (Spielort)</a></p>
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		<title>Landesmeisterschaft BVBW 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:59:17 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/plakat_lm_bvbw_2012.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft  wp-image-4119" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/plakat_lm_bvbw_2012.jpg" alt="" width="206" height="291" /></a>&#8230;mit Livestream kommentiert von <strong>Ralph Eckert</strong>. Bereits im letzten Jahr waren die <strong>Landesmeisterschaften des Billard Verbandes Baden Württemberg</strong> ein Highlight. Top organisiert und ein <strong>Livestream</strong> der Extraklasse mit Ralph Eckert am Micro! Die ganze Veranstaltung läuft vom 16. &#8211; 20. Mai 2012 und findet im einem der bekanntesten Locations Deutschlands statt. &#8220;<strong>Die Drei</strong>&#8221; in Sindelfingen ist der Austragungsort der diesjährigen Landesmeisterschaft. Viele namhafte Spieler werden am Start sein, z.B. bei den Herren Christian Brehme, Daniel Müller, Rolf Alex, Markus Kamuf, Mike Rüffert, Michael Thelen oder Dennis Waldecker. Bei den Damen sind u.a. Daniela Benz, Christina Schneider und Tina Vogelmann dabei. Weitere Info&#8217;s sowie den <strong>kostenlosen Stream</strong> der Firma <strong>Pool Stage</strong> und die kompletten Teilnehmerlisten findet man im Billardmanager des BVBW.</p>
<p><a href="http://bvbw.billardmanager.de/" target="_blank" class="liexternal">Billardmanager BVBW</a>, <a href="http://www.billiard-diedrei.de/" target="_blank" class="liexternal">Die Drei (Spielort)</a></p>
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		<title>BC Oberhausen erneut Deutscher Meister</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:58:23 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1119" title="" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2011/01/BuLi.jpg" alt="" width="89" height="91" />Die Bundesligasaison endete am letzten Wochenende und der <strong>BC Oberhausen</strong> verteidigt seinen Titel vom Vorjahr. Allerdings war es in diesem Jahr deutlich knapper als in der letzten Spielzeit. Stärkster Konkurrent war das Team aus <strong>Fürstenfeldbrück</strong> das in der Abschlußtabelle den 2. Platz belegt und somit Deutscher Vizemeister ist. Der <strong>BC Oberhausen</strong> ging in folgender Besetzung in die Saison: <strong>Andreas Roschkowsky</strong>, <strong>Lars Kuckherm</strong>, <strong>Nils Feijen</strong>, <strong>Oliver Ortmann</strong> und <strong>Ramazan Dincer</strong>&#8230;Glückwunsch!!! Absteiger der Saison 2011/2012 sind der<strong> PBC Hürth-Berrenrath</strong> und der <strong>PBC Trier</strong>. In den 2. Bundesliga Nord ging es die ganze Saison über sehr spannend zu, die Abstände waren bis zum letzten Spieltag ziemlich knapp. Meister wurde der <strong>PBC Lingen</strong> und steigt somit in die 1. Bundesliga auf. In der 2. Bundesliga Süd wurde der <strong>BSF Kurpfalz</strong> am vorletzten Spieltag Meister und wird im nächsten Jahr in der 1. Liga spielen&#8230;Glückwunsch! Absteiger aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga sind der <strong>BC Stuttgart 1891</strong>, <strong>PBSC Pforzheim</strong>, <strong>BF Bremen</strong> und der<strong> PBC Wedding</strong>.</p>
<p><a href="http://portal.billardarea.de/cms_leagues" target="_blank" class="liexternal">Deutsche Billard Union (Bundesligen)</a></p>
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		<title>US Open 10 Ball Championship 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:20:14 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-4100" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/us_open_10_ball_2012.png" alt="" width="320" height="184" />Vom 14. &#8211; 19. Mai finden im Rahmen der <strong>BCAPL National Championships 2012</strong> (US Meisterschaften) die <strong>4. US Open 10 Ball Championship 2012</strong> statt. Die 10 Ball Veranstaltung ist nach den US Open One Pocket Championship 2012 das nächste Top Event mit einem ziemlich beeindruckenden 96er Teilnehmerfeld. Der Spielort in Las Vegas ist das Riviera Hotel &amp; Casino in dem <strong>300 Tische</strong> der Firma Diamond aufgestellt wurden. Das Preisgeld beträgt ca. 40.000$ und Titelverteidiger ist <strong>Shane Van Boening</strong> (USA) der im Finale 2011 den Spanier David Alcaide mit 11-6 bezwungen hat. Gespielt wird natürlich 10 Ball im Doppel KO System bis 9 mit Winnerbreak, Finale bis 11. So ziemlich alle US Pro&#8217;s werden am Start sein wie z.B. Shane Van Boening, Rodney Morris, Johnny Archer, Shawn Putnam, Dennis Hatch, Mike Dechaine, Earl Strickland, Mike Davis, Larry Nevel, Oscar Dominguez, Corey Deuel, Brandon Shuff und Stevie Moore. Weitere internationale Topspieler sind David Alcaide (ESP), Darren Appleton (GBR), Francisco Bustamante (PHI), Yang Ching-Shun (Taiwan), Stephan Cohen (FRA), Raj Hundal (IND), Mika Immonen (FIN), Nick Malaj (ALB), Dennis Orcollo (PHI), Alex Pagulayan (CAN), Jose Parica (PHI) und Kenichi Uchigaki (JAP). Deutsche Teilnehmer sind <strong>Oliver Ortmann</strong> und <strong>Thorsten Hohmann</strong>. Dieses Event fließt in die <strong>Mosconi Cup Wertung</strong> für das Team USA ein. Der <strong>Livestream</strong> der Veranstaltung wird von <strong>The Action Report</strong> (TAR) auf einigen Tischen angeboten.</p>
<p><a href="http://www.playcsipool.com/Events/2012USOpen10BallChampionship.aspx" target="_blank" class="liexternal">CueSports International</a>, <a href="http://www.theactionreport.com/home.html" target="_blank" class="liexternal">The Action Report (Livestream)</a>, <a href="http://www.rivierahotel.com/" target="_blank" class="liexternal">Riviera Hotel &amp; Casino (Spielort)</a></p>
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		<title>Interview mit Rene Peeters</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:28:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erneut ein &#8220;kleines&#8221; Interview, diesmal mit Rene Peeters aus den Niederlanden. Der Name ist sicher vielen bislang noch nicht so geläufig, obwohl er in der Szene einen ziemlich guten Ruf genießt. Rene belegte 2011 bei der Senioreneuropameisterschaft den 5. Platz im Straight Pool und wurde dieses Jahr Niederländischer Meister im 10 Ball bei den Senioren<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/05/interview-mit-rene-peeters/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp_cover.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4054  alignleft" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp_cover.jpg" alt="" width="243" height="342" /></a></p>
<p>Erneut ein &#8220;kleines&#8221; Interview, diesmal mit <strong>Rene Peeters</strong> aus den Niederlanden. Der Name ist sicher vielen bislang noch nicht so geläufig, obwohl er in der Szene einen ziemlich guten Ruf genießt. Rene belegte 2011 bei der Senioreneuropameisterschaft den 5. Platz im Straight Pool und wurde dieses Jahr Niederländischer Meister im 10 Ball bei den Senioren (40+). Darüberhinaus ist er der Gründer der Europoolleague, Ehemann einer Weltklassebillardspielerin und ein ehemaliger Mannschaftskamerad von mir <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Rene war so nett das Interview komplett in Deutsch zu machen, auch wenn es Ihm schwerer fällt als Englisch. Ich mag diesen &#8220;Dialekt&#8221;, für mich klingt das super sympathisch!</p>
<p>Am Ende des Interviews findet Ihr einige Links wie z.B. zur Europoolleague und alle Kontaktmöglichkeiten, viel Spaß beim lesen&#8230;.</p>
<p><span id="more-4042"></span></p>
<p><strong>Du hast 2011 den 5. Platz bei der Senioren EM belegt und bist vor kurzem Holländischer Meister im 10 Ball geworden, tolle Erfolge. Kannst Du uns erzählen wie Du zum Pool Billard gekommen bist und wie Dein weiterer sportlicher Werdegang aussieht?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Bei uns steht in jeder Cafe ein 6-foot Billard. Zufällig war das ein Café mit viele Topspieler in unsere Region, der bekannteste ist Jesse Thehu, der auch im 9-foot Scene seine Streifen verdient hat. Als 16 Jähriger habe ich es da gelernt. In die Zukunft gehe ich mich mehr konzentrieren auf die Jugend und die Entwicklung von die Europoolleague. Weiter spiele ich hier und da noch etwas Hausturniere und ich gehe zusammen mit Tamara jedes Jahr nach Amerika für 2 oder 3 Wochen um da etwas für Geld zu spielen, Urlaub zu machen und ein großes Turnier zu spielen.</p>
<p><strong>Was sind Deine persönlichen sportlichen Ziele in nächster Zeit?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> In August sind in Brandenburg die EM für die Senioren, da bin ich richtig heiß darauf um Gold zu holen um mein großen Traum zu erreichen und dass ist ein Ticket für Teilnahme an die WM.</p>
<p><strong>Kannst Du uns erklären wie Ihr in den Niederlanden organisiert seit und das eventuell mit den deutschen Strukturen vergleichen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Für die Topspieler ist bei uns alles sehr professionell arrangiert mit gute Trainers und eine gesunde finanzielle Struktur. So gut wie es für die Topspieler und die ankommende talentierte Jugendspieler ist, so schlecht ist es für die „Just for fun‘‘ Spieler angeordnet, dass ist auch einer der vielen Gründe warum wir die Europoolleague aufgebaut haben, aber da komme ich später noch drauf zurück. Auch in Deutschland höre ich viele Leute die sich beschweren über die Probleme mit der deutschen Struktur. Ich denke, beide Länder können eine Menge Verbesserungen machen.</p>
<p><strong>Siehst Du irgendwelche Vor &#8211; oder Nachteile?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Ein großer Vorteil von Deutschland, finde ich nach 5 Jahre spielen in die Oberliga bei PBC Rot-Gelb Aachen, dass da viel mehr Respekt unter den Spielern ist.  Aber das ist nur Mentalität, das hat nichts mit die Struktur zu tun. In den Niederlanden ist eine bessere (finanzielle) Unterstützung für Spitzensport Pool.</p>
<p><strong>Welche Förderungen gibt es im holländischen Billardverband für den Spitzensport und die Jugend?<a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp2.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignright  wp-image-4057" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp2.jpg" alt="" width="346" height="230" /></a></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Bei uns ist es so dass man eine Stipendium von € 2000,- monatlich bekommst wenn man auf die EM unter die erste 4 kommt oder unter die ersten 8 auf der WM, das für 1 Jahr lang. Für die 6 Jugendliche Nationalspieler haben sie dieses Jahr 2 Plätze reserviert für Teilnahme mit die große Jungs an die EM. Dabei sind sie letztes Jahr mit 4 Jugendspieler nach die Philippinen gewesen um da mal zu erfahren wie den Poolsport da erlebt wird. Und um da Erfahrung auf zu tun. Die haben da 3 Wochen für Geld gespielt und fast 10 Stunden pro Tag an den Tisch gestanden. Da haben unsere Jungs richtig eine auf die Hose gekriegt…Selber durfte ich die Erfahrung in Manilla vor 2 jahren auch erleben. Da kann jeder Billard spielen!!</p>
<p><strong>In Deutschland gibt es seit sehr vielen Wochen Probleme innerhalb der Deutschen Billard Union, wie beurteilst Du diese Dinge?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Ich finde es sehr bedauerlich, das ein Land wie Deutschland, mit einer Menge guter Poolspieler so große Probleme hat. Ich hoffe, dass nicht all zu viele Spieler die liebe für das Spiel verlieren werden.</p>
<p><strong>Nimmt man das in den Niederlanden war und diskutiert Ihr darüber?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Ja, bei den EM gab es viel zu reden darüber. Viele Deutsche Spieler beschwerten sich.</p>
<p><strong>Ich fühle mich in den Niederlanden privat wie auch in Sachen Pool Billard immer sehr wohl. Andere hingegen glauben immer an eine gewisse Ablehnung gegenüber den deutschen Pool Spielern. Was glaubst Du woher das kommt?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Haha schön dass du das fragst. Dass ist nicht persönliches, aber wenn es um Sport geht dann ist da immer die Rivalität. Die Deutschen sind bei uns bekannt dass die nie aufgeben, das ist eine Mentalität wo wir Holländer eifersüchtig drauf sind. Wir sind schon Weltmeister bevor das Finale gespielt ist.</p>
<p><strong><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp3.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft  wp-image-4060" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp3.jpg" alt="" width="360" height="240" /></a>Die Niederlande hat in den letzten Jahren ziemlich große sportliche Erfolge feiern können! Nick van den Berg, Niels Feijen oder Huidji See sind aus der Weltspitze nicht mehr wegzudenken. Was wird da noch kommen Deiner Meinung nach?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Es ist schwierig zu sagen. Talent ist sicher vorhanden, aber Topsport Pool ist ein Lebensstil und heutzutage ist das schwierig zu kombinieren mit das normale Leben.</p>
<p><strong>Ihr habt in den Niederlanden scheinbar Eure Hausaufgaben gemacht, welchen Talenten traust Du den Sprung in die Weltspitze zu?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Ganz ehrlich? Niemanden…vielleicht einem, nämlich den Marco Teutscher. Meine Meinung nach fehlt unsere Jugend eine Einstellung wie den Dominic Jentsch oder die Philippiner das haben.</p>
<p><strong>Und immer wieder das Thema erfolgreiche Vermarktung des Pool Billard Sports. Utopie oder siehst Du Chancen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Wenn da jemanden kommt mit viel Cash und gute Media Kontakte so wie vor ein paar Jahren die IPT Tour war dann sehe ich sicher Chancen, sonst nicht.</p>
<p><strong>Wie beurteilst Du die Gesamtentwicklung im Pool Billard in den letzten 10 Jahren?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Gute Frage, ich finde dass Pool Billard die letzten 10 Jahre in Entwicklung still steht und Stillstand ist Rückgang. Da sind zu viele Leute die nur an ihre eigene Tasche denken und nicht in belang von unseren Sport denken und handeln. Die Jugend hat die Zukunft da muss man investieren. Aber sicher in eine Zeit von Games &#8211; Computer und Internet ist das verdammt schwer.</p>
<p><strong>Wir haben uns zuletzt bei der EM in Luxemburg getroffen, Du warst dort mit Deiner Ehefrau Tamara Peeters (Rademakers). Tamara ist aktuell die Nr. 38 der WPA Weltrangliste und zählt zur absoluten Weltklasse bei den Damen. Wie schafft Ihr es privates und Billard miteinander zu vereinbaren?</strong></p>
<div id="attachment_4063" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/tr1s.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4063   " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/tr1s.jpg" alt="" width="288" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Tamara &amp; Rene</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Weil Pool unserer gemeinsamen Hobby/Leben ist, sind wir sehr glücklich einander. Nur dann, wenn Tamara Turniere im Ausland hat, ist es manchmal schwierig. Aber das ist halt auch alles spannend. Natürlich haben wir manchmal Diskussionen über Pool, aber für uns ist es Ideal, um das gleiche Hobby zu haben. Aber alles wird im Oktober ändern, weil wir unser erstes Baby erwarten <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Wir werden beide spielen, aber es wird natürlich weniger.</p>
<p><strong>Was können wir von Tamara in Zukunft noch erwarten, welche Ziele strebt Sie an?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Weil es auch bei uns viele Probleme gibt bei dem KNBB (Niederländischer Pool Billard Verband), ist es für Tamara auch schwieriger um große Turniere spielen. Zum Beispiel kriegen die Damen die WM nicht mehr bezahlt. Tamara versucht soviel wie möglich große Turniere zu spielen, insbesondere die Turniere in Amerika, so lange wie es finanziell machbar ist. Sie will noch immer so ein Turnier gewinnen in die Zukunft. Auch werden da dieses Jahr 2 Eurotours für die Damen organisiert wobei sie antreten möchte.</p>
<div id="attachment_4066" class="wp-caption alignright" style="width: 198px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/tpr3.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4066  " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/tpr3.jpg" alt="" width="188" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Tamara Peeters</p></div>
<p><strong>Lass uns über &#8220;Deine&#8221; Europoolleague&#8221; reden, was ist die Europoolleague in der Du selber ja auch aktiv teilnimmst und wie sehen die Zugangsvoraussetzungen bzw. das Konzept aus?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Erstmals will ich deutlich sagen dass die Europoolleague nicht nur eine Liga ist aber mehr eine Organisation die wir vor 2 Jahren gegründet haben um unseren Sport in die Spotlights zu setzten. Warum wird man fragen? Ganz einfach um unseren Sport zu Promoten um damit mehr Leute ans Poolbillard zu kriegen. Vereine waren da bei uns in die Region nicht mehr zu finden und jugendliche Nachwuchs war auch nicht mehr da. Um das zu erreichen habe ich zusammen mit meine Frau ein Konzept entwickelt wo bei Poolhallbesitzer, Spieler- Sponsors – Media  und Organisation gut zusammen arbeiten müssen so das da ein Win-Win Situation entsteht.  Ich werde versuchen, das Konzept kurz zu erklären. Ich habe damals 100 Queue gesponsert und die gratis verschenkt während unsere Liga an jugendliche Freizeitsportler die regelmäßig in die größere Billardlokalen anwesend waren. Jeder mit ein eigenes Queue wird öfter ein Billardlokal besuchen was gut ist für die Lokalbesitzer, dabei  wurde da auch gratis Unterricht gegeben an die Personen die mehr über unseren Sport wissen möchten. Jeder der etwas ernster spielen wollte, hatte auch etwas besseres Material nötig so wie eine Tasche oder ein Breakqueue oder ein neues Spielqueue. Und da kamen unsere Sponsoren wieder ins Bild so wie Sonny’s Billard Supplies und Double Dave. Für die Spieler haben wir ein neues Konzept für eine Liga gegründet wobei es möglich ist das Spieler von Bezirksliga bis Bundesliga einander treffen können. Die Idee ist wie folgt: Jedes Team bezahlt 300 Euro Startgeld was auch Preisgeld ist. Wir haben derzeit 9 Teams, so dass ist 2700 Euro. Unsere Sponsoren sorgen momentan für 2300 Euro. So haben wir ein schönes Preisgeld von 5000 Euro.. Jeder gewonnen Punkt ist Geld wert, deshalb es wichtig ist um maximale Ergebnisse zu holen. Die Bundesliga Niveau Spieler spielen um die Play Offs zu erhalten(Platz 1 bis 4 ) weil da das meiste Preisgeld und natürlich die Ehre zu gewinnen ist. Der Bezirksspieler finden es toll um mal gegen die besseren unter uns spielen zu können  (Klaudio Kerec, Serge Das, Roy Gerards (MVP 2011), Jesse Thehu, Tamara Peeters Rademakers und viele andere). Dabei ist das Idee von eine internationale Liga zwischen Holland, Deutschland und Belgien sportlich sehr motivierend. So haben wir auch noch den Livestream in HD Qualität, alle Spiele die gestreamt werden, werden auch aufgenommen so dass die Spieler ihr eigenes Spiel zurück sehen können und da von lernen können, auch das wirkt sehr motivierend.  Auf einen Spieltag schauen zwischen die 300 und 400 verschiedene IP-Adressen ins Internet was auch eine Motivation ist um es “gut“ zu machen. Unsere Rekord ist bislang 485!! Auch haben wir gute Kontakte mit den lokalen Fernsehen die letztes Jahr eine Aufnahme gemacht haben von den MVP Challenge die letztes Jahr in Maastricht war und gewonnen wurde von Christian Cüster der damals spielte für Kiss Shot Heinsberg. Da spielten die beste 16 Spieler von die EPL für ein Preisgeld von 1000 Euro, wovon 700 Euro Sponsorgeld war.</p>
<p><strong><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-europoolleague.png" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft  wp-image-4069" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-europoolleague.png" alt="" width="218" height="170" /></a>Welche Schwierigkeiten gab es anfänglich und gab es einen Moment an dem Du lieber die Idee verworfen hättest?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Wo soll ich anfangen? Dass Schwierigste war um jeder zu überzeugen dass dieses Konzept funktioniert. Auch das viele Reisen zwischen die Lokale um den Livestream zu installieren und dass Budget von 0,0 Euro um alles zu beköstigen war verdammte schwer. Was  auch Probleme gab ist den Spielplan zu organisieren weil wir immer auf dem Samstagabend spielen und ich muss da Rechnung  halten mit 3 Länder!! Darum gehen wir die nächste Saison (2012/2013) auf den Freitagabend. Bei deine Frage ob da Momente waren wo ich das Idee lieber verworfen hatte muss ich Glasklar sagen NEIN. Ich wusste als ich anfing das ich mich nicht bei den ersten Ruckschlag aus dem Feld hauen lasse. Ich habe mit mich selber eine Abspräche gemacht dass ich für die ersten 5 Jahre mein Bestes geben werde um von die Europoolleague eine “professionelle“ und amüsante Liga zu machen für die weniger talentierte Spieler.</p>
<p><strong>Viele Kritiker höre ich sagen das die Europoolleague nur ein belanglose Randerscheinung ist und vieles unprofessionell wirkt. Wie reagierst Du darauf?</strong></p>
<div id="attachment_4072" class="wp-caption alignright" style="width: 378px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp5.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-4072" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/rp5.jpg" alt="" width="368" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Rene Peeters bei der EM 2011</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Kritisch sein ist gut. Aber die Leute müssen nicht vergessen das ich alles alleine mache zusammen mit meine Frau ohne dass wir 1 Euro haben um zu investieren. Alles Geld was rein kommt ist Preisgeld. Was für mich wichtig ist, ist dass alle Beteiligte der Europoolleague zufrieden sind und Spaß haben. Die EPL ist eine Organisation von uns alle. Es sind die Spieler, Lokalbesitzer und Sponsoren die entscheiden was das nächste Jahr verbessert werden muss und kann. Auf deine frage dass wir nur eine belanglose Randerscheinung sind kann ich nur dass folgende sagen: Die nächste Saison sind 4 oder 5 neue Mannschaften bei die EPL, und da ist auch wieder jugendliches Talent anwesend, mit 3 von dem bin ich dieses Jahr nach die Hollandische Meisterschaften gewesen und da hat einer von die Jungs 3x Bronze geholt und ein Platz in die Nationalmannschaft (Vergess den Namen nicht Cyriel Ledoux!!) also glaube ich dass wir doch auf dem guten Weg sind.</p>
<p><strong>Ich möchte mal eine Lanze für die Idee der Europoolleague brechen. Auch wenn die Liga noch in den Kinderschuhen steckt so ist sie etwas absolut positives. Ich spiele ja auch in einem Team zusammen mit Klaudio Kerec und wir kämpfen derzeit um die Playoffs. Uns macht es Spaß, viele neue Gesichter und auch einige sehr starke Gegner, dazu jede Partie im Livestream&#8230;.was wünschst Du Dir für die Zukunft der Liga?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Danke Florian, für das positive Antwort was du gibst da machen wir es für. Was ich mich wünsche für die Zukunft ist mehr „Professionalität“ und dafür brauchen wir mehr Sponsoren die unsere Ideen unterstützen. Viele Leute sagen das Geld nicht wichtig ist aber will man heutzutage etwas innovatives Organisieren von gute Qualität dann kostet das Knete. Wir hoffen, dass da Unternehmen/Personen sind, wie uns, unseren Sport nach ein höheres Niveau bringen zu wollen. Bei diesem will ich dann auch diese Möglichkeit nutzen. Fühlst du dich angesprochen zögere nicht um uns zu kontaktieren, um zu sehen ob wir uns gegenseitig helfen können….. <a href="mailto:info@europoolleague.com" class="limailto">info@europoolleague.com</a></p>
<p><strong>In geb Dir ein paar Worte/Namen/Begrifflichkeiten/Aussagen vor und Du sagst mir was Dir spontan dazu einfällt.</strong></p>
<ul>
<li><strong>Dominic Jentsch!</strong> <span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> zukünftiger Weltmeister!</li>
<li><strong>10 Ball Königsdisziplin!</strong> <span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Königsdisziplin nein, das ehrlichste ja!</li>
<li><strong>Nick van den Berg holt 2012 seinen ersten WM Titel? </strong><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Derjenige mit den besten Break wird Weltmeister, hoffentlich ist das Nick!</li>
<li><strong>Holland wird Fussball Europameister 2012!</strong> <span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Natürlich. Auf die gleiche Art und Weise wie in 1988 (gegen Deutschland ins Finale) <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><strong>Die USA gewinnen deutlich den Mosconi Cup 2012!</strong> <span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> unmöglich!</li>
<li><strong>Der beste Pool Billard Spieler aller Zeiten?</strong> <span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Ralf Souquet!</li>
</ul>
<p><strong>Und zu guter Letzt bitte ein Statement zu Sixpockets.de!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rene:</span> Eine komplette und up to date Info Site für den Poolbillard Spieler. Gemacht durch eine Person der auch ein großes Herz hat für den Poolsport.</p>
<p><strong>Danke für das Interview und viel Erfolg in Brandenburg, hol Dir das WM Ticket. Grüße an Tamara und alles Gute für Euch und Euren Nachwuchs im Oktober</strong> <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.europoolleague.com/" target="_blank" class="liexternal">Homepage der Europoolleague</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/rene.peeters.3" target="_blank" class="liexternal">Rene Peeters bei Facebook</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Info: Alle Fotos wurden mir von Rene zur Verfügung gestellt!</span></p>
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		<title>ESPN Artikel über Dennis Orcollo</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:03:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-4038" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/news_badge.png" alt="" width="98" height="98" />Bei<strong> ESPN</strong> ist ein wirklich sehr starker Artikel über <strong>Dennis Orcollo</strong> erschienen, geschrieben von Brett Forrest. Der Titel lautet &#8220;<strong>Running the tables</strong>&#8220;! Absolut lesenswert.</p>
<p><a href="http://espn.go.com/espn/story/_/id/7879307/pool-dennis-orcollo-best-money-game-player-world-espn-magazine" target="_blank" class="liexternal">ESPN Artikel</a></p>
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		<title>US Open One Pocket Championship 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:16:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Shane Van Boening (USA) gewinnt US Open One Pocket Championship im Finale gegen Darren Appleton (GBR). Den 3. Platz belegt Sylver Ochoa (USA)!&#8221; Vom 10. &#8211; 13. Mai findet in Las Vegas die 13. Auflage der US Open One Pocket Championship statt, die dem kürzlich verstorbenen Grady Mathews gewidmet wird. Titelverteidiger ist Efren Reyes (PHI)<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/05/us-open-one-pocket-championship-2012/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-4017" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/us_open_one_pocket_2012.png" alt="US Open One Pocket Championship 2012" width="280" height="165" />&#8220;<strong>Shane Van Boening</strong> (USA) gewinnt <strong>US Open One Pocket Championship</strong> im Finale gegen <strong>Darren Appleton</strong> (GBR). Den 3. Platz belegt <strong>Sylver Ochoa</strong> (USA)!&#8221;</p>
<p>Vom 10. &#8211; 13. Mai findet in Las Vegas die 13. Auflage der <strong>US Open One Pocket Championship</strong> statt, die dem kürzlich verstorbenen <strong>Grady Mathews</strong> gewidmet wird. Titelverteidiger ist <strong>Efren Reyes</strong> (PHI) der sich im Finale 2011 gegen <strong>Chris Gentile</strong> (USA) durchsetzte. Kurz vor den <strong>US Open 10 Ball Championship 2012</strong> wird ein sehr starkes Teilnehmerfeld am Start sein. Viele Spezialisten wie z.B. Chris Gentile werden teilnehmen und gegen die übrigen Pool Pro&#8217;s um den Titel spielen. Das Feld ist auf 64 Spieler begrenzt und die Favoriten sind u.a. Chris Bartram, Francisco Bustamante, Corey Deuel, Scott Frost, Chris Gentile, Mika Immonen, Jeremy Jones, Dennis Orcollo, Alex Pagulayan, Gabe Owen, Jose Parica, Brandon Shuff, Earl Strickland, Louis Ulrich, Shane Van Boening, Darren Appleton. Die gesamte Veranstaltung wird im <strong>Livestream</strong> zu verfolgen sein und bereitgestellt von <strong>The Action Report</strong>. Die <strong>One Pocket Regeln</strong> gibt es im Downloadbereich!</p>
<p><a href="http://www.playcsipool.com/Events/2012USOpenOnePocketChampionship.aspx" target="_blank" class="liexternal">CueSports International</a>, <a href="http://www.theactionreport.com/home.html" target="_blank" class="liexternal">The Action Report (Livestream)</a>, <a href="http://www.onepocket.org/" target="_blank" class="liexternal">Onepocket.org</a></p>
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		<title>Touch Magazine – Ausgabe 13 erhältlich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:10:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das neue Touch Magazine ist ab sofort erhältlich. Die Ausgabe 13 für den Mai/Juni 2012 ist mal wieder prall gefüllt mit hochinteressanten Themen. U.a. findet man ausführliches zur Lage der Deutschen Billard Union sowie einen spannenden Bericht von der Europameisterschaft in Luxemburg ende März. Weitere Themen sind die 8 Ball WM in Fujairah und natürlich<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/05/touch-magazine-ausgabe-13-erhaeltlich/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-3999" src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Touch_Cover_13.jpg" alt="" width="226" height="305" />Das neue <strong>Touch Magazine</strong> ist ab sofort erhältlich. Die<strong> Ausgabe 13</strong> für den Mai/Juni 2012 ist mal wieder prall gefüllt mit hochinteressanten Themen. U.a. findet man ausführliches zur Lage der <strong>Deutschen Billard Union</strong> sowie einen spannenden Bericht von der <strong>Europameisterschaft</strong> in Luxemburg ende März. Weitere Themen sind die <strong>8 Ball WM in Fujairah</strong> und natürlich die <strong>Eurotour</strong>. Zudem gibt es viel spannendes aus dem Snooker und Karambolbereich und natürlich die Kolumnen von <strong>Ralph G. Eckert</strong> und <strong>Andreas Huber</strong>! Auf der Touch Homepage findet man alles zur Bestellung. Viel Spaß beim lesen&#8230;.</p>
<p><a href="http://touch-magazine.net/" target="_blank" class="liexternal">Touch Magazine</a></p>
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		<title>Interview mit Jerry Forsyth</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:55:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jerry Forsyth]]></category>

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		<description><![CDATA[In Luxemburg bei der Europameisterschaft Ende März wurde nicht nur sehr gutes Pool Billard gespielt, es wurden auch sehr interessante Kontakte geknüpft. Ich hatte das Glück das mir der US Amerikaner Jerry Forsyth über den Weg gelaufen ist und man uns kurz miteinander bekannt gemacht hat, danke dafür an Thomas Overbeck (EPBF Press Officer &#38;<br /><span class="excerpt_more"><br /><a href="http://www.sixpockets.de/2012/05/interview-mit-jerry-forsyth/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3920" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><img class=" wp-image-3920 " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/jerry_forsyth_portrait.jpg" alt="" width="216" height="238" /><p class="wp-caption-text">Jerry Forsyth</p></div>
<p>In Luxemburg bei der Europameisterschaft Ende März wurde nicht nur sehr gutes Pool Billard gespielt, es wurden auch sehr interessante Kontakte geknüpft. Ich hatte das Glück das mir der US Amerikaner <strong>Jerry Forsyth</strong> über den Weg gelaufen ist und man uns kurz miteinander bekannt gemacht hat, danke dafür an Thomas Overbeck (EPBF Press Officer &amp; Tournament Leader). Vielen wird der Name Jerry Forsyth nicht so geläufig sein, nun&#8230; er ist die amerikanische Stimme des Pool Billards. Er kommentiert zumeist den Mosconi Cup und die Weltmeisterschaften auf der ganzen Welt, sowie viele viele andere Events in den USA. Er begann Anfang der 80er Jahre als Pool Billard Journalist und einige Jahre später kam der Einstieg beim britischen Sender Sky um seine Karriere als Kommentator zu starten. Als großer Fan seiner Art zu kommentieren ist es natürlich ein Glück Ihn mit einigen Fragen auf den Zahn zu fühlen. Er hat eine unglaublich große Erfahrung und ist seit Jahrzehnten in der Pool Billard Szene unterwegs. Darüberhinaus ist er auch noch ein Teil des US Billardportals <a href="http://www.azbilliards.com/index.php" target="_blank" class="liexternal">AzBilliards</a> und betreibt in Georgia sehr erfolgreich seine eigene &#8220;Charity Farm&#8221;.</p>
<p>Viel Spaß beim lesen&#8230;&#8230;</p>
<p><span id="more-3919"></span></p>
<p>End of March during the European Pool Championships it was possible to watch excellent pool on one hand and to socialize with very interesting people on the other. The luck was on my side when I was introduced to the US American <strong>Jerry Forsyth</strong> by Thomas Overbeck (EPBF Press Officer &amp; Tournament Leader). Many thanks Thomas! Most Europeans won’t be familiar with the name Jerry Forsyth. In short words&#8230;Jerry Forsyth is „US Voice Of Pool“. Most of the time he comments the Mosconi Cup, the World Championships around the world and several other events in the USA. Jerry started his career end of the 80’s as a Pool Billiard journalist and found the way to British television with SKY where he continued as a commentator. Being a big Fan of jerry’s style to comment things it was pure luck to me to sound him out a bit. Jerry is incredible experienced and a member of the international pool scene since decades. Furthermore he is part of the US Billiardportal <a href="http://www.azbilliards.com/index.php" target="_blank" class="liexternal">AzBilliards</a> and successfully leads his own charity farm in Georgia.<br />
Have fun reading this…&#8230;</p>
<p><strong>Since several years i am a big fan of your style commenting Pool Billiard. So i wonder how your career started and especially how you earned that people watch you as „The Voice of Pool“?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Actually a rather odd story here.  I had been a newscaster at a local TV station when I got out of college, so cameras and microphones are familiar to me. But I had given up broadcasting long ago and never thought about it. I was covering a Mosconi Cup event in London for Pool &amp; Billiard magazine some 15 years ago and got to York Hall two hours early in order to set up my cameras and get the light readings that you needed back then. I was sitting in the stands, just fidgeting with gear, when a friendly fellow walked up and started talking to me. After about 20 minutes he introduced himself as Rory Hopkins and I knew that name as the Executive Producer for Sky Sports. He said he had a commentator fall ill on him and wanted to put me in the commentary box for one match. Sky liked what I did and I have been doing pool commentary ever since. I certainly do not consider myself the voice of pool. I think that accolade belongs to either Mitch Laurance or Jim Wych or both.</p>
<div id="attachment_3930" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/jf1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-3930   " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/jf1.jpg" alt="" width="288" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">Treffen mit Jerry in Luxemburg</p></div>
<p><strong>It was big Luck  to met you in Luxembourg. I know you should have participated at a WPA – meeting and several events across Europe are planned. Could you could give us a small Sneak Preview about that?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Well, I was there as a BCA representative, not a WPA representative. We were there to learn from the EPBF how to run professional events on a national scale without breaking the bank account. Gre, David and Thomas were very helpful, shared a lot of information with us and I am now working on an information brief to give to the BCA. Both Europe and North America are concerned as we see the focus of the game becoming very Asia-centric and while we are delighted that the game is so popular in Asia we do not want that to mean that it loses popularity elsewhere.</p>
<p><strong>How did you like the EM in Luxembourg from the point of atmosphere and sportive niveau?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> The EPBF does a great job of producing their events. They have teamed up with Kozoom to stream them around the world and they have the experience under their belts to be able to fine-tune their events for very effective presentation.  I was, of course, very impressed with the way it was all done.</p>
<p><strong>Like always i had the feeling that Europeans as player or audience have some difficulties to show their emotions. US players are much more emotional and so is the audience. Do you share that impression?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I wish I did. When I was a younger man the American pool players were a lot of fun to watch. We had Fats talking up everything and very colorful players like Jimmy Mataya and Keith McCready who were just a lot of fun to watch. American players would wear their emotions on their sleeves and you could feel their pain when they missed and their joy when they made a good shot.  The fans really enjoyed the games.  Then the robotic playing styles of Asia and Europe took over the game and now the game is a lot less entertaining to watch.  The quality of play went up considerably, but it is not fan-friendly to watch emotionless players who never crack a smile or a frown. The game is desperately lacking excitement and I do not have a solution to this problem.</p>
<p><strong>I really like the American way to play pool and many Guys over here would appreciate the more casual style on tournaments etc. Somehow you are closer to the roots, much more open and not so reglemented like we are over here e.g. in Germany. So i would like to know if you share the impression?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Again, that was an accurate description of American players 15 years ago, but not now. Everyone has copied one of your players, Ralf Souquet, because the emotionless style works at the table.</p>
<p><strong>Please describe the most important differences between Players from America and European players.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I will comment on the top players. I know that Niels Feijen and many other European pros actually practice drills on the table. The ‘L’ drill, position drills, etc. They work very hard to improve and hone their skills. American players do not do a lot of drill work. They toss the balls out on the table and run them off. They practice their break and they run a lot of racks when they practice. What I am surmising (and could be very wrong on) is that the European ego is built upon the confidence that the practice work brings them while the American ego is built on the running of the balls in practice. I have always believed that a large ego is required to excel in individual sports. You have no business stepping out on the tournament floor if you do not honestly believe that you are the best player out there that day. If you think you could lose you up your chances of losing. So both groups reach the end goal of a healthy ego even though they take different routes to get there.</p>
<div id="attachment_3935" class="wp-caption alignright" style="width: 356px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/franjerry.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-3935   " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/franjerry.jpg" alt="" width="346" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Jerry mit seiner Frau Fran und seinen beiden Hunden Strider &amp; Winston</p></div>
<p><strong>Many of us over here share the dream to start a professional career which goes together in many cases with starting new live in America. Do you think this became possible in our days or is it still a risky thing?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> It is MUCH worse now than 40 years ago. Adjusted for inflation our prize pools are shrinking very fast. The old 70’s tournaments like the Tahoe events paid out first prize amounts of $30,000. That is much more than is paid out today with very few exceptions. In fact, according to the inflation calculator at Westegg.com a tournament today would have to pay out a little over $154,000 to first place just to match that $30,000 in purchasing power. So there is nowhere near the money in the game today that there once was. When Greenleaf won $300 in an event in the twenties or thirties he was actually walking away with more purchasing power than the winners today get. As a personal testament to the power of inflation, I am getting ready to pay more for a riding lawnmower ($2,000) than I did for my first brand-new car in 1970. Back then I bought a new MGB off the showroom floor for $1800. And my 3-bedroom house back then cost me $17,500.</p>
<p><strong>I make a case right now. The Americans have a pretty big problem finding new blood in pool. What’s your opinion about that?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I agree. With the reduction in prize purchasing powers that we have witnessed most people now see pool as a recreation and would never pursue it as a career.  Take a look at the yearly winnings for the best players in the world. Now subtract from that their travel expenses. Not much left, is there? A player once told me that he played pool because: „What else am I going to do, flip burgers?“ Well, someone who flips burgers at McDonalds has a certain income and the potential to become a multi-millionaire by owning their own franchises. Pool players can never look forward to even a comfortable retirement. A condition that is made much worse by the fact that they do not pay Social Security on their incomes and will have no government pensions when they get old. Playing pool for a living is something that I think now belongs in the past unless you are ready to move to Asia. But we still do get some great new blood. Shane Van Boening and Mike Dechaine are both great young players. I hope that the game sees a turnaround that will enable them to make good livings but I am not optimistic about that.</p>
<p><strong>During the Mosconi Cup 2011 i received the impression that except of Shane Van Boening the US Team was not competitive. On the first Point of view it looked like a lag of engagement but also technical deficits became apparent. Please give us your opinion.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Well, I just thought the US guys had a bad week. They missed shots or position at critical points. They did not seem to have the confidence that winning requires. As for technicals, that is a very argumentative point. Every billiard instructor I know says you should never drop your elbow on a shot. But the pros drop their elbows all the time. So I do not know how to evaluate that. No one would say that Jim Furyk has a technically correct golf swing but it works very well for him. Bustamante has a nightmarish circular arm during his stroke but the balls fall away. So I do not put a lot of faith in technicals. European players do, however, and it is working for them. I cannot argue that.</p>
<p><strong>For sure you have a close look to what’s going on in Asia. Many peoples opinion is that the Asians will become unbeatable in the future. Do you agree to this?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Yes. They start very young and they work harder than anyone else in the world. But the question is will they be able to produce an entertaining playing style that keeps sponsors involved in the game? That is yet to be seen. Their playing styles are certainly emotionless and I find that to be a big problem for the game everywhere.</p>
<p><strong>If you would meet the good fairy of pool which offers you three wishes for free to change US Pool&#8230;what would they be?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> 1. Turn the economy around so that people have enough disposable income to go out and enjoy pool again and so they will buy pool tables, cloth, balls, sticks, etc. This would help us get more sponsorship into the game. 2. Bring back the old playing styles of woofing at the table, exultation at making a great shot and messing around with the audience.  3. Change the demographic of pool fans from old folks with no money to youngsters with a lifetime of spending ahead of them. Again, to attract long-term sponsors to the game.</p>
<p><strong>What do you think is needed to give pool a big media focus worldwide? Or will this ever stay a dream?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I have to be honest and say I think this is a dream. Pool has too much to compete with now. It has to compete against Baseball, Football, Basketball, NASCAR, and not only at the pro level but more and more you see college sports taking up TV time. Folks thought that if poker could compete so could pool. But poker is waning now and may soon die off the TV as pool has done. Again, folks want to be entertained and excited. Very hard for pool to accomplish that the way it is played today.</p>
<p><strong>Time to reminisce about some special moments</strong> <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  <strong>May be you commented or experienced some of them live so they became unforgettable to you. What was the most fascinating, thrilling or even emotional moment of your career? Please detail all Jerry</strong> <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Well, one very exciting moment for me was during a Mosconi Cup at York Hall. Corey Deuel pulled off the most exciting shot I have ever seen in pro play. His cue ball was on the head rail at about the first diamond off of the right side. He was straight in on the shot and needed to go straight left off of the shot to get position on the next ball. Corey jacked up on the cue ball, fired down hard on it and the cue ball made the shot and then drew back to the head rail where the spin to the left that he put on it grabbed and sent the ball over to the left side of the table at around the side pockets. He was dead on with his shape. I would not bet that he could ever do that shot in competition again, but it was unbelievable to watch. As I remember it both Jim Wych and I fell silent in the booth. Then I think Jim just said „Wow.“ And that summed it up pretty well. The most emotional moment for me was at the World Championship in Cardiff the year (2003?) that Earl won his last WC. His opponent in the final was Francisco Bustamante. Francisco received a terrible phone call only hours before he was to play the finals where his wife told him that their infant daughter had died during the night. The whole room was devastated. Everyone, myself included, was crying. We expected Francisco to withdraw. But his wife said  that this was not what their child would have wanted and she asked him to play on in her memory. He did. He lost the match, but it was the bravest thing I have ever seen in pool. To this day I tear up when I think about it.</p>
<p><strong>Was there a moment in the past you would describe as &#8220;scandalous&#8221;?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Sure. Several. Jim Wych and I went into the comm box one year at Cardiff knowing the final scores of three matches that were on the TV table before they started. This was the year that the players and some backers decided to take down the bookmakers. It was a round-robin format so players who had already won enough matches to make it through to the finals could throw matches with no penalty. And they did. They would bet exact score lines on the underdogs and they won a lot of money. And you no longer see round-robin formats as a result. Same deal happened at an event at the Stardust in Vegas.  Buddy Hall was playing Mike Lebron in the finals and Buddy was about a 40-1 favorite to win. They were taking bets at the sports book. So all of the players lined up to bet on Mike. Long story short, Mike won and the sports books in Vegas have never made a line on pool since. Of course, the whole IPT thing became a huge sham and there are still a lot of „qualifiers“ out there who paid $2,000 to qualify for events that never happened.</p>
<p><strong>You met all of the pool legends like Nick Varner, Jim Rempe, Steve Mizerak, Rudolph &#8220;Minnesota Fats&#8221; Wanderone,  Lou Butera, Mike Massey, Allen Hopkins, Mike Siegel or Efren Reyes when they were young. Who was your Favorite and why?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I have many favorites. I have always liked and respected Nick Varner because he always kept things in proper perspective. In Nicks life his family comes first. He put who kids through college and will do so again. He has maintained his side business (NickVarner.com) that ensures him a steady income and he does not hold any fantasies about the future. He prepares for it instead.  I cared a great deal for Steve Mizerak. Again, he knew pool was not a lifeline and he had his billiard supply business that made him his money. Fats was fantastic because he gave the game the color it needed so badly at the time.  But I like most of the guys on the tour. They are a fun bunch of folks and all of them have their own war stories to enjoy.</p>
<div id="attachment_3941" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Jerry-Forsyth-und-Marco-Takis-zusammen-mit-Thomas-Overbeck1.jpg" class="liimagelink" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class=" wp-image-3941   " src="http://www.sixpockets.de/wp-content/uploads/2012/05/Jerry-Forsyth-und-Marco-Takis-zusammen-mit-Thomas-Overbeck1.jpg" alt="" width="288" height="417" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Overbeck, Jerry Forsyth und Marco Takis</p></div>
<p><strong>Ralf Souquet, Oliver Ortmann, Thomas Engert und Thorsten Hohmann!!! What comes in your mind first regarding these names?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> They are machines. They have enjoyed great success due to their personal discipline. And I would enjoy them all a lot more if they displayed some emotion at the table. Engert does a bit, so he is more fun to watch.</p>
<p><strong>Name the best pool player ever from your point of view.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I can’t. There are too many who deserve a spot at the very top. But among these are Ralph Greenleaf, Willie Mosconi, Jean Balukas, Earl Strickland, Johnny Archer, Mike Sigel, Ralf Souquet, Allison Fisher, Efren Reyes and Nick Varner. Really I would need to list about fifteen players as being the best. The only way to know for sure would be to pit them against one another in their prime and we cannot do that.</p>
<p><strong>What are the upcoming „projects“ and where will you pick up the microphone next? Will we have the luck to see you back soon in Europe?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> Actually, I plan to continue with AZBilliards and the commentary. I will be back for the Mosconi Cup in London again this year.  But my wife and I have become “charity farmers” where we grow crops to give away to food banks. And that is where a lot of my attention goes these days. Like Europe, America must stop spending so much money as a government or the country will go broke. So private citizens such as ourselves must take up the business of feeding the hungry and housing and clothing the needy. We want to be a part of that effort as it is only proper that people take care of one another and not expect that to be done by government.</p>
<p><strong>To come to an end i would like to ask you for a statement about Sixpockets.de!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jerry:</span> I find the site to be attractive and easy to navigate. I wish all pool sites a great deal of luck as mere survival in the world of pool news is a tough nut to crack. I know that you share the dedication that my partner, Mike Howerton, and I do about keeping the game in the spotlight. It is certainly not a road to riches and requires a passion for the game that is rare.</p>
<p><strong>Jerry, it was a big honor for me to met you in person. I give all my best wishes to you and especially hope you keep your health.  </strong></p>
<p><strong>&#8230;</strong><strong>thanks a lot Mr. Forsyth  <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </strong></p>
<p>Ich möchte mich nicht nur bei Jerry Forsyth bedanken, sondern auch nochmal bei Thomas Overbeck, Mike Howerton sowie Volker und Sebastian <img src='http://www.sixpockets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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